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Sichten, Ausmisten und neu Strukturieren

Ich habe es eigentlich nicht so mit den obligatorischen guten Vorsätzen fürs neue Jahr. So einiges habe ich mir schon vorgenommen, aber umgesetzt oder besser gesagt verinnerlicht und in meinen Alltag integriert, habe ich vieles davon leider nicht.

Vor Jahren war es die Anmeldung in einem viel zu teuren Fitnessstudio, das ich bereits in der zweiten Jahreshälfte nur noch sehr unregelmäßig besuchte und sich dann letztlich mein Kontakt nur noch auf die monatliche Abbuchung beschränkte. Vorgenommen hatte ich mir seiner Zeit mindestens dreimal die Woche eben genau dort aufzuschlagen. Sportliches Ziel – und wie sich herausstellte – leider viel zu sportlich für mich. Irgendwie frustriert mich so etwas ungemein, aber da bin nicht ganz unschuldig daran. An der Universität habe ich mir einen viel zu vollgepackten Stundenplan gemacht und in Summe war das dann alles so viel, dass ich völlig überfordert war und in diesem Semester mehr Fehlstunden und weniger Scheine als je zuvor gemacht habe. Früher habe ich mir häufig Ziele gesetzt die einfach viel zu hochgesteckt waren, quasi unerreichbar. Dann waren die Enttäuschung und die Frustration es nicht erreicht zu haben so groß, dass ich resignierte und von jetzt auf gleich aufgegeben habe. Das Beispiel mit dem Fitnessstudio ist so plakativ, aber zugleich auch nichts Außergewöhnliches. Viele ticken wie ich. Neues Jahr, neues Glück.

Ein Jahreswechsel bedeutet ja auch immer irgendwie ein kleiner Neustart. Ganz automatisch. Man fängt wieder von vorne an. Der erste Januar ist für viele der Startschuss für ein neues, besseres und vielleicht auch glücklicheres Leben. Augenscheinlich funktioniert das nicht immer, aber ich habe mir in diesem Jahr zum ersten Mal seit Jahren etwas vorgenommen. Ich setze mir Woche für Woche, Monat für Monat ein kleines Ziel. Ein Ziel, das erreichbar ist. Vorhaben, die ich auch in meinem Alltag mit drei kleinen Kindern umsetzen kann ohne, dass diese mich zusätzlich stressen, einschränken oder gar frustrieren.  Na? Neugierig?! Nein, es handelt sich um kein sportliches Vorhaben, um keine Ernährungsumstellung oder eine Diät.

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Ich möchte mir und meiner Familie etwas Gutes tun. Es soll mehr Ordnung, mehr Struktur her. Step by step werde ich ausmisten, entrümpeln und neu strukturieren und besser organisieren. Ballast soll abgeworfen werden und ich möchte mich von dem Kram trennen, den wir nicht mehr benötigen und den Haushalt optimieren und uns somit das Leben ein bisschen leichter machen. Sich von Dingen zu trennen hat auch immer etwas Befreiendes. Oft weiß man überhaupt nicht mehr, was man alles besitzt, weil sich so viel mit der Zeit ansammelt, dass man völlig den Überblick verliert. 

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Apropos Überblick verlieren. Das trifft zumindest auf meinen Kleiderschrank zu. Bei meinen Kindern achte ich penibel auf Ordnung, aber irgendwie habe ich meinen eigenen Schrank vernachlässigt. So starte ich mit einem kleinen, aber für mich großen Vorhaben: Ich miste meinen Kleiderschrank aus und neu sortiere neu. Ordnung ist ja bekanntlich das halbe Leben. Mal sehen, ob ich vielleicht zukünftig weniger Lebenszeit damit verschwende nach Dingen zu suchen und dem Schrankchaos Herr werde. Einiges von der aussortierten Kleidung werde ich verschenken, spenden und vielleicht das ein oder andere Stück verkaufen. Ziel ist es, dass nur noch Kleidung im Schrank ist, die ich wirklich anziehe, in der ich mich wohl fühle und vor allem nur das, was auch tatsächlich passt.

Vielleicht habe ich ja hier den ein oder anderen mit meinem Vorhaben angesteckt. Ich wünsche allen munteres Sortieren!

Bis bald!

Eure Sarah