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Versteckte Dickmacher in Lebensmitteln

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Wie können Sie Zuckerzusätze erkennen?

Dass Schokolade, Gummibärchen und Limonade jede Menge Zucker enthalten, weiß sicher jeder. Aber wussten Sie dass Cappuccino-Pulver, Fertiggerichte, Basismüslis, Dosengemüse, Joghurt oder Fertigsaucen auch Zucker enthalten? Nun gibt es leider auch viel zu oft Vergleichsprodukte, die mit der Aufschrift „zuckerfrei“ werben. Diese sind gerade für Figurbewusste gern genommene Alternativen, da Sie denken, dass hier Kalorien eingespart werden können.

Aber was heißt „zuckerfrei“ überhaupt?

Zuckerfrei bedeutet nur, dass das Produkt keinen Haushaltszucker enthält. Häufig findet man jedoch die folgenden Zuckerarten in der Zutatenliste:

  • Glucose bzw. Glucosesirup
  • Fructose
  • Maltose
  • Lactose
  • Invertzucker
  • Maltodextrin
  • Malzextrakt oder Malzzucker

Je nachdem an welcher Stelle diese Zuckerart auf der Zutatenliste steht, ist mehr oder weniger enthalten. Steht die Zutat an erster Stelle, ist sie anteilsmäßig in größerer Menge vorhanden als die Zutat an letzter Stelle. Gerne werden verschiedene Zuckerarten in einem Produkt verwendet, sodass erst mal nicht so leicht zu erkennen ist, wie viel Zucker zugesetzt worden ist.

Tipp:

Hier hilft nur ein Blick auf die Nährstofftabelle. Unter „Kohlenhydrate“ finden Sie den Zuckeranteil. Ein Würfelzucker entspricht zum Beispiel 3 g Zucker. So können Sie schnell errechnen, wie viel Zucker das jeweilige Lebensmittel enthält. Meistens gibt es ein Vergleichsprodukt mit weniger bis gar keinem Zuckerzusatz.

Was sind Zuckeraustauschstoffe?

Der Kaloriengehalt von Zuckeraustauschstoffen ist geringer als der von Haushaltszucker (ca. 2 kcal anstatt 4 kcal). Zuckeraustauschstoffe sind auch unter dem Namen Zuckeralkohole bekannt. Der Begriff „Alkohol“ geht aber nur auf eine Struktur zurück, die von Chemikern so genannt wird. Sie erkennen die Zuckeraustauschstoffe an den folgenden Namen:

  • Sorbit
  • Xylit
  • Mannit
  • Maltit
  • Laktit
  • Erythrit
  • Isomalt

Bei empfindlichen Menschen können Zuckerersatzstoffe Blähungen und Durchfall verursachen. Trotz der möglichen Verdauungsbeschwerden dürfen Zuckeralkohole bestimmten industriell gefertigten Lebensmitteln ohne Mengenbegrenzung zugesetzt werden, zum Beispiel Dessertspeisen, Frühstückserzeugnissen, Speiseeis, Konfitüren, Obstzubereitungen, Süßwaren, Soßen, Senf, feinen Backwaren sowie diätetischen Lebensmitteln.

Ist Süßstoff nun die bessere Alternative zu Zucker?

Süßstoffe haben kaum Kalorien und beeinflussen den Blutzuckerspiegel nicht. Das ist sowohl für alle Figurbewussten als auch für Diabetiker interessant. Allerdings werden Softdrinks mit „0“ Kalorien auch gerne als Freibrief gesehen, größere Portionen beim Hauptgericht zu essen. Neben dem Einsatz in unterschiedlichsten Lebensmitteln werden Süßstoffe auch gerne bei zahnfreundlichen Kaugummis eingesetzt, weil sie den kariesverursachenden Mikroorganismen keinen Nährboden bieten.

Wie sehe ich, ob ein Lebensmittel Süßstoffe enthält?

Acht künstliche Süßstoffe sind bei uns zugelassen.

  • Acesulfam K
  • Saccharin
  • Cyclamat
  • Aspartam
  • Acesulfam-Aspartamsalz
  • Sucralose
  • Neotam
  • Neohesperidin DC

Man ist der Ansicht, dass folgende Süßstoffe für Kinder nicht zu empfehlen sind:

  • Acesulfam-K
  • Aspartam
  • Cyclamat
  • Saccarin
  • Neohesperidin DC

 

Tipp:

Schauen Sie jede Woche bei einem Ihrer Lieblingsprodukte die Zutatenliste an. Falls das Lieblingsprodukt Süßstoff enthält, versuchen Sie ein Alternativprodukt ohne Süßstoff zu finden. Achten Sie auch insgesamt auf die Kohlenhydratangaben. So verändern Sie in kleinen Schritten Ihre Ernährungsgewohnheiten zum Besseren.