Zuletzt gemerkte Beiträge
Anmeldung erforderlich Sie haben bereits einen Zugang?
Zur Anmeldung

Sie sind neu hier?
Registrierung starten
Inhalte merken Klicken Sie auf das Pin-Symbol, um sich Rezepte oder Tipps zu merken.
Sie finden die gemerkten Inhalte dann hier.

MEIN
ALDI INSPIRIERT

Sie sind angemeldet als

Mit den unten stehenden Links können Sie Ihre Profileinstellungen bearbeiten oder sich abmelden.

Einstellungen Abmelden
Login
Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort an und klicken auf den Button „Login“, um sich einzuloggen.
Beitrag auf die Merkliste setzen
Beitrag von der Merkliste entfernen

Schön und gleichmäßig gebräunt

452003299

Die Sonne tut uns Menschen gut – in vielfacher Hinsicht. Sie hebt die Stimmung und sorgt dafür, dass wir nicht mehr so blass aussehen wie im Winter. Doch wie erhält die Haut eine schöne Bräune, ohne Schaden zu nehmen? Dazu muss man wissen, was beim Sonnenbaden passiert.

Warum werden wir eigentlich braun?

Um die tieferen Hautschichten vor UV-Strahlung zu schützen, bildet der Körper in den Pigmentzellen das braune Pigment Melanin. Diese Pigmentzellen, Melanozyten genannt, geben die Pigmente an benachbarte Hautzellen weiter, die sich in Richtung Hautoberfläche bewegen. Dort absorbiert das Melanin dann die UV-Strahlung. Gebräunte Haut ist also bereits alarmierte Haut.       

Kann man im Schatten braun werden?

680463682

Auch im Schatten erreicht die UV-Strahlung unsere Haut genauso wie bei wolkig verhangenem Himmel. Aber sie wird abgelenkt und ist dadurch weniger stark, als durch direkte Sonneneinstrahlung. Je mehr Hindernisse die UV-Strahlung ablenken, umso länger dauert es im Schatten braun zu werden. Für Menschen mit empfindlicher Haut ist der Aufenthalt außerhalb der prallen Sonne aber empfehlenswert. Sie sollten jedoch bedenken: Auch im Schatten kann man einen Sonnenbrand bekommen. Deshalb ist es sehr wichtig, bei Aufenthalt im Freien stets einen Sonnenschutz zu verwenden. Übrigens: Dass die Schattenbräune länger hält als Sonnenbräune, ist leider ein Märchen. 

Was passiert bei einem Sonnenbrand?

Das Wort „Sonnenbrand“ sagt es schon: Wenn unsere Haut schutzlos der UV-Strahlung ausgeliefert ist, verbrennt sie. Die Symptome entsprechen Verbrennungen des ersten bis zweiten Grades und reichen von Rötungen, Hitze- und Spannungsgefühl bis zu Blasenbildung, Schwellungen und starken Schmerzen. Obwohl sich die Haut bei einem leichten Sonnenbrand meistens binnen einer Woche regeneriert, können Spätfolgen eintreten. Die Haut kann frühzeitig altern, die Horn- und Bindehaut der Augen beschädigt und die Entstehung von Hautkrebs begünstigt werden.

Was hilft gegen Sonnenbrand?

Sonnenverbrannte Haut benötigt in erster Linie Kühlung. Eine nicht zu kalte Dusche wird häufig als angenehm empfunden. Oder Sie legen feuchte, aber nicht zu kalte Tücher auf die betroffenen Stellen. Anstelle von Wasser können Sie die Tücher auch in kalten Kamillentee tauchen, es darf nur nicht zusätzlich brennen. Aloe Vera Gel kühlt ebenfalls oder auf der Haut verstrichener Quark – auch dabei geht es um den kühlenden Effekt. Und trinken Sie außerdem ausgiebig, am besten stilles Wasser, Früchte- oder Kräutertees. 

Kann ich trotzdem braun werden, ohne mir zu schaden?

Wer seine Haut im Sommer der Sonne – beziehungsweise der UV-Strahlung – aussetzt, um braun zu werden, sollte immer eine Sonnencreme verwenden. Für die Berechnung eines ausreichenden  Lichtschutzfaktors sind Formeln im Umlauf, die jedoch weder die Jahreszeit noch die Stärke der UV-Strahlung berücksichtigen. Dermatologen raten Erwachsenen zu Sonnenschutzmitteln mit mindestens Lichtschutzfaktor 20. Selbstverständlich muss auch immer wieder nachgecremt werden – die Füße nicht vergessen! –, aber vor allem sollten Sie Ihre Bräunungsphasen langsam angehen. Suchen Sie immer wieder den Schatten und Innenräume und lassen Sie Ihrer Haut zwischen den Sonnenbädern viel Zeit, sich zu erholen. Pflegen Sie ihre Haut außerdem mit Feuchtigkeitscreme, trinken Sie ausreichend Wasser und denken Sie daran: Am schönsten sind sie, wenn Sie gesund bleiben.