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Schlaf als Quelle der Kraft

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Schlafen ist eine Grundvoraussetzung für Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit. Für viele Menschen in der heutigen Gesellschaft spielt Schlaf allerdings nur eine untergeordnete Rolle, obwohl wir fast ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen zubringen.

Was passiert im Körper, wenn wir schlafen?

Auch wenn wir beim Schlafen sehr ruhig und entspannt aussehen, arbeitet unser Körper in dieser Zeit auf Hochtouren. Besonders das Gehirn hat während der Nachtruhe viel zu tun:

  • Es verarbeitet die Erlebnisse des Tages, indem wichtige Informationen im Gedächtnis verankert und unwichtige Informationen „gelöscht“ werden.
  • Unser Immunsystem wird gestärkt.
  • Der Stoffwechsel wird reguliert.
  • Wachstumshormone werden ausgeschüttet.

Die Schlafphasen

Mehrmals in der Nacht durchlaufen wir fünf Schlafphasen:

Schlafphase 1 und 2 = Leichtschlaf

Schlafphase 3 und 4 = Tiefschlaf

Schlafphase 5 = REM-Schlaf

Direkt nach dem Einschlafen verfallen wir in den Leichtschlaf, wozu die Schlafphasen 1 und 2 gehören. Darauf folgt in Phase 3 und 4 der Tiefschlaf. Den Abschluss bildet die Schlafphase 5, der sogenannte REM-Schlaf (engl. Rapid Eye Movement, dt. schnelle Augenbewegung). Sehr schnelle, wiederkehrende Augenbewegungen unter den geschlossenen Augenlidern sind charakteristisch für den REM-Schlaf. In dieser Phase träumen wir und verarbeiten die Erlebnisse des Tages. Die Phasen 1 bis 4 werden auch als NREM (engl. Non-Rem, dt. keine schnellen Augenbewegungen)-Schlaf bezeichnet.

Erholsamer Schlaf – darauf sollten Sie achten

Ein normaler Schlafzyklus dauert ca. 90 Minuten und wird – bei gesunden Menschen – zwischen vier- bis sechsmal in einer Nacht wiederholt. Zu Beginn des Nachtschlafes nimmt der Tiefschlaf den Großteil der beiden ersten Schlafzyklen ein. Morgens hingegen überwiegt der REM-Schlaf. Ein schlafgesunder Erwachsener verbringt etwa die Hälfte seiner Schlafzeit im Leichtschlaf und jeweils ein Viertel im Tief- und REM-Schlaf. Mehrmalige kürzere Aufwachphasen während des Schlafens sind normal und morgens kann man sich meistens nicht daran erinnern. Wie erholt wir uns am nächsten Morgen fühlen, hängt also zu einem Großteil davon ab, ob wir ausreichend Zeit im Tiefschlaf verbracht haben.

Tipp:

Für einen besonders erholsamen Schlaf sollten Sie lange genug schlafen, um alle Schlafzyklen durchlaufen zu können. Am besten zwischen 6-8 Stunden.

Schlafdauer – lieber lang oder kurz?

Im Volksmund heißt es, dass der Mensch acht Stunden Schlaf benötigt. Doch stimmt diese Aussage auch? Eine konkrete Antwort darauf kann nicht gegeben werden, denn die optimale Schlafdauer ist bei jedem von uns unterschiedlich. Der individuelle Schlafbedarf ist von vielen Faktoren abhängig. Eine Schlafdauer von 6-8 Stunden ist für die meisten Menschen aber optimal. Etwa ab dem 16. Lebensjahr hat jeder für sich seine persönliche und optimale Schlafdauer gefunden. Diese verkürzt sich – entgegen häufiger Behauptungen – im Alter nur geringfügig. Lediglich die Tiefschlafphase ist bei älteren Menschen im Vergleich zu jüngeren nicht mehr so stark ausgeprägt.