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Rauf auf’s Rad: Fahrradfahren ist gesund und macht Spaß

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Wie wäre es am nächsten Wochenende mit einer Radtour? Selbst wer nicht im Grünen wohnt, radelt meist schon nach wenigen Kilometern durch Wald oder Wiesen. Da der Körper dann so richtig auf Touren kommt, ist das Hobby Fahrradfahren besonders gesund.

Die rhythmische Bewegung beim Radfahren lässt beständig Sauerstoff in die Lunge strömen. Und durch den fließenden Bewegungsablauf werden Kniegelenke und Wirbelsäule deutlich weniger belastet als beispielsweise beim Joggen. Das macht Fahrradfahren so gesund für Menschen jeden Alters.

Außerdem stärkt der Tritt in die Pedale nicht nur die Beine, sondern den gesamten Körper: die Gesäßmuskulatur, den unteren Rücken, die komplette Schulterpartie, die Oberarme, sogar die Handmuskeln, den Gleichgewichtssinn – und wenn man gemeinsam mit anderen unterwegs ist, auch Kommunikation und Gruppengefühl. Wie der Trainingserfolg im Einzelnen aussieht, können Radler durch ihren Fahrstil und ihre Routen beeinflussen. Sportliche, durchtrainierte Fahrer, denen es auch um Muskelaufbau geht, sollten recht bald in höhere Gänge schalten und möglichst bergige Routen wählen. Wer hingegen vor allem Kondition und Kreislauf stärken möchte, wählt am besten flache Strecken – und startet gemächlich. Denn entscheidend für den Trainingserfolg sind hier der gleichmäßige Rhythmus und Kraftaufwand. Nur so ist Fahrradfahren auch gesund.

Wenn der Radweg dann doch mal ansteigt oder der Gegenwind stärker wird: Treten Sie nicht kräftiger in die Pedale oder steigen gar aus dem Sattel. Schalten Sie besser so lange in einen kleineren Gang, bis Ihnen die Bewegung wieder angenehm erscheint. Aber natürlich kann (und sollte) man das Rad auch mal rollen lassen und einfach nur die frische Luft genießen – zumindest bis zum nächsten Zwischensprint.

Irrglaube & Recht

Was darf ein Radler? Fahrradfahren sollte nicht nur gesund gestaltet, sondern auch sicher sein.

Irrglaube: Ein Zebrastreifen ist auch für Radler da. Diese Regel gilt nur, wenn der Radfahrer absteigt und schiebt. Bleibt er auf dem Rad, muss er die Autos queren lassen und darf erst losfahren, wenn die Straße frei ist.

Irrglaube: Nebeneinander fahren ist für Radfahrer verboten. Das Nebeneinanderfahren ist erlaubt, wenn der Verkehr dadurch nicht behindert wird. In Fahrradstraßen darf sogar generell nebeneinander gefahren werden – ebenso in Gruppen ab 16 Personen. Autofahrer müssen in diesem Fall mit dem Überholen warten, bis dafür genügend Platz vorhanden ist.

Irrglaube: Radler dürfen mit dem Handy telefonieren. Radfahrer müssen mit einem Verwarnungsgeld von 25 Euro rechnen, wenn sie während der Fahrt telefonieren.

Neues Gesetz

Batterie- und akkubetriebene Scheinwerfer und Schlussleuchten sind aufgrund einer Neufassung des § 67 Absatz 1 StVZO erlaubt, wenn ihre Nennspannung mindestens sechs Volt beträgt. Anders als bei dynamobetriebener Beleuchtung müssen Vorder-und Rückleuchte nicht mehr gleichzeitig einschaltbar sein.

Helm

Kopfschutz prüfen

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In Deutschland besteht für Radfahrer keine Helmpflicht, der Kopfschutz wird aber von Verkehrsexperten und Medizinern empfohlen. Ein Helm kann jedoch nur schützen, wenn er richtig passt und nicht zu alt ist. Ein Fahrradhelm darf bei der Anprobe nicht drücken und bei kräftigem Kopfschütteln nicht schlackern. Da das Material spröde wird, ist es ratsam, Fahrradhelme etwa alle drei bis fünf Jahre auszutauschen. Sitzt ein Kind im Kindersitz, sollte sein Helm hinten abgeflacht sein, um nicht unangenehm an die Rücklehne zu stoßen.

Worauf Sie beim Helm achten sollten

  • Gittergeflecht aus Kunststoff oder Carbon
  • Belüftungsöffnungen, die die Luft von der Stirn zum Hinterkopf leiten
  • Beim Säubern des Helms keine scharfen Reiniger verwenden!
  • Das Helmgewicht ist nicht relevant für die Sicherheit
  • Kinngurt mit Ratschen- oder Clipverschluss
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Fahrradfahren: Gesund und sicher ans Ziel

Vor der ersten Frühjahrstour kommt der Fahrradcheck

Schrauben und Muttern nachziehen – Durch die Winterpause können sich Teile gelockert haben. Bei Kinderrädern sollte auch die Höhe des Sattels angepasst werden.

Bremsen prüfen – Bei maximaler Betätigung der Handbremsen sollte sich das Rad im Stand nicht bewegen lassen und zwischen Bremshebel und Griff noch etwas Platz sein. Wenn nicht: Bremse nachspannen und bei Felgenbremsen eventuell die Bremsklötze neu justieren oder auswechseln.

Lichttechnik warten – Zusätzlich zum funktionstüchtigen Scheinwerfer und Rücklicht muss vorne ein weißer und hinten ein roter Rückstrahler montiert sein.

Reifendruck prüfen – Minimal-und Maximaldruck sind auf dem Mantel eingeprägt. Grundsätzlich sollte der Luftdruck möglichst hoch sein. Wer viel auf Kopfsteinpflaster oder im Gelände unterwegs ist, fährt aber bequemer, wenn die Reifen geringfügig nachgeben.

Kette, Ritzel und Zahnkränze säubern und ölen – Prüfen Sie auch, ob die Pedale trittfest sind und an beiden Seiten über Reflektoren verfügen.

Speichenreflektoren putzen – Außer bei Reifen mit Reflexstreifen sind mindestens zwei Reflektoren pro Rad Pflicht. Sie müssen einander gegenüberliegend angebracht sein.

Fahrradtypen

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Stadtrad: Für den Alltag

Dieses Rad hat eine gute Straßenlage und ermöglicht eine aufrechte Sitzhaltung: Der beste unter den Fahrradtypen für ungeübte Radler. Moderne Stadträder haben meist drei bis sieben Gänge. Damit fallen auch gelegentliche Ausflugsfahrten leichter.

Trekkingrad: Für aktive Fahrer

Dieser Fahrradtyp, eine Mischung aus Mountainbike und Rennrad, ist mit seiner robusten Bauweise ideal für anspruchsvollere Touren – auch abseits asphaltierter Wege. Die leicht gebeugte Haltung unterstützt das ausdauernde Radeln und macht gesundes Fahrradfahren möglich.

Rennrad: Für ambitionierte Fahrer

Eine fein abgestufte Gangschaltung, das geringe Gewicht des Rades, die schmalen Reifen und die stark gebeugte Sitzhaltung, die wenig Windwiderstand bietet, ermöglichen hohe Geschwindigkeiten auf glattem Asphalt.

Pedelec/E-Bike: Für mehr Flexibilität

Räder mit elektrischer Tret-unterstützung schützen vor Überlastung bei steilen Anstiegen oder längeren Fahrten. Gerade für Menschen mit Gelenkproblemen machen sie das Fahrradfahren gesund. Für kurze Wege stellen sie eine praktische und umweltfreundliche Alternative zum Auto dar.

 

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Kind & Rad

Beim Radfahren mit Kindern gelten im Straßenverkehr besondere Regeln. So dürfen Radler unter 8 Jahren nur auf dem Bürgersteig fahren. Dies gilt selbst dann, wenn sie in Begleitung von Erwachsenen unterwegs sind. Zwischen dem 8. und dem vollendeten 10. Lebensjahr dürfen Kinder weiterhin den Bürgersteig nutzen, sind dazu aber nicht mehr verpflichtet. Wer Kinder in einem Kindersitz oder Fahrradanhänger mitnehmen möchte, muss mindestens 16 Jahre alt sein. Erlaubt ist jedoch nur der Transport von Kindern, die nicht älter als 7 Jahre sind. Ausnahme: Kinder mit Behinderung dürfen auch nach Vollendung des 7. Lebensjahrs im Anhänger mitfahren.

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Optimale Passform für gesundes Fahrradfahren

Rad und Körper: so läuft’s rund

Lenker
Die Lenkerbreite des Rades sollte in etwa der Schulterbreite entsprechen. Achten Sie auch darauf, dass der Lenker nicht zu niedrig eingestellt ist. Sonst werden die Hände schlecht durchblutet und die Handgelenke unnötig belastet.

Rahmen
Eine Faustregel erleichtert die Wahl des richtigen Rahmens: Bei Renn-, Trekking-und Stadträdern ermitteln Sie die passende Rahmengröße, indem Sie Ihre Beinhöhe mit 0,66 multiplizieren. Gemessen wird die Beinhöhe am Innenbein von der Fußsohle bis zum Schritt.

Sattel
Der Sattel sollte waagerecht eingestellt sein. Er hat die ideale Höhe, wenn Sie in entspannter Sitzposition eine Ferse auf das senkrecht nach unten zeigende Pedal stellen und dabei das Knie durchstrecken können.