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Die richtigen Portionsgrößen beim Essen

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Hier noch den Rest Nudeln aufgegessen, dort noch das halbe Schnitzel auf den Teller gelegt – und so isst man, ohne es wirklich zu merken, über seine Verhältnisse und das ein oder andere Kilo schleicht sich langsam auf die Hüfte. Vielleicht ist Ihnen das auch schon einmal an Ihnen selbst aufgefallen? Aber wie sieht denn eigentlich eine ausgewogene Portion aus und wie können Sie selbst auf Ihre Portionsgröße achten?

Das Handmaß als Richtlinie

Egal, ob Mann oder Frau, ob kleines oder großes Kind – die richtige Portionsgröße ist individuell bestimmbar. Das eigene Handmaß gibt Ihnen ganz einfach Ihre persönliche Portionsgröße an.

Welche Portionsgrößen gibt es?

  • Eine bis zwei Hände voll: Alles, was Sie mit beiden Hände halten können, zeigt Ihnen, wie groß Ihre täglichen Obst- und Gemüseportionen sein sollten. Eine Portion davon können Sie zum Mittag und eine weitere zum Abend essen. Zum Beispiel als schönen gemischten Salat oder gedünstetes bzw. gebratenes Gemüse. Eine kleinere Portion sollte es nicht sein. Mehr geht natürlich immer.

  • Eine Handvoll: Die Menge, die in eine Hand passt, ist das ideale Maß für die Menge Ihrer Beilagen oder Zwischenmahlzeiten. Zum Beispiel eine Handvoll Trauben oder Nüsse, ein Apfel oder auch noch mal ein bisschen Rohkost zum Knabbern. Als Beilage beim Essen die Kartoffel, die Nudeln oder auch der Reis. Alles, was gut in Ihre gewölbte Hand passt, ist die ideale Portionsgröße für Sie.

  • Die ganze Hand: So groß, wie Ihre ganze Hand ist, darf Ihre Fleisch- oder Fischportion sein. Wenn Sie auch noch darauf achten, dass die Eiweißportion nicht dicker ist als Ihre Hand, sind Sie auf der sicheren Seite.

  • Die geballte Faust: Bei klein geschnittenem Fisch oder Fleisch, können Sie Ihre geballte Faust als Richtwert nehmen.

  • Die Handinnenfläche: Ihre Handinnenfläche gibt Ihnen an, wie groß eine Käse- oder Wurstaufschnitt-Portion sein sollte. Auch hier sollten Sie noch mal die dicke Ihrer Hand als Richtwert beachten. Greifen Sie bei Wurst lieber auf magere Wurstsorten zurück, wie zum Beispiel roher oder gekochter Schinken oder Putenbrust. Fettere Wurstsorten wie Salami oder stark verarbeitete Sorten wie Fleischwurst oder auch Leberwurst sollten Sie nur in geringen Mengen zu sich nehmen.