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Krakau: Entdecken Sie das Paris der Weichsel

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Krakau ist das neue Trendreiseziel und ein Muss für alle, die Polen bislang bei ihrer Reisplanung vergessen haben. Wir verraten Ihnen die besten Sightseeing-Tipps. 

Das Paris der Weichsel, die kleine Schwester Warschaus, die heimliche Hauptstadt – Krakau hat viele Namen und das zu Recht, denn die charmante Metropole im Südosten Polens vereint pittoreske Plätze, eindrucksvolle Kirchenbauten, trendige Geschäfte und ganz viel Geschichte.

Krakau: Die heimliche Hauptstadt Polens

Rund 350 Kilometer trennt Krakau von der polnischen Hauptstadt Warschau. Die an der Weichsel liegende Stadt umfasst 760.000 Einwohner und ist somit die zweitgrößte Stadt Polens. Krakau gilt als wissenschaftliches sowie kulturelles Herz Polens und bietet ein vielfältiges Angebot für Touristen. Die geschichtsträchtige Metropole blieb von Zerstörungen weitestgehend verschont, weshalb sie eine Zeitreise durch verschiedene architektonische Epochen ermöglicht: von der Gotik bis zur Moderne.

Tipp für Stadtentdecker:

Wer Krakau zu Fuß erkunden möchte, sollte sich einer Free Walking Tour anschließen. Ortskundige führen Interessierte zu den besten Sightseeing-Spots. Am Ende der Tour entscheiden Sie, wie viel Ihnen der geführte Rundgang wert war.

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Ein Rundgang über den Krakauer Marktplatz

Der beeindruckende, mittelalterliche Marktplatz gilt als Wahrzeichen Krakaus. Täglich locken leckere Restaurants sowie eindrucksvolle Kirchenbauten viele Besucher an. Stolze 40.000 m² machen ihn zu einem der größten mittelalterlichen Plätze Europas.

Auf der Ostseite des Marktes erhebt sich imposant die gotische Marienkirche. Besonderes Highlight, neben der prachtvollen Architektur, ist das Trompetenspiel, das stündlich die Kirche verlässt. Überraschend für Touristen ist bei diesem musikalischen Erlebnis vor allem das abrupte Ende: Dieses richtet sich an den Turmwächter, der 1241 bei dem Angriff der Tataren durch einen Pfeil tödlich verletzt wurde, als er Krakau durch ein Trompetensignal warnen wollte. 

Tipp für Historien-Fans:

Wer noch mehr Zeitreise möchte, der sollte die unterirdischen Gänge unter dem Marktplatz erkunden – aber Vorsicht, nicht verlaufen und lieber eine geführte Tour buchen!

Ein weiterer Magnet für Touristen befindet sich in der Mitte des Platzes: die Tuchhalle im Renaissance-Baustil. Im Mittelalter wurde hier mit Tüchern und Salz gehandelt. Heutzutage ist die Tuchhalle der Hot Spot für Souvenirs und Kunsthandwerk!

Die Krakauer Altstadt und die Universität

Um den Marktplatz erstreckt sich die Altstadt Krakaus, die bei keiner Stadtrundfahrt fehlen darf, denn sie sprüht regelrecht vor Charme! Jeder kommt hier auf seine Kosten – vor allem Café-Begeisterte. Das pittoreske Flair wird auch durch die Architektur bestimmt, denn Bauten aus Gotik, Renaissance und Barock treffen hier zusammen und sorgen für wunderschöne Urlaubsbilder. 

Tipp für Schleckermäuler:

Probieren Sie unbedingt Zapiekanka aus – diese sehr üppigen Baguettes werden mit allerlei Leckereien belegt und stärken Entdeckungswütige sofort! Besonders knusprig sind sie bei Endzior. 

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Wussten Sie schon, dass Krakau die älteste polnische Universität besitzt und die zweitälteste in ganz Mitteleuropa nach Prag? An der Jagiellonen-Universität haben Größen wie Astronom Nikolaus Kopernikus und Papst Johannes Paul II studiert – gehen Sie unbedingt hin und bestaunen die astronomischen Instrumente aus Zeiten Kopernikus! Nach dem Rundgang über den Campus ist der an die Universität angrenzende botanische Garten übrigens die perfekte Ruhe-Oase, um neue Energie zu tanken.

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Trendiges Krakau: Das Szene-Viertel Kazimierz

Bis 1800 war dieser hippe Teil Krakaus eine eigenständige Stadt. Das ehemalige jüdische Viertel gilt heute als kreatives Zentrum – bunte Straßenkunst, Galerien und Museen sowie das alljährliche jüdische Kulturfestival sind hier zu finden. Für viele Krakauer Studenten und auch Touristen ist das trendige Kazimierz der Lieblingsort schlechthin – besonders wegen seinem bunten Mix aus Synagogen, engen Gässchen, Bars und Clubs.

Tipp für Wodka-Genießer:

Was wäre ein Besuch in Polen ohne Wodka? Die Wodka Café Bar bietet viele (ja, wirklich viele) Sorten zum bunten Durchprobieren.

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Panoramablick über die Weichsel: Das Königsschloss und der Drache

Knapp 34 Meter erhebt sich der Wawelhügel und bietet einen unvergesslichen Panoramablick über Krakau und die Weichsel. Auf dem Hügel befindet sich zudem das imposante Königsschloss und die Wawel-Kathedrale, in der zahlreiche polnische Monarchen gekrönt und begraben wurden. 

Tipp für Legenden-Begeisterte:

Machen Sie sich auf die Suche nach dem Eingang zur Höhle des sagenumwobenen Wawel-Drachen, der unter dem Königsschloss gehaust haben soll. Der Einstieg sorgt für ein mystisches Kribbeln. 

Schon gewusst? Die historische Altstadt von Krakau sowie die einstige Königsresidenz Wawel auf dem Wawelhügel wurden 1978 von UNESCO zu Weltkulturerben ernannt.

Krakau: Die Schattenseiten der deutschen Geschichte

Wer sich besonders für die deutsche Geschichte interessiert, sollte Oskar Schindlers Fabrik besuchen. Das heutige Museum umfasst eine interaktive Ausstellung zum Leben der Juden im Krakauer Ghetto. Natürlich wird auch die Heldentat Schindlers erzählt, der über 1000 Juden vor der Ermordung durch die Nazis gerettet hat. Auch ein Ausflug zu der Gedenkstätte Auschwitz knüpft an die Schattenseite der deutschen Geschichte an – das ehemalige Konzentrationslager liegt circa 30 Kilometer von Krakau entfernt und ist gut durch öffentliche Busse sowie geführte Touren zu erreichen.

Tipp für Museums-Liebhaber:

Die „Krakow Tourist Card“ ermöglicht freien Eintritt in viele Museen sowie freies Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Erhältlich ist sie in den Touristenzentren in Krakau.