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Ein Wochenende in Dresden

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Barocke Bauwerke, renommierte Kunstmuseen, lebendige Neustadt: Ein Besuch in der Landeshauptstadt Sachsens lohnt sich einfach immer. Egal, zu welcher Jahreszeit Sie Ihren Dresden-Trip planen – es gibt einige Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die Besucher keineswegs verpassen sollten. Wie so ein Wochenende aussehen könnte, erfahren Sie im folgenden kleinen Stadtspaziergang. 

1. Tag

Am Hauptbahnhof angekommen, lädt die Prager Straße zum Shoppen ein. Zahlreiche Geschäfte warten auf den Besucher, darunter die Centrum Galerie. Am Dr.-Külz-Ring gehen Sie weiter in Richtung Altmarkt-Galerie mit den zahlreichen Läden, Imbissen und Restaurants. Die Seestraße neben der Altmarkt-Galerie führt zum Altmarkt. Dort können Sie zur Vorweihnachtszeit den Striezelmarkt besuchen, einen der ältesten und bekanntesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Der Markt, dessen Geschichte bis ins Jahr 1434 zurückreicht, zieht jedes Jahr Millionen Besucher aus aller Welt an.

Sightseeing: Die barocke Innenstadt Dresdens

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Gegenüber vom Altmarkt befindet sich der Kulturpalast. Das DDR-Volkshaus wurde im Jahr 1969 gebaut und in den vergangenen Jahren aufwendig saniert. Es gilt als Ort des Wissens und der Künste. Der Kulturpalast beherbergt eine Bibliothek, einen Konzertsaal und ein Kabarett.

Wenige Schritte vom Kulturpalast entfernt steht auf dem Neumarkt das berühmteste Wahrzeichen der Stadt, die im Jahr 1726 vom Baumeister George Bähr errichtete Frauenkirche. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört. Der Wiederaufbau dieses bedeutenden Sakralbaus begann 1994. Im Jahr 2005 wurden die durch Fördervereine und Spenden finanzierten Bauarbeiten erfolgreich beendet. Heute erstrahlt das evangelische Gotteshaus wieder in altem Glanz und ist ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt.

Nicht weit von der Frauenkirche finden Sie in der Augustusstraße das weltweit größte Porzellanbild – den Fürstenzug. Das einzigartige Werk ist 102 Meter lang und ziert seit 1907 die Außenseite des Stallhofes vom Residenzschloss. Es zeigt die in den Jahren 1127 bis 1873 herrschenden Könige, Markgrafen, Herzöge und Kurfürsten des Fürstenhauses Wettin. 25.000 Fliesen Meißner Porzellan wurden für das atemberaubende Wandbild verwendet.

Die Sächsische Hauptstadt: Ein Paradies für Kunst- und Kulturinteressierte

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Ebenso wie die Frauenkirche gehört auch der Zwinger zu den bekanntesten Barockbauwerken Deutschlands. Der Bau dieser Sehenswürdigkeit wurde Anfang des 18. Jahrhunderts von keinem geringeren als August dem Starken in Auftrag gegeben. Im Zwinger befindet sich auch die berühmte Gemäldegalerie Alte Meister mit der Sixtinischen Madonna (1512/13) von Raffaello Santi, sowie weitere rund 750 Meisterwerke aus dem 15. bis 18. Jahrhundert. Weitere Highlights im Zwinger sind die Porzellansammlung und der Mathematisch-Physikalische Salon. Dank der Orangenbäume, der Garten- und Springbrunnenanlage sowie dem Nymphenbad lädt der Zwinger von Frühling bis Herbst zum Verweilen und Entspannen ein. Das ganze Jahr über werden im Glockenspielpavillon zu festgelegten Zeiten bekannte Melodien gespielt, im Winter u. a. „Der Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi oder der „Abendsegen“ aus „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck.

Nicht weit davon entfernt liegt der Theaterplatz. Dort finden Sie die Semperoper, das Opernhaus der Sächsischen Staatsoper Sachsens. Das von Gottfried Semper in den Jahren 1838 bis 1841 errichtete Theaterhaus wurde zweimal zerstört, davon einmal im Zweiten Weltkrieg. Heute können die Besucher unter anderem Ballettvorstellungen, Konzerte und das hauseigene Ensemble genießen. In der Nähe ist auch die Katholische Hofkirche. Sie wurde im Stil des römischen Spätbarocks nach Auftrag von August dem Starken gebaut und im Jahr 1751 eingeweiht. Hier gaben bereits prominente Komponisten wie Richard Wagner und Carl Maria von Weber imposante Konzerte. Wie viele Gebäude Dresdens, fiel auch die Hofkirche dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer und musste im Jahr 1946 wieder aufgebaut werden. Heute ist sie die Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen.

Von der Altstadt über die Elbe zur Neustadt

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An der Hofkirche befindet sich die Elbe, die Sie zu Fuß oder mit der Straßenbahn auf der Augustusbrücke überqueren können. Auf der anderen Seite erreichen Sie dann den Neustädter Markt, auf dem sich der Goldene Reiter befindet. Er zeigt den sächsischen Kurfürsten und polnischen König August den Starken in Richtung polnisches Königreich reitend auf einem steigenden Lipizzanerhengst. Das ursprünglich vergoldete Denkmal wurde im Jahr 1736 enthüllt. Die Blattvergoldung wurde mit der Restaurierung im Jahr 1956 vorgenommen, anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Dresden erfolgte schließlich die Enthüllung.

Nicht weit entfernt, gelangen Sie zum Japanischen Palais. Dieses wurde 1715 für Jakob Heinrich Graf von Flemming als Landhaus errichtet. Das Dach zeichnet sich durch eine japanische Bauweise aus, weshalb das Haus Japanisches Palais genannt wurde. Heute finden Besucher dort das Museum für Völkerkunde und das Landesmuseum für Volksgeschichte. Zudem werden verschiedene Ausstellungen, unter anderem zum Thema Geologie, angeboten. Um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen, empfiehlt sich ein Besuch der zahlreichen Restaurants und Bars im Szeneviertel der Neustadt. Besuchen Sie zum Beispiel die Pastamanufaktur in der Dreikönigstraße oder das Wohnzimmer an der Alaunstraße.

2. Tag

Ein Lieblingsort der Dresdner: Das Blaue Wunder

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Am Sonntag lohnt sich der Besuch des Blauen Wunders, einer weiteren Sehenswürdigkeit im Stadtteil Loschwitz. Den ungewöhnlichen Namen hat die Brücke ihrem blauen Anstrich zu verdanken. 1893 konnte der zweijährige Bau des 120 Meter langen Denkmals beendet werden. Am besten lässt sie sich von den Elbhängen aus bestaunen. Im Sommer genießen Sie ein kühles Bier und traditionelle Gerichte in einem der Biergärten, die sich direkt am Blauen Wunder befinden. Unweit von der historischen Brücke gelangen Sie zur Schwebebahn am Körnerplatz. Sie ist mit dem Baujahr 1898 übrigens die älteste Schwebebahn der Welt. Fahren Sie mit der Schwebebahn oder der Standseilbahn zum Aussichtspunkt Loschwitzhöhe. Von dort aus haben Sie einen herrlichen Blick auf die Stadt, das Blaue Wunder und das Elbufer.

Entspannen im Großen Garten

Ein weiteres Dresden-Highlight ist der Große Garten, der sich direkt am Dresdner Zoo befindet. Picknicken, Fahrrad fahren, Joggen – die Dresdner lieben ihren Großen Garten. August der Starke ließ den seit 1678 bestehenden Lustgarten für königliche Feierlichkeiten jeglicher Art anlegen. Im Zuge dessen wurde auch das Palais erbaut. Der Botanische Garten ist seit 1820 ein Teil des Großen Gartens und beherbergt mehr als 11.000 Pflanzenarten. Seit 1950 fährt eine Parkeisenbahn regelmäßig durch den Großen Garten. Ein weiterer Anziehungspunkt ist das barocke Palais, welches seit dem 17. Jahrhundert den Park schmückt.

Spiel und Spaß für Kinder: Zoo und Erlebnisbad

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Kinder, aber auch Erwachsene lieben Tiere. Besuchen Sie doch einmal den Dresdner Zoo. Der 1861 erstmals eröffnete Zoologische Garten ist der viertälteste Zoo in ganz Deutschland. Bestaunen Sie 300 verschiedene Tierarten. Es lohnt sich auch ein Abstecher ins nahegelegene Georg-Arnold-Bad. Das Erlebnisbad mit Schwimmer- und Planschbecken sorgt im Sommer und Winter gleichermaßen für jede Menge Spaß. Im Hallenbad, als auch im Freibadbereich gibt es eine große Rutsche. Der Strömungskanal, die Wasserkanone, der Wasserfall, der Luftbrodelberg und die Unterwassermassagebank sind weitere Highlights.

Unser Tipp:

Im Sommer sollten Sie Dresden zur Bunten Republik Neustadt (BRN) vom 14. bis zum 16. Juni oder zum Dresdner Stadtfest vom 16. bis zum 18. August besuchen. Die Straßenfeste ziehen jedes Jahr tausende Menschen an. Im Dezember sind der Striezelmarkt, das Stallhöfische Adventsspektakel mit mittelalterlichem Flair, sowie die Neustädter Gelichter besonders beliebte Weihnachtsmärkte.