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Ausflugstipp Mons

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Historische Bauwerke, eine Vielzahl von Museen und eine quicklebendige Kulturszene machen den besonderen Charme der wallonischen Metropole aus. 

Barocker Glockenturm mit modernem Museum

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Das bekannteste Wahrzeichen von Mons ist schon von weitem zu sehen: der einzige barocke Glockenturm Belgiens. Er thront frei stehend auf einem Burghügel in flacher Landschaft. Die Spitze des Belfrieds misst stolze 87 Meter. Oben erwartet die Besucher ein atemberaubender Ausblick. Wer mehr über das Bauwerk erfahren möchte, erkundet einfach den interaktiven Museumsparcours. Dort wird auch erklärt, warum das Glockenspiel dieses Belfrieds 49 Glocken besitzt.  

Gotische Bauten, schmucke Bürgerhäuser und moderne Architektur

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In Mons erzählt die Architektur von Vergangenheit und Zukunft. Bürgerhäuser mit barocken Fassaden, Brunnen und kleine Parkanlagen zeugen von der reichsten Epoche der Stadt: Ab dem 17. Jahrhundert galt Mons als Zentrum der europäischen Kohleindustrie. Die künstliche Wasserstraße Canal du Centre ­– mit den vier hydraulischen Schiffshebewerken und den filigranen Eisenkonstruktionen ein Wunderwerk der Technik – wurde Ende des 19. Jahrhundert erbaut. Ein Symbol für die wirtschaftliche Neuausrichtung im 21. Jahrhundert ist das Kongresszentrum, das der Stararchitekt Daniel Libeskind entwarf. Für weitere moderne Farbtupfer im Stadtbild sorgen Installationen und Plastiken oder Skulpturen wie die fröhliche Nana von Niki de Saint Phalle.

 

Bronzener Affe, kopflose Heilige und ein Kampf gegen den Drachen

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Vor dem mittelalterlichen Rathaus begrüßt eine bronzene Affenfigur die Besucher. Wer möchte, darf sie mit der linken Hand streicheln. Das soll Glück bringen! Einen Abstecher ist auch die Stiftskirche Sainte-Waudru wert. Hier hat die heilige Waltrudis ihre letzte Ruhestätte gefunden.  Mysteriöserweise bewahrt man den Kopf der Heiligen getrennt vom Körper auf. Einmal im Jahr, am Sonntag nach Pfingsten, werden die Reliquien der heiligen Waltrudis im goldenen Prozessionswagen durch die Stadt gezogen.  Am Schluss des Festumzugs geht es 100 Meter bergauf. Dem Volksglauben nach droht der Stadt Unglück, falls das Gefährt dabei ins Stocken gerät. 

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Die Prozession ist eine der Attraktionen des Ducasse oder Doudou genannten Volksfests, das seit dem Mittelalter die ganze Stadt am Dreifaltigkeits-Sonntag in Atem hält. Spektakulär ist an diesem Tag auch der Auftritt eines zweiten Heiligen: des heiligen Georg. Auf dem Grand Place von Mons stellen Dutzende von Laiendarstellern seinen Kampf gegen den Drachen nach. Der Drache misst 10 Meter und wird von Teufelsfiguren beschützt. Wie es zu dieser Tradition kam und was die Pest mit dem Fest zu tun hat, erfährt man im Doudou-Museum. 

Unser Tipp für Familien:

Am zweiten Sonntag nach Pfingsten wird ein Drachenkampf für Kinder aufgeführt.

Vom Wissen der Welt und zeitgenössischer Kunst

Bereits 1890 sollte das gesamte Wissen der Welt zusammengetragen werden –  was aus dieser Idee entstand, ist im Museum Mondaneum in Mons zu sehe. Beeindruckende Landschaften, Porträts und Stillleben aus dem 19. und 20. Jahrhundert sind im Museum Beaux Art Mons zu sehen. Aber auch ein Abstecher vor die Tore der Stadt lohnt sich. Im Kohlefördergebiet Cuesmes wirkte Vincent van Gogh anderthalb Jahre als Armenpriester, bevor er sich endgültig für die Malerei entschied. Im Maison van Gogh wird dem Künstler mit verschiedenen Exponaten gedacht.