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Algarve und ihre Sehenswürdigkeiten

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Die schroffen Felsen der Küstenlandschaft, der Charme Lissabons und das Vermächtnis der Seefahrer prägen Portugals faszinierendes Antlitz. An der Algarve mit ihren Sehenswürdigkeiten lässt es sich wunderbar Sonne tanken und dabei Kultur und Natur vom Feinsten erleben.

An der portugiesischen Küste haben Wellen und Felsen ein Rendezvous. Hier, auf der Iberischen Halbinsel im äußersten Südwesten Europas, sind die Urgewalten noch hautnah spürbar. Mehr als 800 Kilometer misst die Küstenlinie des mit gut 10 Millionen Einwohnern erstaunlich dünn besiedelten Landes. Die kraftvollen Wellen des Atlantiks haben längs der Küste im Laufe der Jahrtausende bizarre Felsformationen geschaffen und machen Portugal heute zum Surferparadies – von der Atlantikstadt Porto im Norden bis zu den Küsten im Süden des Landes. Aber mit ihren vielen Stränden und einsamen Buchten ist die sonnenreiche Algarve mit ihren Sehenswürdigkeiten auch bei Badeurlaubern beliebt. Im Landesinneren sorgen zu jeder Jahreszeit Mandelbäume, Hibiskusbüsche und Bougainvilleen für Farbtupfer.

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Neben Straßenbahnen und Standseilbahnen verbinden Aufzüge die verschieden hoch gelegenen Stadtteile von Lissabon miteinander.

Doch nicht nur das macht Portugal einzigartig. Die größte Algarve-Sehenswürdigkeit ist wohl Lissabon. Wie auf Terrassen breitet sich die Hauptstadt Lissabon von sieben Hügeln hinunter bis an die Mündung des Flusses Tejo aus. Dass an manchen der weißen und pastellfarbenen Hausfassaden der Putz ein wenig blättert, trägt zum Charme der ungewöhnlichen Architektur bei. Der Stadtkern, die Baixa, wurde nach einem Erdbeben Mitte des 18. Jahrhunderts neu angelegt. Schmale Gassen schlängeln sich in die älteren Viertel Mouraria und Alfama hinauf. Mit schicken Läden und Bars, in denen ein junges internationales Publikum feiert, ist Alfama heute eines der angesagtesten Viertel der Stadt.

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Überall in Lissabon finden sich Zeugnisse, die an die alte Seefahrernation erinnern, wie das Denkmal im Stadtteil Belém.

„An der Uferpromenade des Stadtteils Belém trinken die „lisboetas“, die Lissabonner, in Straßencafés ihren „bica“, eine kleine Tasse starken schwarzen Kaffee. Traditionell reicht man dazu Pastel de Nata, ein mit Pudding gefülltes Blätterteigtörtchen. Prachtvolle Parks, Paläste und Museenzeugen rundherum vom früheren Ruhm der einstigen Seefahrernation.

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Typisch sind aber auch die weißen und pastellfarbenen Fassaden.

„Saudade“ nennen die Portugiesen jene wehmütige Sehnsucht, die in der Fadomusik ihren schönsten Ausdruck findet. Und in den Gassen Lissabons trifft man in den Abendstunden immer auf ein Lokal, in dem die traditionellen Lieder über verlorenes Glück erklingen. Rundum Gründe genug, der Stadt Lissabon während des Algarve-Urlaubs einen Besuch abzustatten!

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Die alte Hafenstadt Porto, die auch als heimliche Hauptstadt Portugals gilt, liegt direkt dort, wo der Douro in den Atlantik mündet.

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Fast 1000 Kilometer von Lissabon entfernt liegt die „kleines Lissabon“ genannte Stadt Funchal, Zentrum der portugiesischen Atlantikinsel Madeira. Mit seinen kunstvoll gestalteten Gärten, den steilen Kopfsteinpflasterstraßen und der historischen Architektur hält Funchal dem Vergleich mit der Hauptstadt auf dem Festland auch durchaus stand und zählt damit zu den schönsten Algarve-Sehenswürdigkeiten. Doch die größte Attraktion der Vulkaninsel ist die üppige Vegetation, die sie ihrem ganz jährig frühlingshaften Klima verdankt. Schon Ende des 19. Jahrhunderts ein beliebtes Urlaubsziel für Besucher aus ganz Europa, trägt Madeira deshalb bis heute den Beinamen „Blumeninsel“.

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Die Insel Madeira ist für ihr mildes Klima, die bunte Keramik und ihre Blumenvielfalt bekannt.

Typisch Portugal: Das gehört zum Algarve-Urlaub dazu

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Musikstil: Fado
Der Ausdruck „Fado“ leitet sich vom lateinischen „fatum“ ab und bedeutet  „Schicksal“. Denn vor allem um die Irrwege des Schicksals geht es in der melancholischen Musikrichtung, die sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts in den Lissabonner Hafenvierteln entwickelte und deren unverwechselbarer Klang als Inbegriff der portugiesischen Seele gilt.

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Kacheln: Azulejos
Die bemalten Kacheln, Azulejos genannt, schmücken in Portugal Wände, Fußböden, Decken und Fassaden. Im frühen Mittelalter von den maurischen Eroberern aus Nordafrika ins Land gebracht, entwickelte sich das Handwerk im 16. Jahrhundert zum Markenzeichen portugiesischer Wohnkultur. Auch heute noch werden portugiesische Kacheln in alle Welt exportiert.

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Korkeichen: Sobreiros
70 Millionen Korkeichen, auf Portugiesisch „sobreiros“, wachsen allein in Portugal. Das Land nimmt mit Abstand die Weltspitze in der Korkproduktion ein. Die Korkeichen müssen mindestens 20 Jahre alt sein, bevor sie erstmals geschält werden dürfen. Seit mehr als 200 Jahren wird der Rohstoff exportiert, zumeist wird die Rinde der Eichen für Flaschenkorken verwendet.

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Pflasterkünstler: Calceteiros
Überall in Portugal sind Plätze, Bürgersteige oder Fußgängerzonen mit Pflastermosaiken geschmückt. Die Steinsetzer, die diese Kunst beherrschen, heißen „calceteiros“. Angeblich wurde die Technik im 18. Jahrhundert nach dem großen Erdbeben von Lissabon populär, als aus den Trümmern nur noch kleine Pflastersteine gefertigt werden konnten.

Portwein

Exportschlager
Portwein ist eines der Markenzeichen des Landes – und wird in alle Welt exportiert. Bei Ihrem Streifzug entlang der Algarve-Sehenswürdigkeiten sollten Sie unbedingt den ein oder anderen Tropfen probieren.

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Tief roter junger Portwein schmeckt fruchtiger, länger gereifter bernsteinfarbener Portwein entwickelt einen vielschichtigeren Geschmack. Trockene Portweine sind als Aperitif beliebt, süße als Dessertwein.

Geschichte
Portwein ist gewissermaßen ein Zufallsprodukt. Im 17. Jahrhundert versetzten englische Kaufleute portugiesischen Wein mit Branntwein, damit er beim Transport nicht sauer wurde. Sie entdeckten, dass der so behandelte Wein durch seine schwere Süße und Stärke ein besonderes Aroma erhielt.

Herstellung
Die Trauben werden in Steinbottichen mit den Füßen zerstampft, oder man gewinnt den Most durch Fermentierung. Dem halb vergorenen Most wird Tresterbranntwein zugesetzt. Dies verhindert die weitere Gärung und die natürliche Fruchtsüße des Weins bleibt erhalten.

Region
Nur Portwein aus dem Douro-Tal, das sich westlich von Porto etwa 100 Kilometer in Richtung spanische Grenze erstreckt, darf sich auch so nennen.  Während des Algarve-Urlaubs lernen Sie also das Original kennen.

Reifung
Portwein lagert mindestens zwei Jahre im Fass, bevor er auf den Markt kommt oder in Flaschen weiter reift.

 

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