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Eltern sein, Paar bleiben

Wir sind seit über drei Jahren Eltern, seit gut einem Jahr Mama und Papa von Zweien. Der Mann ist beruflich sehr eingespannt, nicht selten ist er ein paar Tage unter der Woche unterwegs und kommt auch mal erst freitags gegen Mitternacht nach Hause.

Das war schon vor den Kindern so, weswegen es für mich nie eine große Sache war. Unsere Beziehung war dennoch wundervoll und manchmal hatte ich das Gefühl, dass es gerade deswegen so gut läuft. Weil wir uns eben nicht jeden Tag sehen. Wobei das so nicht ganz stimmt, denn dank Handy wurde fast täglich ein Videoanruf getätigt.

Heute, drei Jahre später, funktioniert unser Modell (meist) immer noch gut und Facetime gehört nach wie vor zu unserem Alltag. Mit dem Unterschied, dass mein Ehefreund mich fast nie zu Gesicht bekommt. Die Buben wollen mit dem Papa sprechen und ihn sehen. Ich bin Hintergrund, werfe hin und wieder wichtige „Tagesinfos“ ein und passe auf, dass das Handy am Leben bleibt.

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Aus romantischen „ich freue mich auf Dich“ Nachrichten wurden eher „wo arbeitest du am Dienstag? Kannst du gegen 18 Uhr… “ Zeilen. Kurz, knapp, irgendwann zwischen Tür und Angel getippt. Bin ich mit den Buben „alleine“, dann bin ich abends meist so k.o., dass ich nicht mal mehr Laune habe, mit dem Ehefreund zu plaudern. Ich sehne mich ausschließlich nach Ruhe und ein paar Minuten nur für mich.

Ist der Ehefreund abends daheim und wir sitzen zu viert gemeinsam am Tisch, dann ist es meist so turbulent, dass wir auch nicht viele Sätze miteinander gewechselt bekommen. Der Große muss uns Wichtiges erzählen und fragen, der Kleine klopft mit dem Löffel auf den Teller. Zwischendurch fällt noch ein Becher um, der Lieblingskäse liegt nicht auf dem Tisch und „Mama, ich muss aufs Klo“.

Schlummern die Kinder irgendwann, muss noch aufgeräumt werden, auf mich wartet die Blogarbeit und auch der Ehefreund hat (wenn er daheim ist) noch einiges am Rechner zu arbeiten.

Der ganz normale Familienwahnsinn eben. Und wir lieben ihn, meistens. Denn klar, hin und wieder sehnen wir uns auch mal nach einem Gespräch in Ruhe, einem Essen ohne Unterbrechung oder einem super entspannten Einkaufsbummel. Nach Zeit zu zweit.

Aber wir sehnen uns nicht nur danach, wir genehmigen uns diese Auszeit vom Mama- und Papa-Sein auch hin und wieder.
Denn so wichtig und schön ich es beispielsweise finde, gemeinsam als ganze Familie am Tisch zu sitzen, so toll finde ich es auch, wenn wir ca. alle ein bis zwei Wochen am Abend ohne die Kinder speisen. Sobald diese eingeschlafen sind, setzen wir uns gemütlich an den Tisch, genießen ohne Unterbrechung unser Essen und unterhalten uns dabei ausgiebig.

Dank Oma und Opa, die tollsten Babysitter der Welt, gibt es bei uns zudem immer mal wieder sogenannte „Date Nights“. Meine Eltern passen auf die Jungs auf und der Ehefreund und ich gehen lecker essen, ins Kino oder was auch immer. Diese Abende genießen wir beide sehr. Denn für ein paar Stunden sind wir als Paar unterwegs – und natürlich auch noch ein bisschen als Mama und Papa, denn der Blick aufs Handy (und somit nach Hause) bleibt natürlich nicht aus ;).

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