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Potz Blitz: So lässt sich das Wetter selbst vorhersagen

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Man muss kein glitschiger Wetterfrosch sein, um im Voraus zu wissen, wie das Wetter wird. Es gibt ein paar simple Tricks, mit denen sich erkennen lässt, ob ein Gewitter bevorsteht oder ein Hochdruckgebiet im Anflug ist. Probiert einfach mit diesen Tipps, das Wetter selbst vorherzusagen.

Plötzliche Gewitter sind im Sommer ganz normal, auch bei schönem Wetter. Manchmal hört ihr so ein Hitzegewitter sogar schon in der Ferne donnern und ihr seht am Horizont dunkle Wolken und helle Blitze. Mit einem einfachen Trick könnt ihr dann das Wetter selbst vorhersagen und herausfinden, wie schnell ihr Ausschau nach einem sicheren Plätzchen halten solltet.

Blitzschnell ausgerechnet:

  1. Schaut in Richtung des Gewitters und wartet auf einen hellen Blitz.
  2. Wenn es blitzt, zählt sofort die Sekunden, bis ihr den Donner hört.
  3. Jetzt rechnet ihr die Sekundenzahl mal 340, also z. B. bei fünf Sekunden: 5 x 340 = 1700.

Ergebnis: Die errechnete Zahl gibt an, wie viele Meter das Gewitter entfernt ist. In unserem Beispiel ist das Gewitter also noch 1700 Meter oder, anders gesagt, 1,7 Kilometer weit weg.

Warum ist das so?

Jedes Mal, wenn es am Himmel blitzt, donnert es auch gleichzeitig. Das Licht des Blitzes bewegt sich aber viel, viel schneller durch die Luft als der Schall des Donners, der pro Sekunde „nur“ etwa 340 Meter schafft. Deshalb sehen wir den Blitz früher, als wir den Donner hören. Und je weiter weg das Gewitter ist, desto länger braucht das Donnergrollen bis zu eurem Ohr. Logisch, oder? Doch ihr könnt das Wetter noch präziser selbst vorhersagen: Mit dem oben beschriebenen Trick könnt ihr sogar herausfinden, ob das Gewitter näherkommt oder nicht. Wartet einfach auf einen zweiten Blitz und fangt wie beim ersten Mal an zu zählen. Braucht der zweite Donner länger als der erste, hat sich die Entfernung vergrößert. Das Gewitter zieht also in eine andere Richtung – und ihr bleibt vielleicht ganz verschont.

So könnt ihr einen Wetterballon bauen

Hast du im Wetterbericht schon mal von „Hochs“ und „Tiefs“ gehört? Gemeint sind damit Gebiete mit hohem oder tiefem Luftdruck, die das Wetter bestimmen. Ändert sich der Luftdruck, ändert sich nämlich häufig auch das Wetter: Fällt er, verschlechtert sich das Wetter, steigt der Luftdruck, wird’s wieder schöner. Mit einem Luftballon-Barometer, das du ganz einfach selber basteln kannst, lässt sich der Luftdruckmessen – und das Wetter selbst vorhersagen.

Du brauchst:

  • 1 Glas ohne Deckel (z. B. ein großes Marmeladenglas)
  • 1 Luftballon
  • 1 Strohhalm
  • 1 Gummiband
  • Klebeband
  • 1 Streichholz
  • 1 Stück Pappe
  • Schere
  • Stifte

Schritte, um einen Wetterballon zu bauen

Mit der Schere den Hals vom Luftballon abschneiden, den Ballon straff über das Glas spannen und die luftdicht verschlossene Öffnung mit dem Gummiband so fixieren, dass der Ballon nicht abrutscht.

Nun den Strohhalm mit Klebeband aufkleben und das Streichholz zwischen Ballon und Halm schieben. Auf die Pappe eine Skala zeichnen, oben eine Sonne, unten eine Wolke aufmalen.

Das Glas an einen Schattenplatz (z. B. in ein Regal) stellen und die Pappe so an die Wand kleben, dass der Halm genau auf die Mitte der Skala zeigt. Hebt er sich, steigt der Luftdruck, senkt er sich, sinkt der Druck.