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Weihnachtstipps von der Hebamme

…für Schwangere und Familien mit kleinen Babys

Jedes Jahr wieder tauchen in den Beratungen der Schwangeren und jungen Mütter um die Weihnachtszeit ähnliche Fragen auf: „Gibt es etwas, was du mir als Schwangere in Bezug auf Weihnachten raten würdest?“ oder: „An Weihnachten wird unser Baby noch sehr klein sein, was rätst du uns, damit es für das Baby und auch uns ein schönes Fest wird?“

Weihnachten feiern als Schwangere

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Eine Schwangere sollte gut auf ihr körperliches und emotionales Wohl Acht geben. Denn natürlich spürt das Baby, wenn die Mama gestresst ist oder glücklich und entspannt. So sollte insbesondere für eine Schwangere das Fest so gestaltet werden, dass möglichst wenig Stress und möglichst viel Freude entsteht.

Gute Planung und Absprachen im Vorfeld

Insbesondere wenn eine große Familienfeier geplant ist, sollte vorher überlegt werden, was die werdende Mutter braucht und was sie beisteuern kann und will. Ist die Schwangere selbst die Gastgeberin, kann sie sich überlegen, wen und wozu sie sich zur Unterstützung dazu holt. Findet die Feier woanders statt, so ist es gut, mit den Gastgebern abzusprechen, dass es für die Schwangere die Möglichkeit geben muss, sich zurückziehen und zwischendurch hinlegen und ausruhen zu können.

Festessen

Natürlich kann und darf eine werdende Mutter ein Weihnachtsfestessen genießen. Sie sollte die Lebensmittel weglassen, auf die sie auch sonst verzichtet (krankmachende Keime machen leider keine Weihnachtsferien). Das sonst so häufig zu viele Essen sollte eine Schwangere lieber vermeiden, denn Sodbrennen und Magenschmerzen können die Stimmung ganz schön verderben. Dann lieber noch eine zweite Runde Festmenü zu einem späteren Zeitpunkt einplanen.

Festtagsschlückchen

Trotz des Festes sollten Schwangere auf jeglichen Alkohol konsequent verzichten.

Festtagsnaschereien

Auf Süßigkeiten muss hingegen nicht verzichtet werden (außer es sind alkoholhaltige). Auch mit Zimt gewürzte Süßigkeiten machen da keine Ausnahme – auch wenn man immer mal wieder hört, dass diese wegen einer möglichen wehenanregenden Wirkung nicht zu empfehlen seien – sind sie völlig unbedenklich. Um auch nur in den Bereich einer wehenanregenden Wirkung zu kommen, müsste eine Schwangere mindestens 100 Zimtsterne in kürzester Zeit essen.

Weihnachten feiern mit kleinem Baby

Oh, das erste Weihnachtsfest als Familie ist so etwas ganz besonderes Wundervolles, was sicher immer in Erinnerung bleiben wird. Also, dem Baby natürlich nicht, aber den Eltern.

Für das Baby sind die Weihnachtstage so wie alle anderen Tage auch. Auch wenn die Kleinen natürlich schon die Weihnachtslieder oder den Kerzenschein wahrnehmen können, bleibt es ein Tag wie alle anderen für sie. Sie haben die gleichen Bedürfnisse wie sonst: trinken, schlafen und kuscheln – so wie immer. Und das ist auch gut so und reicht völlig aus. Sie spüren, ob die Mama sehr gestresst ist oder ob sie ein schönes, ruhiges Fest mit ihren Lieben erlebt, und lassen sich von dieser Stimmung gerne anstecken. Im Idealfall haben die Eltern also mindestens genauso viel Ruhe und Energie, sich um die Bedürfnisse des Babys zu kümmern oder sogar noch ein bisschen mehr, weil die Familie drum herum all die Pflichterledigungen, wie Einkaufen, Kochen und Aufräumen erfüllen könnte. (Übrigens ein wundervolles Weihnachtsgeschenk für die frischgebackene Familie: ein all-inclusive-Weihnachtsfest ohne jegliche Verpflichtungen, geschenkt von dem ganzen Rest der Familie!)

Wollen oder müssen die frisch gebackenen Eltern aktiv an der Gestaltung des Festes mitwirken, gibt es hier ein paar Tipps, um Baby und Feier gut unter einen Hut zu bekommen:

1. Bedenkt schon bei der Planung, dass die Weihnachtstage im Grunde genau so sind wie alle anderen Tage mit Baby. Ihr werdet genauso müde und erschöpft sein, genauso oft maximal eine Hand zur Verfügung haben, um Dinge zu erledigen, und genauso (in-)konsequent einem Zeitplan folgen können wie an den anderen Tagen. Und natürlich werdet ihr genauso verliebt sein in dieses kleine Geschöpf wie an den anderen Tagen, ihr werdet genauso gerne euer friedlich schlafendes Kind betrachten und euch genauso wenig vorstellen können, wie das Leben war, bevor dieses kleine Wunder auf der Welt war. Alles in bester Ordnung also – es sei denn, ihr habt extreme Ansprüche an euch an diesen Tagen. Neben dem Alltag mit dem mit Baby noch ein vorzeigbares Wohnzimmer, ein Festtagsmenü und aufwändige Geschenke unter einem liebevoll geschmückten Tannenbaum vorzuweisen – das grenzt da schon an ein Weltwunder. Lasst euch deswegen in diesem Jahr lieber von eurer Familie verwöhnen oder trefft Absprachen, wie etwa, dass ihr dieses Jahr keine Geschenke verteilen, dafür aber mit Baby mitfeiern möchtet.

2. Überlegt euch, wie ihr gut die Bedürfnisse eures Kindes erfüllen und gleichzeitig an dem Fest teilhaben könnt. Legt ein Tragetuch bereit, worin sich das Baby dicht bei Papa oder Mama einkuscheln und verstecken kann, wenn das Weihnachtsgewusel zu viel wird. Organisiert einen Raum, wohin sich die Mama mit dem Baby zum Stillen oder Kuscheln zurückziehen kann, oder besorgt vielleicht ein Babyphone, damit ihr mit dem Rest der Familie am Abend ganz entspannt noch ein bisschen unter dem Weihnachtsbaum sitzen könnt, ohne euch Sorgen um das Baby machen zu müssen.

3. Solltet ihr als frischgebackene Eltern das Fest ausrichten oder größere Aufgaben übernehmen, überlegt euch schon im Vorfeld einen Plan B. Damit das Baby, das sich ausgerechnet an diesem Tag kein einziges Mal ablegen lässt, nicht zum Problem wird, sondern vielleicht schon bei seinem ersten Fest neue Traditionen einführt – Dosenravioli statt Festbraten am ersten Feiertag, eine Mama im Bademantel und Brille auf der Nase statt mit geföhnten Haaren und Minikleid. Alles kein Problem, sondern Weihnachten mit kleinem Baby.