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Wehen - was ist das eigentlich genau?

Wehen sind kurzzeitige, wiederkehrende Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur, die von einer Phase der Entspannung abgelöst werden und eine Wirkung auf den Gebärmutterhals und/oder den Muttermund haben. Durch die Kontraktionen, die sich mit der Entspannung abwechseln, entsteht ein wellenartiges Erleben sowohl bei der Mutter als auch bei dem Kind. 

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Vorzeitige Wehen

Wenn eine Schwangere vor der 38. Schwangerschaft Kontraktionen hat und diese die Geburt einleiten, spricht man von vorzeitigen Wehen. Im Zweifelsfall sollte sich eine Schwangere bei vorzeitigen Wehen dringend an ihre Hebamme und/oder eine Gynäkologin/einen Gynäkologen wenden. Ob die Kontraktionen geburtswirksam sind oder nicht, kann letztendlich nur durch eine Untersuchung festgestellt werden. Wenn die Kontraktionen regelmäßig kommen und die Intensität zunimmt, könnten dies Zeichen für geburtswirksame Wehen sein. Einzelne Kontraktionen, die von selbst wieder aufhören, wie zum Beispiel bei körperlicher Belastung oder nach Geschlechtsverkehr, sind unbedenklich.

Geburtswehen

Rund um den errechneten Geburtstermin haben viele Frauen Übungswehen oder Vorwehen. Diese dienen der Vorbereitung der Geburt und können durchaus als schmerzhaft empfunden werden. Manchmal nimmt die Schwangere an, dass die Geburt nun beginnt. Zu erkennen, ob die Wehen wirklich zur Geburt führen, ist aber nur im Verlauf zu erkennen. Vorwehen hören irgendwann wieder auf und dann ist wieder Ruhe im Bauch. Anders verhält es sich bei Geburtswehen, wenn sie nicht gestört werden. Die Kontraktionen nehmen dann kontinuierlich zu - sowohl in der Häufigkeit als auch der Intensität. Oft werden sie mit der Zeit regelmäßig und kommen und gehen wie Wellen.

Wie man gute Wehen unterstützen kann

Auch wenn Wehen sehr schmerzhaft sein können, brauchen wir sie, damit das Kind gut geboren werden kann. Es ist also ratsam, die Umstände möglichst so zu gestalten, dass sich die Wehen entwickeln können. Da sie durch Hormone gesteuert werden, ist es sehr wichtig, darauf zu achten, dass die Hormone wirken können. Das wichtigste Hormon ist Oxytocin - auch bekannt als das Kuschelhormon. Dieses Hormon wird ausgeschüttet, wenn wir uns geborgen, sicher und wohlig fühlen. Je mehr (natürliches!) Oxytocin vorhanden ist, desto besser für die Geburt. Darum hilft alles, was der Frau gut tut und ihr hilft sich zu entspannen!

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Wie du mit Geburtswehen umgehen kannst

Geburtswehen werden von vielen Frauen als schmerzhaft empfunden. Je entspannter und positiver (mental und körperlich!) du den Wehen und dem Schmerz begegnen kannst, desto besser. Das Schwierige daran ist natürlich der Teufelskreis, der durch die Tatsache ausgelöst wird, dass Schmerz naturgegeben Stress und Angst auslöst. Was dir dabei helfen kann, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, ist eine gute mentale und körperliche  Vorbereitung auf diese Herausforderung. Körperübungen, Meditationen, Visualisierungs- und Atemtechniken sind sehr hilfreich.

Das Gute an den Wehen ist, dass sie kommen und gehen. Zwischen einer Kontraktion und der nächsten liegt eine Pause, die du nutzen kannst, um dich zu entspannen. Auch wenn diese Pause kurz ist, kannst du sie nutzen - wenn du etwas Übung darin hast und über das richtige Handwerkszeug verfügst.

Während der Kontraktionen kann dir gezieltes Atmen helfen. Manchen Frauen tut es gut, sich währenddessen zu bewegen, andere stützen sich gerne ab, werden gehalten oder lassen sich das Steißbein massieren.

Nachwehen

Wenn das Kind geboren ist, kontrahiert sich die Gebärmutter weiterhin, zunächst um die Nachgeburt zu gebären, dann um die ursprüngliche Größe von vor der Schwangerschaft wieder zu erreichen. Die intensivsten Wehen werden jedoch meist vor der Geburt des Kindes empfunden.

Wehen-Wissen zusammengefasst:

  • Die Gebärmutter ist ein Muskel und wenn sie sich zusammenzieht, ist dies eine Gebärmutterkontraktion.
  • Wenn diese Kontraktion geburtswirksam ist, nennt man sie Wehe.
  • Wehen werden von Hormonen gesteuert. Diese Hormone können am besten wirken, wenn die Frau sich wohl, sicher, entspannt und geborgen fühlt.
  • Geburtswehen sind häufig daran zu erkennen, dass sie sich, anders als Vorwehen, synchronisieren, also eine gewisse Regelmäßigkeit entwickeln und in ihrer Intensität zunehmen.
  • Den Wehenschmerzen kann aktiv mit gezielter Atmung und Entspannung begegnet werden. Eine Vorbereitung hierauf ist sinnvoll.
  • Jede Wehe ist ein Schritt näher zu dem Kind, kein Feind, der abgewehrt werden muss.
  • Wehenschmerzen sind absehbar - wenn das Kind geboren ist, die Nachgeburtsperiode und die Rückbildung der ersten Tage abgeschlossen sind, gibt es keine Wehenschmerzen mehr.