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Was ist eigentlich der Mutterkuchen?

Der Mutterkuchen wird auch Plazenta genannt und versorgt das Kind mit allem, was es braucht. Die Gewebestruktur ist die Verbindung zwischen dem mütterlichen und dem kindlichen Körper. Ohne den Mutterkuchen würde das Kind nicht wachsen und gedeihen und ist deshalb überlebenswichtig. Genug Gründe, um einmal hinzuschauen, was der Mutterkuchen eigentlich genau ist.

Die Aufgaben des Mutterkuchens

Der Mutterkuchen wächst im Laufe der Schwangerschaft und hat am Ende ein durchschnittliches Gewicht von ca. 500-600 Gramm. Er sitzt an der Wand der Gebärmutter. Vom Mutterkuchen führt die Nabelschnur zum Kind, durch die das angereicherte Blut, mitsamt all den Nährstoffen,  Vitaminen, Sauerstoff und Wasser von der Mutter zum Kind fließt. Die Blutkreisläufe der Mutter und des Kindes sind getrennt; der Mutterkuchen dient hier dem Stoffaustausch in beide Richtungen. So gibt das Kind Abfallstoffe an die Mutter zurück. Nicht alle Stoffe werden durch den Mutterkuchen zum Kind gelassen. Er hat eine Filterfunktion, so wird das Kind vor manchen schädlichen Stoffen, wie zum Beispiel machen Medikamenten, geschützt. Die Funktion des Mutterkuchens wird in der Schwangerschaft überwacht und wenn ein Kind nicht genug wächst oder nicht ausreichend versorgt ist, hängt das oft mit einem (nicht mehr) gut funktionierenden Mutterkuchen zusammen.

Die Nachgeburt

Der Mutterkuchen nährt das Kind also mit allem, was es braucht, bis es auf die Welt kommt. Dann hat der Mutterkuchen seine Aufgabe erfüllt und wird nach dem Kind geboren, da er nun nicht mehr gebraucht wird. Dies nennt man die Nachgeburt. Die Geburt des Mutterkuchens geschieht durch die Nachwehen, idealerweise sollte dies innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt des Kindes geschehen. Die Nachwehen sind für die meisten Frauen spürbar, aber nicht mehr so intensiv wie die Geburtswehen. Die Geburt des Mutterkuchens selbst ist nicht schmerzhaft. Einige Frauen spüren einen Druck. Nachdem er geboren ist, wird er von der Hebamme genau begutachtet und beurteilt, ob er vollständig ist. Dies ist von großer Wichtigkeit, da Rückstände in der Gebärmutter zu Komplikationen führen können.

Der Mutterkuchen nach der Geburt

Manche Eltern entscheiden sich den Mutterkuchen zu vergraben und ein Bäumchen darauf zu pflanzen. Und manchmal essen Frauen ein winzig kleines Stückchen von der Plazenta in der Hoffnung, dass dies die Schmerzen nach der Geburt lindert, die Milchbildung unterstützt und sich positiv auf den Eisenhaushalt der Mutter auswirkt. All dies ist nicht belegt, aber es gibt auch keinen medizinischen Grund, der dagegen spräche, und es gibt viele Berichte von Frauen und Hebammen, die von dem positiven Nutzen berichten. In der Klinik werden die Mutterkuchen meist zunächst eingefroren und dann entsorgt. Die Entscheidung, was mit dem Mutterkuchen passiert, liegt immer bei den Eltern.