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Urlaub mit den Großeltern

In diesem Jahr sind wir bereits vier Mal verreist, bei drei Reisen davon wurden wir von Oma bzw. Oma und Opa begleitet. Ich finde es einfach toll, soviel Zeit wie möglich mit einem großen Teil der Familie zu verbringen. Ob Eltern, Omas, Opas, Schwester oder Bruder – ja, ich bin ein großer Fan von Familienurlauben. Bereits in den letzten Jahren sind wir immer mal wieder als „Großfamilie“ in den Urlaub gefahren, beispielsweise an unseren geliebten Lago Maggiore. Ganz viel gemeinsame Zeit, ganz viele gemeinsame Erinnerungen. Besonders reisen schafft Momente, welche man so schnell nicht vergisst, welche zusammenschweißen.

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Ein Urlaub mit den Großeltern kann natürlich nur dann funktionieren, wenn man auf die gegenseitigen Bedürfnisse eingeht, einen Urlaub plant, welcher für alle passend ist. So denke ich beispielsweise, dass ich meine Eltern niemals davon überzeugen könnte, mit uns einen zweiwöchigen Urlaub in einem All Inclusive Hotel zu verbringen, dafür sind sie einfach nicht die Typen. Wenn wir jedoch vorschlagen gemeinsam zwei Wochen Campen zu fahren, dann sind sie mit Sicherheit dabei. Und so waren wir im Juni zusammen 14 Tage an der Côte d´Azur auf einem wunderschönen Campingplatz. Wir mit dem Wohnwagen, Oma D. und Opa M. mit dem Zelt. Zusammen frühstücken, den Tag gemeinsam am Meer verbringen – wir waren die meiste Zeit zu fünft, haben uns aber auch gegenseitig Freiräume und Auszeiten geschaffen. Ich bin ehrlich, ich habe es sehr genossen, dass meine Eltern uns den Racker hin und wieder abgenommen haben. So konnten der Ehefreund und ich z.B. einen „Pärchentag“ in Saint Tropez verbringen oder auch mal in Ruhe ein Buch lesen. Auf der anderen Seite war es auch für meine Eltern toll, so viele intensive Augenblicke mit ihrem Enkelkind erleben zu können. Ja und Jonte, der war im Glück, wenn Opa M. für ihn den Seehund im Meer gemacht hat, oder er mit Oma D. sandeln konnte. Er hat sich gefreut gemeinsam mit allen am Tisch zu sitzen, Faxen zu machen und uns auf Trapp zu halten. ;)

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Mit Oma D. waren wir zudem Mitte des Jahres eine Woche auf einem Campingplatz mit Bauernhof. Meine Mama und ich haben eines Abends per Facetime recht spontan Nägel mit Köpfen gemacht – unsere Männer hatten keinen Urlaub und so haben wir kurzerhand beschlossen als Duo mit Jonte in den Urlaub zu fahren. Sehr entspannte Tage, welche uns alle ein wenig vom normalen Alltag haben abschalten lassen.

Und dann, dann gab es im Mai noch eine herrliche Woche am Gardasee mit J.Boy, dem Ehefreund und seiner Mama, Oma H. Alle Vier haben wir das erste Mal gemeinsam in einem Mobilheim geurlaubt. Neben Zeit auf dem Spielplatz und rund um unser Häuschen, haben wir auch viele Ausflüge unternommen und die herrliche Landschaft erkundet. Für Oma H. war es schön, so viel Zeit mit ihrem Enkel zu verbringen und unser Racker hat sich wie ein Schneekönig gefreut, wenn es Oma mal wieder geschafft hat Vögelchen oder Enten mit Brot anzulocken.

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Doch, ich kann voller Überzeugung sagen, dass alle drei Reisen mit den Großeltern ein voller Erfolg waren. Für uns ist es somit definitiv eine Entlastung, wenn wir die Omas und/oder Opa im Gepäck haben. Weil es so gut funktioniert, weil wir auf unsere Bedürfnisse Acht geben, Freiräume schaffen und nichts „perfekt“ sein muss. Jeder kann sagen was er möchte und braucht – oder was eben auch nicht. Hat der Ehefreund keine Lust auf eine Wanderung durch die Sonne, dann bleibt er einfach am Strand. Mögen nur Oma und Opa eine Runde radeln, dann chillen die Anderen auf dem Campingplatz. Ist Oma ein Frühaufsteher, dann schleicht sie sich früh morgens aus dem Mobilheim und genießt die Ruhe vor dem Haus…

Ganz wichtig ist mir zu betonen, dass wir nicht so gerne gemeinsam mit den Großeltern in den Urlaub fahren, weil wir dann quasi einen Babysitter dabeihaben. Mir ist es unheimlich wichtig, dass meine Eltern oder auch meine Schwiegermama niemals dieses Gefühl haben. Natürlich freuen wir uns, wie geschrieben, wenn wir als Eltern auch ein paar kinderfreie Auszeiten haben, aber ein Familienurlaub heißt nicht umsonst Familienurlaub. Wir möchten unseren Racker im Urlaub nicht „abschieben“, stets bei den Großeltern parken. Nein, im Gegenteil, wir legen zudem großen Wert darauf, Zeit zu dritt (und bald zu viert) zu verbringen. Nur wir: Mama, Papa und Sohn.

Denn wie heißt es so schön, die Mischung macht es. Zeit allein, Zeit als „kleine“ Familie und Zeit mit allen.
Und so wünschen wir uns für die Zukunft viel gemeinsame Zeit mit den Großeltern, mit der Familie, denn diese kann niemand und nichts ersetzen!