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Umzug mit Kindern

Ich habe im Nachgang unseres Umzugs drei Gesichtspunkte herausgefiltert, die das Abenteuer „Umzug mit Kind“ greifbarer machen. Vorab sei, mit einem Augenzwinkern, gesagt: Keine Angst zeigen, Augen zu und durch!

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Nach Monaten der Bauphase, zahlreichen Besuchen auf der Baustelle, in der Bank und in Möbelhäusern war es nun so weit. Unsere Kinder blickten dem Umzugstag entgegen. In erster Linie natürlich meine zweijährige Tochter. Sie hat feine Antennen, braucht gewohnte Strukturen und steckt mitten in der Trotzphase. Ich kann euch in drei Bereichen Tipps geben, die uns ein wenig geholfen haben.

Zunächst zum Thema Timing: Beginnt früh genug mit dem Kisten packen. Findet heraus, wie euer Kind darauf reagiert. Packt z.B. eure Dosensammlung in der Küche gemeinsam mit Kind ein. Im Laufe der kommenden Wochen wird das zu Hause eures Kindes mehr und mehr mit Kisten zugestellt sein. Für unsere Tochter war es gut, diese Veränderung der alten Heimat langsam wahrnehmen zu können. Die Spielsachen haben wir zuletzt eingepackt. Zu diesem Zeitpunkt war unsere Tochter voll motiviert und geradezu dankbar, dass nun auch ihre Spielsachen beim Umzug „mitmachen“ durften.

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Dann das Thema „in Stimmung bringen“: Um meiner Tochter eine Idee zu geben, was das Wort Umzug überhaupt bedeutet, habe ich ein paar Bücher für sie besorgt. Neben „Conni zieht um“ gibt z.B. noch „Was passiert beim Umzug“ und weitere altersgerechte Geschichten. Außerdem: Wann immer wir anderer Leute Umzugswagen sahen, blieben wir stehen. Beobachten, erklären und verstehen.

Habt ihr die Möglichkeit, das neue zu Hause frühzeitig einzurichten? Beginnt im Kinderzimmer. Für meine Tochter war das vermutlich der größte Motivator. Ihr neues Zimmer! Es wurde immer wohnlicher und einladender. Für sie war bald klar, dass nichts aus unserem Hausrat „weg gepackt“, sondern alles mitgenommen werden soll. Aus meiner Sicht, hat das unserer Tochter sehr geholfen, den Umzug besser zu verarbeiten.

Zuletzt sprechen wir über den Umzug selbst: An erster Stelle steht die Organisation eines Spielgefährten in Form vom Babysitter für den Tag! Wir hatten das Glück, sowohl ein Umzugsunternehmen als auch eine Oma an unserer Seite zu wissen. Jeder hat klare Aufgaben, jeder bringt auf andere Weise Erleichterung.

Am Umzugstag gab es wie immer ein gemeinsames Frühstück. Dann kam der Lastwagen und die Umzugshelfer wurden begrüßt. Meine Tochter durfte kurz bestaunen, wie stark die Männer zupacken konnten. Dann ging es für mich mit den Kindern raus aus dem Geschehen. Einerseits, um niemandem im Weg zu stehen. Andererseits, um meine Tochter nicht zu überfordern. Im neuen zu Hause wartete die Oma. Sie hatte Zeit und Nerven, um mit meiner Tochter zu spielen. Gleichzeitig konnte ich die anreisenden Möbel und Kisten koordinieren. Als die Kinder an diesem Abend im Bett lagen, war der Umzug erfolgreich geschafft.