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Was tun gegen trübe Tage

Vielleicht würdet ihr euch mit eurem Baby am liebsten verkriechen. Ja, das ist gar keine schlechte Idee: gönnt euch ruhige Tage zuhause ohne großen Plan – Babys und Kleinkinder lieben das. Und nutzt die Zeit, um selber Kraft zu schöpfen und euch zu erholen. Hier einige Tipps für euch, mit denen ihr gut durch die trüben Tage kommt:

Vitaminspritze: Selbstgemachte Smoothies oder Shakes helfen, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Total im Trend sind grüne Smoothies, bei denen nicht nur Obst, sondern auch Salat oder Spinat in den Mixer kommen. Zum Frühstück sind sie ideal – leicht und voller Vitamine geben sie dir den Kick am Morgen nach einer vielleicht unruhigen Nacht. Der Mix ist immer gleich: 1 Glas Wasser (ca. 250 ml), ca. 500 Gramm Früchte (z.B. 1 Banane, 2 Äpfel) und ca. 100g Salat oder Spinat. Rezepte findest du im Internet. Du kannst aber auch alles mal durchprobieren – Mangos mit Spinat, Ananas mit Salat – ganz nach deinem Geschmack. Dein Baby wird dich fasziniert dabei beobachten, denn Geräte wie Mixer sind spannend zum Anschauen. Aber auch der gute alte Milchshake stärkt: eine Banane, gerne schon etwas reifer, mit Milch in den Mixer, einen Löffel Honig dazu, Knopf an, fertig!

Verwöhnbad: Vielleicht kannst du dich kaum noch an die Zeit erinnern, als du gemütlich und ohne Babygeschrei in der Wanne liegen konntest. Zugegeben, selbst schlafende Babys sind immer für Störungen gut. Ich hatte mir deshalb angewöhnt, paradoxerweise dann ein Vollbad zu nehmen, wenn mein Baby wach war. In den ersten Wochen ist das schwierig, aber danach kannst du kreativ werden: Nehme einen Korb oder eine Plastikwanne und polstere sie gut aus, z.B. mit deinem stützenden Stillkissen und einer Decke. Dann stellst du diesen Korb so neben die Wanne, dass dein Baby Blickkontakt zu dir hat während du in der Wanne sitzt. Achte auch darauf, dass du bequem ein- und aussteigen kannst. Dann lässt du dir die Wanne mit deinem Lieblingsschaumbad ein, setzt das Baby in seine Zuschauerposition, steigst in die Wanne und genießt. Babys lieben das Plätschern des Wassers und schauen interessiert zu, wie du z.B. die Haare einschäumst oder ähnliches. Probiere es mal aus: du merkst, wie lange die Aufmerksamkeitsspanne deines Babys reicht oder ob du zumindest eine kurze Dusche auf diese Weise schafft.

Bewegung: Packe dein Baby warm ein und gehe mit ihm raus. Es muss nicht lange sein, wenn es sehr kalt ist. Achte vor allem darauf, dass dein Baby nicht friert, denn Kinderwagen sind nicht gut isoliert. Ein Schneeanzug hilft. Der Tapetenwechsel bring dich auf andere Gedanken, und nebenbei kannst du beim Bäcker oder im Supermarkt die wichtigsten Besorgungen erledigen oder einfach mal mit anderen Erwachsenen reden, wenn dir sonst die Decke auf den Kopf fällt. Gehe auch mal einen Umweg – vielleicht entdeckst du Ecken oder Spielplätze in deiner Umgebung, die du vorher nie beachtet hast und auf denen du dann verweilen kannst, wenn das Wetter wieder wärmer wird. Gönne dir außerdem einen Fitnesskurs, der dich nach der Rückbildung wieder in Form bringt. Es gibt viele Anbieter dafür. Und ganz nebenbei fühlst du dich nicht nur viel wohler, sondern kannst auch neue Kontakte knüpfen.

Freundschaften: Viele Mütter berichten mir, dass sie mit vielem nach der Geburt gerechnet haben, aber nicht mit der Isolation und der sich daraus ergebenden Einsamkeit. Die Nächte sind unruhig und die Tage ziehen sich wie Kaugummi. Klar, per Smartphone bleibst du mit deinen Freundinnen oder Kolleginnen leicht in Verbindung, aber eure Themen ändern sich. Du merkst, dass sie nicht nachvollziehen können, was dich beschäftigt – und umgekehrt. Suche dir deshalb eine Babygruppe. Familienbildungseinrichtungen bieten Babymassage oder Krabbelgruppen an. Im Internet oder auf ElternLeben.de kannst du danach suchen. Ein Treffen pro Woche tut dir und deinem Baby gut. Und nebenbei lernst du andere Mütter oder Väter in der gleichen Situation kennen, die es nicht langweilt, wenn du nur über Windeln, den ersten Brei oder schlaflose Nächte sprichst. Besonders jetzt, wo man nicht so leicht Kontakte auf dem Spielplatz knüpfen kann, helfen diese Gruppen sehr, um Freunde zu finden. Krabbelgruppenfreundschaften halten oft über viele Jahre. Ihr könnt euch gegenseitig entlasten, euch euer Leid klagen und gemeinsam Feste feiern.

Last but not least: Sei geduldig mit dir selbst und vergiss nicht, dich täglich zu loben. Mutter zu sein ist der wohl anstrengendste und zugleich schönste Job der Welt und ein Baby gut durch den Tag und durch die Nacht zu bringen eine großartige Leistung. Sage nicht: „heute habe ich wieder nichts geschafft“, sondern besser: „unglaublich, was ich heute wieder alles geschafft habe“!

In diesem Sinn bis zum nächsten Mal

Rose Volz-Schmidt