Zuletzt gemerkte Beiträge
Anmeldung erforderlich Sie haben bereits einen Zugang?
Zur Anmeldung

Sie sind neu hier?
Registrierung starten
Inhalte merken Klicken Sie auf das Pin-Symbol, um sich Rezepte oder Tipps zu merken.
Sie finden die gemerkten Inhalte dann hier.

MEIN
ALDI INSPIRIERT

Sie sind angemeldet als

Mit den unten stehenden Links können Sie Ihre Profileinstellungen bearbeiten oder sich abmelden.

Einstellungen Abmelden
Login
Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort an und klicken auf den Button „Login“, um sich einzuloggen.
Beitrag auf die Merkliste setzen
Beitrag von der Merkliste entfernen

Traditionen zum Osterfest

Das Osterfest ist reich an Traditionen und Bräuchen. Doch wo haben sie ihren Ursprung? Eine kleine Spurensuche.

Warum heißt es Ostern?

Das erste große Fest des Jahres, gleichzeitig das älteste und wichtigste christliche Fest, wird im Deutschen ganz selbstverständlich Ostern genannt. Doch warum? Die Vermutung, dass der Begriff etwas mit der Himmelsrichtung Osten zu tun hat, führt auf die richtige Spur. Denn anders als in vielen anderen Ländern wie Schweden (Påsk) oder Frankreich (Pâques) leitet sich die deutsche Bezeichnung nicht vom jüdischen Passahfest ab. Die wahrscheinlichste Erklärung: Bereits vor mehr als 1500 Jahren feierten die Germanen im Frühling ein Fest zu Ehren der Göttin der Morgenröte. Aus diesem „Osten-Fest“ wurde dann das „Oster-Fest“.

Woher kommt der Osterhase?

In Deutschland bringt traditionell der Osterhase die Ostereier.  Auch er symbolisiert Fruchtbarkeit. Erwähnt wird das Langohr bereits in einer medizinischen Schrift aus dem Jahr 1682, die vor den Folgen zu hohen Eierkonsums warnt. Doch schon lange zuvor wurde das sogenannte Dreihasen-bild (siehe unten links) auf Ostereier gezeichnet. Dieses Motiv findet man in vielen Kulturen rund um die Welt. In manchen Regionen Deutschlands hatte der Hase lange Zeit Konkurrenz, z. B. durch den Osterfuchs, den Kuckuck oder Osterstorch.

Warum schenkt man Eier?

Auch das Osterei hat eine lange Tradition. Das Ei gilt in vielen Religionen als Symbol für Fruchtbarkeit und Neuanfang. Dass an Ostern so viele Eier gegessen werden, hat aber auch einen praktischen Hintergrund: In der Fastenzeit vor Ostern wird beim Essen traditionell sowohl auf Fleisch als auch auf Eier verzichtet. Weil Hühner aber fleißig weiter Eier legen, hat man diese in früheren Zeiten haltbar gemacht – z. B. durch Hartkochen in einem färbenden Sud.  So ließen sie sich von frischen Eiern unterscheiden. Nach der Fastenzeit wurden die Eier häufig als Pachtzins entrichtet, aber auch festlich bemalt und verschenkt.

aldi-inspiriert-familie-kinder-ostern-tradition-dreihasenbild.jpg

„Der Hasen und der Löffel drei, und doch hat jeder Hase zwei“

Ist das der Ursprung der Osterhasentradition? Das rätselhafte Dreihasenbild mit dem dazugehörigen Sinnspruch (siehe oben links) ist zumindest schon jahrhundertealt.