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Tipps für das Wochenbett

Es dauert acht Wochen und ist die Zeit, in der das Kind auf der Welt ankommt und die Mutter in ihre Rolle als Mutter wächst und sich von der Schwangerschaft und der Geburt erholt. Für diese Zeit ist meine Empfehlung, sich darauf zu konzentrieren, dass die Mutter und das Kind möglichst viel Ruhe und Zeit haben, um anzukommen und sich zu erholen. Alles, was der Frau in dieser Zeit gut tut, ist genau richtig. Alles, was für die Mutter Stress bedeutet, bedeutet auch für das Kind Stress und sollte deswegen vermieden werden. 

Die ersten Lebenswochen sind prägend für die weitere Mutter-Kind-Beziehung und die Entwicklung des Kindes und sollten deswegen unter dem besonderen Schutz und Zauber des Anfanges liegen. Um dies zu ermöglichen, empfiehlt es sich, schon in der Schwangerschaft mit dem Partner und Freunden oder Verwandten einiges zu planen und Vorbereitungen zu treffen. Folgende Punkte können dabei bedacht werden:

  • Besuch reduzieren und klare Ansagen machen
  • Hausarbeit abgeben
  • (Geschwister)kinderbetreuung organisieren
  • Pausengeschenk

Stress vermeiden

Ein wichtiger Punkt bei der Stressvermeidung ist die Organisation des Besuches. Dieser kann für viele Mütter nämlich richtig stressig sein – doch mit der richtigen Vorbereitung ist es möglich, seine Freude mit anderen zu teilen, ohne sich großem Stress auszusetzen.

Schon vor der Geburt empfiehlt es sich, den Liebsten mitzuteilen, dass man sich ganz bestimmt melden und auch einen Besuch ermöglichen wird – wenn die Mutter so weit ist – und dass der Besuch für die Mutter möglichst entspannt organisiert werden wird. Überraschungsbesuche sind dabei nicht erwünscht. Die Besucher werden gebeten zu akzeptieren, dass die jungen Eltern sich nicht um deren Bewirtung kümmern können. Gerne dürfen sich Familie und Freunde eingeladen fühlen, selbst einen Kuchen oder gar einen Topf Suppe mitzubringen und gemeinsam zu essen. Außerdem sollte klar sein, dass die Eltern die Dauer des Besuches festlegen und die Mutter sich auf ihren Wunsch jederzeit zurückziehen kann, ohne unfreundlich zu wirken.

Der Haushalt darf in diesen Wochen weitestgehend ruhen. Doch natürlich gibt es Dinge, die laufend erledigt werden müssen. Überquellende Wäschekörbe, schmutziges Geschirr und Wollmäuse, soweit das Auge reicht, stressen jede Mutter irgendwann. Damit sie sich nicht darum kümmern muss, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder man engagiert jemanden, der sich um diese Haushaltsaufgaben professionell kümmert und stellt für die ersten Wochen eine Haushaltshilfe ein, die alle paar Tage vorbeikommt. Oft ist es eine gute Möglichkeit Geld dafür zu sammeln statt die junge Familie mit Geschenken zu überhäufen. Oder man verteilt die Aufgaben schon vor der Geburt unter Freunden und Verwandten: mit etwas Vorbereitung lässt sich das gut organisieren. Die Wäsche kann beispielsweise schon in verschiedenen Körben (60 Grad/40 Grad/Kochwäsche) sortiert werden. Dann kann ein Freund oder Familienmitglied den Korb einfach abholen und einige Tage später mit der fertigen Wäsche zurückbringen. Ebenso kann verabredet werden, dass der Onkel oder die Schwiegermutter per Smartphone eine Einkaufsliste geschickt bekommt und  dann einfach den Einkaufskorb vor der Tür abstellt.

Gute Organisation im Vorfeld reduziert Stress im Wochenbett durch Absprachen. Die vorherige Verabredung mindert die Hemmung der Mutter die Hilfe anzunehmen. Natürlich sind auch spontane Hilfsangebote willkommen – es fällt der jungen Familie viel leichter konkrete Hilfe anzunehmen („Ich würde euch heute einen Auflauf und einen Salat vorbeibringen.“) als selbst darum zu bitten oder sich zu überlegen, was eine Hilfe sein könnte, die dem Fragenden zugemutet werden kann.

Betreuung der Geschwister

Wenn eine Familie schon ältere Kinder hat, kann Hilfe bei der Kinderbetreuung die Eltern sehr entlasten. Ältere Geschwisterkinder können zu einem Ausflug eingeladen werden oder man kann den Eltern die Fahrten vom und zum Kindergarten abnehmen. Die Geschwisterkinder bekommen so Aufmerksamkeit, die ihnen sehr gut tun wird, und die Eltern haben eine Aufgabe weniger zu erledigen.

Wer der Mutter ein wertvolles Geschenk machen möchte, schenkt ihr eine Pause. Ein Besuch mit dem Angebot, das Baby zu halten, während sie sich eine Auszeit zum Beispiel in der Badewanne nimmt, zusammen mit einem schönen Duschbad und einem schönen Buch oder einer Zeitschrift , ist ein tolles Geschenk.

Vorbereitung ist alles

Mein wichtigster Tipp zum Wochenbett ist also eine gute Vorbereitung der Hilfe und der Entlastung der jungen Familie. Diese Entlastung im Wochenbett sollten die Eltern nutzen, um sich möglichst viel zusammen mit dem Baby ins Bett zu kuscheln und zu genießen. Diese Anfangszeit kommt nie wieder. Die Möglichkeit, sich der Welt zu präsentieren und Teil des pulsierenden Lebens zu sein, kommt wieder und ist dann um so schöner, wenn man im Leben mit den Baby ruhig angekommen ist und das Baby selbst auch seine Zeit hatte, um sich an das Leben außerhalb des Bauches zu gewöhnen.