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Speiseplan für Kinder erstellen

Seit ich Mama von zwei Kindern bin, habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, wöchentlich einen Speiseplan zu erstellen. 

ALDI inspiriert_Speiseplan_3.jpg

Und das nicht nur, weil es das Einkaufen erleichtert und häufig dafür sorgt, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden, sondern vor allem auf Grund der Tatsache, dass ich so abwechslungsreich wie möglich kochen möchte. 

Ich muss natürlich zugeben, dass Wunsch und Wirklichkeit phasenweise ziemlich weit auseinander liegen. Nämlich immer dann, wenn einer der Buben beschließt, sich mal wieder nur von „Nudeln ohne alles“, oder auch Käsebrot ernähren zu wollen. Welche Eltern kennen es nicht?!

Auf die Frage, wie ich mit solchen „Ich esse nichts, ich probiere nichts“ - Phasen umgehe, gehe ich gerne ein anderes Mal näher ein, denn heute möchte ich erst mal mit Euch teilen, was ich beim Erstellen unseres Wochenspeiseplans beachte. 

1. Wünsch Dir was!

Beim Erstellen des Speiseplans beziehe ich meine Kinder so gut wie möglich mit ein. Der Große kann mit seinen ca. 3,5 Jahren schon sehr gut Essenswünsche äußern. Beim Kleinen sehe ich, was ihm aktuell besonders gut mundet. Mir ist es sehr wichtig, dass die Kinder Freude am Essen haben. Natürlich kann es nicht immer „das“ Lieblingsgericht geben, aber ein Mal pro Woche darf es im Speiseplan schon vorkommen. Damit es für die restlichen Familienmitglieder nicht öde wird („wie, schon wieder Reis mit Erbsen, das gab es doch letzte Woche schon“), pimpe ich manche Gerichte einfach ein wenig auf. Mal ein Klecks Humus für den der mag, etwas Reibekäse (dann schmeckt dem Großen alles gleich besser ;)), oder auch eine Extraportion Salat für die Eltern…

2. Die Grundzutaten / Sattmacher

Um zu verhindern, dass es sieben Mal pro Woche Nudeln gibt, versuche ich jeden Tag der Woche eine andere Sättigungsbeilage beim Kochen zu verwenden. Erstelle ich also einen Speiseplan, notiere ich mir zu Beginn sieben verschiedene Lebensmittel. Meist dabei sind Reis, Nudeln (Dinkel), Hirse, ein Pseudogetreide (z.B. Quinoa oder Amaranth), Kartoffeln, Bulgur, Polenta und Dinkelmehl.

3. Gemüse / Beilagen

Auch wenn meine Kinder wirklich nicht die besten Gemüse-Esser sind, so versuche ich dennoch jeden Tag ein Portion Vitamine unterzumogeln. Zum Beispiel essen beide Zucchini nicht am Stück, gare ich die Zucchini jedoch und püriere sie anschließend, essen sie „die grüne Soße“ super gerne.

Gemüsesorten wie beispielsweise Erbsen, die ihnen schmecken, stehen jede Woche auf dem Speiseplan.
Außerdem achte ich beim Gemüse darauf,  was gerade Saison hat und verwende dann diese Sorten bevorzugt. Hier gibt’s natürlich hin und wieder Reinfälle (und ich darf alles alleine essen), aber mir ist es generell beim Essen wichtig, dass die Kinder eine Vielfalt kennen lernen und immer wieder die Möglichkeit haben, die verschiedensten Lebensmittel zu probieren. Denn was gestern pfui war, kann schon morgen hui sein ;).

Auch wenn ich einen Speiseplan für die kommende Woche erstelle, heißt das bei uns nicht, dass wir uns zu 100% daran halten müssen. Es gibt immer die Option, etwas zu tauschen, oder auch zu ändern. Für mich ist der Speiseplan eher ein Art Gerüst, um welches ich dann noch etwas Leckeres bauen kann.

Ein Speiseplan sieht bei uns zum Beispiel wie folgt aus:

ALDI inspiriert_Speiseplan_2.jpg

Montag: Spinatwaffeln (Dinkelmehl), das Rezept findet ihr hier.
Dienstag: Hirsebratlinge mit Gemüse, das Rezept findet ihr hier.
Mittwoch: Bulgur mit Karotte und Tomate, das Rezept findet ihr hier.
Donnerstag: Tortellini mit Tomatensoße
Freitag: Reis mit Erbsen
Samstag: Polenta mit Kohlrabischnitzel, das Rezept stammt aus dem Kochbuch „AckerKüche“
Sonntag: Selbstgemachte Pizza bei Oma

ALDI inspiriert_Speiseplan_1.jpg

Bestimmt ist euch aufgefallen, ich koche vegetarisch und versuche auch ein paar vegane Gerichte in den Speiseplan zu integrieren. Da der Große fünf Tage die Woche mittags im Kindergarten (mehr oder weniger) isst, koche ich mittags i.d.R. nur für den Kleinen, wärme aber am Abend sehr häufig das Essen nochmals auf. Manchmal kommt es auch vor, dass ich abends frisch koche und mittags etwas vom Vortag aufwärme. Da schaue ich einfach immer recht spontan, wie es für den Tag am besten passt.

Da wir daheim weder Fleisch noch Fisch kochen/essen und immer wieder Menschen ihre Bedenken diesbezüglich äußern: ich achte natürlich darauf, dass meine Kinder alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente bekommen. Nach den Spinatwaffeln gibt es zum Beispiel als Nachtisch Apfelmus – so kann das Eisen im Spinat optimal durch das Vitamin C im Apfelmus verwertet werden.
Zudem genießen wir häufig gesunde Fette wie Avocado und reichlich Nüsse.

Bis zum nächsten Mal,
Eure Frauke