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Rückbildung nach der Geburt

Oftmals wird angenommen, dass die Rückbildung erst nach einigen Wochen nach der Geburt ein relevantes Thema wird und dann mit einem Kurs abgehakt werden kann. 

Doch weit gefehlt! Insbesondere die ersten Tage nach der Geburt und unser Verhalten in dieser Zeit hat weitreichende Folgen auf die Rückbildung!

Die Sache mit der Rückbildung

Mit der Rückbildung nach der Geburt ist vor allem die körperliche Rückbildung der Organe und Muskeln, die sich durch die Schwangerschaft verändert haben, gemeint. Das tun sie ein Stück weit von ganz allein, manches können wir dabei unterstützen und anderes braucht unsere aktive Arbeit.
Eine vernachlässigte Rückbildung unmittelbar nach der Geburt kann weitreichende Spätfolgen wie Inkontinenz in weiteren Schwangerschaften oder in späteren Jahren nach sich ziehen. Um dein körperliches Wohl nach der Geburt wieder herzustellen und auch langfristig zu erhalten, ist es wichtig, dass du die Rückbildung ernst nimmst.

Die Rückbildung verläuft in verschiedenen Phasen ab

 In den ersten 14 Tagen solltest du liegen. Im Bett oder auf dem Sofa. Ja, wirklich: Liegen. Das ist nicht nur wichtig, damit du zu Kräften kommst (ganz egal wie deine Geburt verlief, sie war sicher körperlich anstrengend!), sondern noch viel mehr für deinen Beckenboden. Der Beckenboden wird durch die Schwangerschaft, also das höhere Gewicht, das durch das wachsende Kind und das Fruchtwasser etc. entsteht, belastet und gedehnt. Dies geschieht unabhängig von dem Geburtsmodus, betrifft also auch Frauen, die mit einem Kaiserschnitt ihre Kinder geboren haben.
In den ersten Tagen nach der Geburt, wenn dieses Extragewicht wieder weg ist, ziehen sich die Muskelfasern wieder zusammen und der Beckenboden formiert sich. Dies kann jedoch nur vor sich gehen, wenn kein Gewicht auf dem Beckenboden lastet, und das ist nur in einer waagerechten (also liegenden!) Position möglich.

In den ersten Tagen bis Wochen kann es sehr wohltuend sein, den Bauch zu stützen. Nachdem die Bauchdecke über Monate gedehnt wurde und dem wachsenden Kind Platz machte, braucht sie nach der Geburt Zeit um sich zurückzubilden. Durch die veränderten Platzverhältnisse nach der Geburt haben die Bauchorgane viel Platz und wenig Orientierung. Hier kann dir ein medizinischer Bauchgurt, ein einfacher, um den Bauch gewickelter Schal oder eine ReBelt Panty helfen, er stabilisiert die Bauchdecke und gibt Halt.

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Nach einigen Wochen kannst du mit der aktiven Rückbildung beginnen. Dabei werden deine Rumpf- und Beckenbodenmuskeln durch ein gezieltes Training gestärkt. Mit Hilfe ausgewählter Körperübungen solltest du sowohl Rücken- als auch Bauchmuskeln und die Beckenbodenmuskulatur langsam, aber stetig trainieren. Deine Wochenbetthebamme kann dir Übungen zeigen und am Ende des Wochenbettes kannst du einen Rückbildungskurs besuchen, der oft von der Krankenkasse bezahlt wird.

Wenn du dich angemessen um deine Rückbildung kümmerst, ist dies eine Investition in deine Gesundheit und dein Wohlergehen. Es ist keine unnötige Pflicht sondern wird zu der Basis deiner Fitness und deiner Selbstfürsorge, die so wichtig sind in deinem Alltag!