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Ostern

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Ostern ist Familienzeit. Dann treffen sich Alt und Jung zum fröhlichen Beisammensein und Osterschmaus. Doch warum feiern wir Ostern? 

Wann feiern wir Ostern?

Ostern bedeutet für die meisten Menschen ein langes Wochenende, manchmal sogar Ferien. Die Osterzeit gehört zu den beweglichen Feiertagen, das heißt, Ostern fällt jedes Jahr auf ein anderes Datum. Das ist erstens so, weil Ostern an einen Sonntag gebunden ist und sich die Wochentage von Jahr zu Jahr verschieben, und zweitens spielt die Mondphase eine wichtige Rolle. Denn Ostern richtet sich nach dem Frühlingsvollmond, das ist der erste Vollmond nach dem Frühlingsanfang, der meist auf den 21. März fällt. Am Wochenende nach dem ersten Vollmond ist Ostern. Deshalb ist die Osterzeit in jedem Jahr frühestens am 22. März und spätestens am 25. April. Das frühestmögliche Datum tritt aber sehr selten auf: 1818 fand Ostern zum letzten Mal am 22. März statt und erst im Jahr 2285 wird Ostern wieder auf dieses Datum fallen. Diese Regel für den Ostertermin wurde im Jahr 325 vom Kaiser Konstantin I. auf dem Konzil von Nicäa festgelegt.

Das jährlich wechselnde Datum des Osterfestes hat eine besondere Bedeutung, denn andere Feiertage richten sich nach diesem Datum. So liegt Christi Himmelfahrt immer 39 Tage nach Ostern und verschiebt sich in jedem Jahr parallel zum Ostertermin. Das Gleiche gilt für Pfingsten. Der Pfingstsonntag ist immer 50 Tage nach dem Ostersonntag. 

Warum feiern wir Ostern?

Ostern feiern Christen auf der ganzen Welt jedes Jahr die Auferstehung von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Es ist das wichtigste Fest der christlichen Kirche – sogar noch wichtiger als das Weihnachtsfest. In den Tagen rund um das Osterfest – Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag, Ostersonntag und Ostermontag –  finden deshalb auch besondere Gottesdienste in den Kirchengemeinden statt.

Palmsonntag – Sonntag vor Ostern

Der Palmsonntag ist der Sonntag vor Ostern und der Beginn der Karwoche. Dann wird der Einzug Jesu in Jerusalem gefeiert. In der katholischen Kirche finden Prozessionen mit Palmkätzchenzweigen statt. Palmen wurden bereits im Altertum als heilige Bäume verehrt und auch im Orient ehrte man erfolgreiche Soldaten mit Palmzweigen, da diese ein Symbol der Märtyrer sind.

Hintergrund:

Vor über 2.000 Jahren, als Jesus lebte, kamen jedes Jahr viele Menschen nach Jerusalem, um das jüdische Pascha-Fest zu feiern. Da Jesus Jude war, machte auch er sich am Palmsonntag auf den Weg nach Jerusalem. Er ritt auf einem Esel in die Stadt und wurde von den Menschen freudig empfangen. Als Zeichen ihrer Verehrung legten die Juden Palmzweige auf den Boden, damit der Esel nicht im Staub laufen musste.

Jerusalem war damals von den Römern besetzt. Die Menschen in Jerusalem hofften, dass Jesus sie von dieser Herrschaft befreien würde. Dass Jesus so beliebt war, machte den Römern Angst. Sie befürchteten, der Mann aus Nazareth könnte vom Volk zum König gemacht werden.

Gründonnerstag – das letzte Abendmahl

Einige Tage später ist Gründonnerstag, dann gedenken Christen dem letzten Abendmahl. Die Menschen erinnern sich an den Tag vor der Kreuzigung Jesus. Der Gründonnerstag bedeutet den Abschied von Jesus und die Bitte um Vergebung der Schuld.

Hintergrund:

Jesus feierte mit seinen Jüngern, den 12 Aposteln, das Abendmahl. Gemeinsam tranken sie Wein und Jesus brach ein Brot, das er unter allen verteilte. In der Bibel steht, dass Jesus zu diesem Zeitpunkt bereits wusste, dass ihn einer seiner zwölf Apostel an die Römer verraten und er deshalb den Tod finden würde. Und genau so kam es auch, Jesus wurden von seinem Jünger Judas verraten. Jesus bat seine Jünger, auch zukünftig zum Gedächtnis an seinen Tod gemeinsam das Abendmahl zu feiern.

Karfreitag – die Kreuzigung

Der Überlieferung nach ist der Karfreitag der Todestag Jesus. Er ist der höchste kirchliche Feiertag und stellt den Höhepunkt der Karwoche dar. Seit dem frühen Christentum wird der Karfreitag dem Gebet, der Buße und dem Fasten gewidmet. „Kar“ ist abgeleitet von dem Wort „Chara“ und bedeutet „Kummer“ oder „Sorge“. An diesem Tag sollten keine Tanzveranstaltungen oder anderen Feste stattfinden.

Hintergrund:

Der Jünger Judas verriet den Römern, wo sie Jesus finden können. Als Belohnung bekam er von ihnen einen Sack voll Gold. Nachdem römische Soldaten Jesus gefangen genommen hatten, wurde er von Pilatus, dem mächtigsten Mann der Stadt, zum Tode am Kreuz verurteilt. Sein schweres Kreuz musste Jesus selbst auf den Berg tragen, auf dem er wenig später gekreuzigt wurde und starb.

Karsamstag – Vorbereitung auf die Osterzeit

Am Karsamstag endet die Karwoche. Der Tag steht symbolisch dafür, dass das Leben weitergeht. Es ist der Tag der Grabesruhe. An diesem Tag findet kein Gottesdienst statt. An diesem Samstag vor Ostern endet auch die Fastenzeit. In der Nacht zum Ostersonntag findet traditionell das Osterfeuer statt.

Ostersonntag und Ostermontag – die Auferstehung Jesu

Am Ostersonntag wird die Auferstehung Christi gefeiert. Im Gottesdienst erinnert ein Licht symbolisch an die Auferstehung. An diesem Tag wird Ostern häufig mit der Familie gefeiert, zum Beispiel bei einem ausgiebigen Osterbrunch. Auch Osterbräuche spielen am Ostersonntag eine wichtige Rolle, zum Beispiel das Suchen von Ostereiern und Süßigkeiten durch kleine Kinder. Der Ostermontag ist der letzte Osterfeiertag. Ähnlich wie der zweite Weihnachtsfeiertag ist auch der Ostermontag ein Feiertag zweiter Ordnung. Dieser Tag steht für die Verbreitung der Auferstehung Jesus. Auch dieser Tag wird traditionell im Rahmen der Familie verbracht und Osterbräuche werden gepflegt.

Hintergrund:

Freunde und seine Mutter holten Jesus vom Kreuz, wickelten ihn in Tücher und legten seinen Körper in eine Höhle. Den Eingang der Höhle verschlossen sie mit einem großen Felsen. Als einige Frauen am Ostersonntag nach dem Grab schauen wollten, sahen sie, dass der Fels zur Seite gerollt und das Grab leer war. Plötzlich erschien ihnen ein Engel und erzählte von Jesus Auferstehung. Diese Auferstehung Christi von den Toten wird am Ostersonntag gefeiert. Der Ostermontag geht auf ein im Lukasevangelium beschriebenes Ereignis zurück: Drei Tage nach der Kreuzigung Jesu treffen zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus einen Unbekannten, den sie später als Jesus erkennen. Sie kehren nach Jerusalem zurück und berichten dort von der Auferstehung Jesu.