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Meine dritte Schwangerschaft

„Sag mal, kannst du deine Schwangerschaft überhaupt genießen?“

Diese von einer Freundin gestellte Frage brachte mich vor ein paar Wochen in meiner dritten Schwangerschaft zum Grübeln. Meine dritte und auch letzte Schwangerschaft. Natürlich habe ich die ganz besondere Zeit genossen, aber anders als die erste oder die zweite Schwangerschaft. Meine erste Schwangerschaft habe ich – so würde ich im Nachhinein behaupten – doch sehr intensiv erlebt. Zwar war ich bis zum Mutterschutz in Vollzeit arbeiten, aber ich hatte trotzdem viel Zeit für mich und meinen Bauch. Ich habe mich im Grunde nur auf mich und meine ungeborene Tochter Lotta konzentrieren können. Konnte mich besonders im ersten Trimester am Nachmittag einfach mal hinlegen und Ruhephasen einlegen, wann immer mein Körper danach verlangte und ja, das tat ich auch. Täglich habe ich meinen Bauch eingeölt, bin regelmäßig zur Pediküre gegangen und habe es im insgesamt wirklich sehr gut gehen lassen. In der Schwangerschaft habe ich auch tatsächlich mit Abstand am meisten an Gewicht zugelegt.

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In meiner zweiten Schwangerschaft sah das Ganze schon ein bisschen anders aus. Ich hatte ja bereits ein Kleinkindmädchen an meiner Seite, das bis Dato keinen Kindergartenplatz hatte. Besonders das erste Trimester empfand ich als ziemlich anstrengend, denn die Kleine musste noch gewickelt werden und ich hatte in den ersten Wochen mit einer extremen Übelkeit zu kämpfen. Lotta hielt mich ganz schön auf Trab. Eben das volle Mamaprogramm. Auch diese Schwangerschaft habe ich genossen, aber es sind andere Dinge, die ich genossen habe wie zum Beispiel, wenn mir Lotta ganz zaghaft den Bauch gestreichelt hat und immer zu „da Baby“ geplappert hat. Sie war gerade ungefähr 13 Monate alt, als ich mit Carla schwanger wurde. Ich habe oft ihren Mittagsschlaf genutzt, um mich auszuruhen und Energie für den restlichen Tag zu tanken.

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In meiner dritten Schwangerschaft mit Moritz hatte ich nun schon zwei Kinder an meiner Seite. Carla war noch nicht ganz ein Jahr alt und Lotta wurde auch erst im Laufe der Schwangerschaft drei Jahre alt und so hatte zu Beginn noch zwei Wickelkinder. So gestaltete sich das erste Trimester für mich besonders anstrengend. Die Übelkeit hielt dann auch wirklich bis weit über die 14. Woche hinaus an. Dieses Mal war es nicht machbar sich mittag hinzulegen, denn Lotta machte schon lange keinen Mittagsschlaf mehr. Ab Ende August startete dann die Eingewöhnung für den Kindergarten und in den ersten Wochen habe ich sie da auch gegen 12 Uhr abgeholt, so dass ich auch in der Zeit keine Möglichkeit hatte die Füße hochzulegen. Aber muss man das, um eine Schwangerschaft so richtig zu genießen? Ich habe tatsächlich ganz andere Dinge genossen. Besonders Lotta realisierte dieses Mal schon bewusst, dass da in meinem Bauch ein kleiner Mensch heranwächst. Sie sprach fast täglich mit ihm und kuschelte sich an meinen Babybauch. Carla tat es ihr gleich und die beiden haben mich damit wirklich mehr als nur einmal vor lauter Rührung zum Weinen gebracht. Bei der Verkündung des Geschlechts waren auch beide Mädchen dabei. Das war einfach wunderschön, ein einmaliger Moment, den ich nie vergessen werde. Zuvor hat Lotta den Wunsch nach einem Bruder geäußert und sie war wirklich überglücklich als sie erfahren hat, dass sie wirklich einen „Babybrudi“ – wie sie immer liebevoll sagt – bekommen würde. Auch bei der Namensauswahl durfte sie mitentscheiden und der Name blieb dann bis zur Geburt unser kleines Geheimnis. Diese letzte Schwangerschaft war etwas ganz Besonderes, wie auch die beiden vorherigen. Jede Schwangerschaft war anders und ich habe jede genossen. Jede auf eine andere Weise. Dieses Mal hatte ich ein wirklich wunderschönes Fotoshooting und hatte einen Nachmittag ganz bewusst nur für mich und meinen Sohn im letzten Trimester. Das mag sich jetzt vielleicht komisch anhören, aber solche kleinen Auszeiten haben mir gereicht. Ich war gefühlt nicht alleine schwanger, sondern wir als Familie. Das war schön.

Jede Schwangerschaft war, trotz der einen oder anderen Beschwerden, wundervoll. Wenn die Familie wächst, so wächst auch die Liebe. Ich bin dankbar für meine drei Wunder.

Allen werdenden Mamas wünsche ich eine wunderschöne Schwangerschaft!

Bis bald! Eure Sarah