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Mama nimmt ab - Meine Grundlagen für erfolgreiches Durchhalten

Ich bin schon immer jemand gewesen, der Essen nicht gerade als Feind betrachtet hat. Es schmeckt mir und natürlich sah man mir dieses Laster immer an. Irgendwann lernte ich mit mir und meinem Laster zu leben. Meine Figur zu akzeptieren und Sport in meinen Alltag zu integrieren. Ein aktives Leben ist das A und O für mehr Selbstliebe, würde ich behaupten.

Nach meinen beiden Kindern hat sich mein Körper noch einmal richtig stark verändert. Er ist nicht nur nicht straff, sondern mein Bauch hängt, mein Beckenboden lässt mich ab und zu im Stich und meine Brüste erkenne nicht mal ich wieder. Zwei Schwangerschaften sind an meinem Körper ganz sicher nicht spurlos vorübergezogen. Nicht zu vergessen meine neuen Dauer-Kameraden, die zusätzlichen 15 Kilo, die ich nach der zweiten Schwangerschaft bis jetzt nicht mehr los gekriegt habe.

Rede ich mit Freunden, Bekannten oder Familienangehörigen über meine Gefühle zu meinem Körper höre ich oftmals nicht mehr als: „Dein Körper hat wahnsinniges geleistet. Gib ihm Zeit.“ Ich sehe das auch so. Nur mit einem winzigen kleinen Unterschied! Der Punkt ist? Ich fühle mich nicht mehr wohl.

Vor etlichen Wochen traf ich den Entschluss abzunehmen. Leider ist der Alltag einer Mama mit zwei Kindern nicht zu unterschätzen. Man sollte sich dies von vorneherein klar machen. Gesundes Abnehmen funktioniert nicht von heute auf morgen.

Schnelles abnehmen ist nicht gesund. Es sollte daher nie ein Ziel sein, finde ich. Es geht darum sich bewusst auf einen gesunden Lebensstiel einzulassen. Wie dieser konkret aussehen soll?

Inzwischen gibt es viele unterschiedliche Ernährungsformen. Es gibt die Veganer, Ovo-lacto-Vegetarier, Flexitarier, Lacto-Vegetarier und viele weitere unterschiedliche Ernährungswissenschaften, die allesamt aus einer Überzeugung heraus gelebt werden.

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Alle haben ihre Ansätze, die ich gut finde. Jede Weisheit glaubt an seine Prinzipien. Ich persönlich finde, dass es am Ende auf eigene Vorlieben ankommt. Daher würde ich zu keiner Ernährungsform greifen, nur um mit ihr abzunehmen. Ein gesunder Lebensstiel kann viele Facetten haben. Beim Abnehmen geht es nicht darum zu leiden, sondern Freude und Leidenschaft am Essen und Sport zu entwickeln. Nur so bleibt man am Ball und entwickelt Freude an einer seinem neuen Lebensstil.

Eins kann ich aus Erfahrung behaupten: Wenn man sich nicht wohlfühlt, werden ein paar Kilo leichter einen enormen Unterschied in der Lebensweise ausmachen.

Um meinen eigenen Weg herauszufinden habe ich zu Beginn meines Abnehmens drei Tage gefastet. Besser bekannt als Heilfasten. Ich persönlich finde, dass auch dieser Weg sehr individuell und ohne Druck gestaltet werden kann.

Vielleicht isst der Eine am Mittag eine Suppe. Der Andere trinkt nur Saft und Brühe über den Tag verteilt und wieder jemand anderes isst wahrhaftig überhaupt nichts. Jeder muss seinen Weg für sich finden.

Ich habe mich zum Fasten entschieden, um herauszufinden in welche Richtung ich mit meiner Ernährung gehen möchte. Will ich vielleicht dauerhaft auf Fleisch verzichten? Was ist für mich vertretbar und wo möchte ich mit meinem Lebensziel eigentlich hin? Mag ich mich selbst nicht, so wie ich bin oder denke ich jemand anders mag mich nicht? All dies sind elementare Fragen, um herauszufinden wo deine Reise am Ende  hinführen soll.

Darauf muss man beim Abnehmen achten!

Am Ende der drei Tage ziehe ich für mich folgendes Fazit: Mir fehlt Bewegung und Ruhe beim Essen. Außerdem gesündere Lebensmittel und mehr Pausen zwischen den einzelnen Mahlzeiten. Mindestens 4-5 Stunden, da der Magen diese Zeit braucht, um vollkommen verdaut zu haben. Keine süßen Getränke zwischendurch. Sie hemmen den Stoffwechselprozess und damit das abnehmen. Deutlich weniger Kaffee  und auf Alkohol ganz verzichten. Auch dieser hemmt die Fettverbrennung.

Das Schlimmste ist: Ich mache alles zwischendurch. Nichts hat Zeit. So esse ich gefühlt ständig. Nur nie so, dass ich am Ende von meinen aufgenommenen Lebensmitteln satt werde. Zeit fürs kochen? Habe ich nicht. Dauert für mich viel zu lange. So schade, denn mit Liebe zubereitetes Essen ist eine wahre Wohltat und muss beim dauerhaft erfolgreichem abnehmen unbedingt sein.

Als die Kinder noch klein waren, bin ich zu Sportkursen gefahren in denen die Kinder mit dabei sein konnten. Mama-Fitness Kurse gibt es inzwischen fast überall und von verschiedenen Anbietern. Mamas treiben Sport, während unsere Kids es sich an der frischen Luft auf einer Krabbeldecke oder Drumherum gut gehen lassen. Laufeinheiten werden mit den Kindern im Kinderwagen durchgeführt. Ebenfalls einige Kraftübungen am Wagen. Das stärkt die Mutter-Kind Beziehung und macht zusätzlich richtig viel Spaß.

Am Ende der 60 Minuten sind Mama und Baby wie ausgewechselt. Dank dieser Sportmöglichkeit habe ich nach der Geburt meines ersten Kindes stolze 10 Kilo abgenommen.

Heute sind meine zwei Kinder beide in einer Betreuung. Ich muss alleine an meine Fitness ran. Die Freude am Sport im Freien habe ich mir in jener Zeit abgeschaut. Andere effektive Sportmöglichkeiten für Mamas sind DVDs für zu Hause oder Online-Fitnessstudios mit diversen Kursangeboten. Lieblingssportart finden und ausprobieren (Tennis, Boxen, Tanzen, Yoga oder Pilates). Sport ist nicht schlimm. Man muss nur den Mut haben, das zu machen, worauf man wirklich Lust hat. Ich bin nach 15 Jahren wieder zum Tanzen gegangen und kann jedem nur raten – macht das worauf ihr Lust habt. Es lohnt sich. Es macht Freude und der Frust über die eigene Figur geht über die Freude verloren.

Am Ende siegt die Leidenschaft für unser Leben. Ich denke kaum noch ans abnehmen. Mir macht meine neue Lebensweise unendlich viel Freude. Auf diesem Weg habe ich in kurzer Zeit bereits 5 Kilo verloren. Ein Ende ist nicht in Sicht. Es liegt an jedem einzelnen den ersten Schritt zu gehen. Dauerhaft abnehmen ist mit viel Leidenschaft gegenüber gesundem Essen und Sport verbunden.

Auf diesem Weg klappt es, da bin ich mir ganz sicher.

Eure Alina