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Mama braucht eine Auszeit

Es ist sechs Uhr morgens. Die Kinder turnen auf mir. Unter mir. Neben mir. Manchmal weiß ich es nicht so genau, da ich zu müde bin von der letzten Nacht. Erst kam die kleine Maus jede halbe Stunde. Als sie es irgendwann endlich tief in den Schlaf geschafft hatte, kam der Große zu uns ins Elternbett, den böse Alpträume plagten.

Nun ist es schon wieder morgen. Der Tag steht an. Die Welt dreht sich weiter, trotz meiner unendlichen Müdigkeit, die mich nun durch meinen Alltag begleiten wird. Wird sie mich je wieder loslassen?

Gegen zehn Uhr habe ich beide Kinder in ihre jeweiligen Betreungsformen gebracht. Jetzt heißt es für mich sputen, was das Zeug hält, denn ich habe insgesamt 5 Stunden Zeit, um Arbeit für eine ganze Woche zu erledigen, zu kochen und den Haushalt etwas auf Vordermann zu bringen.

Gedacht – getan.

Erst einmal Kaffee und los geht die Arbeit im Home Office. Segen und Fluch zugleich, denn ist einmal ein Kind krank kann man dies getrost und ohne Druck zu Hause lassen, aber die Arbeit macht sich dennoch nicht von alleine.

Ich möchte eigentlich überhaupt nicht Klagen, doch manchmal kommen die Gedanken hoch, dass man all das nicht mehr schafft. All die Arbeit. Die Verantwortung. Den Tagesablauf. Die kleinste Kleinigkeit wird plötzlich zum Kraftakt.

Und dann? Was macht man, wenn Mama droht auszufallen? Eine Auszeit muss her und zwar nicht erst, wenn alle Sicherungen ausgefallen sind. Rechtzeitig. Präventiv.

Zunächst habe ich mich damit sehr schwer getan. Meine Kinder alleine lassen? Meinem Mann all meine Aufgaben anvertrauen für ein paar Stunden oder gar ein ganzes Wochenende? Als mich schließlich eine fiese Lungenentzündung in die Knie zwang, wusste ich, SO geht es in Zukunft nicht mehr weiter. Ich muss vorher HALT machen. Bevor der Körper resigniert zu Boden fällt und nichts mehr geht.

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Seit meiner Lungenentzündung habe ich mir diese Sätze zu Herzen genommen. Mindestens einmal im Monat gönne ich mir eine kleine Auszeit nur für mich. Wellness, ein langer Spaziergang in der Natur, ein Abendessen mit Freunden oder ein Kinobesuch auch gerne einmal allein sind meine neuen Kraftquellen im Alltag.

Manchmal reicht auch schon eine halbe Stunde das Lieblingsbuch alleine im Bett weiterzulesen bei einer schönen Tasse Tee. Das worauf es ankommt ist sich seine Grenzen einzugestehen und bewusst zu machen: Was einem gut tut!

Ein oder zwei Mal im Jahr fahre ich alleine über ein Wochenende weg. Zuletzt besuchte ich die wunderschöne Stadt Domburg in den Niederlanden. Hier ließ ich die Seele treiben. Machte nichts, außer in aller Seelenruhe am Sandstrand entlang zu spazieren und die Sehnsucht auf die Kinder und den Mann zu Hause wachsen zu lassen.

Im September geht es für mich zum zweiten Mal in ein Wellness-Workout Wochenende mit anderen Mamas. Hier steht Erholung, Fitness und Austausch mit gleichgesinnten auf dem Programm. Letztes Jahr besuchte ich zum allerersten Mal solch ein Wochenende mit vollkommen fremden Mamis. Zunächst etwas aufgeregt, was mich wohl erwarten würde. Gegen Ende eine sehr bereichernde Erfahrung.

Es tut gut sich mit anderen Mamis auszutauschen. Über Ängste, Sorgen und die manchmal lähmende Erschöpfung. Die Kombination aus Wellness/Erholung und Sport ist die perfekte Mischung um runterzukommen. Den Alltag schnell hinter sich zu lassen und in zwei Tagen die bestmögliche Entspannung für sich zu erzielen.