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Hilfe, mein Baby zahnt

Ich meine mich daran erinnern zu können, dass es in meinem Leben als Mutter beinah keine anstrengendere Zeit gegeben hat, als die, in der meine Kinder ihre ersten Zähne bekommen haben.

Die Symptome

So unleidlich, mit sich unzufrieden und vor Schmerzen krümmend habe ich sie nur dann erlebt, wenn sie gezahnt haben. Oftmals half nicht einmal ein Schmerzzäpfchen. Nur Mama konnte dem kleinen Wesen etwas Trost spenden. Am schlimmsten sind bei uns die Nächte gewesen. Immer wieder setzten sich meine Kinder auf und weinten bitterliche Tränen.

Was sind typische Anzeichen beim Zahnen?

Oftmals geht das Zahnen mit einem erhöhten Speichelfluss einher. Zusätzlich begeben sich die kleinen Racker auf die ständige Suche nach einem festen Gegenstand. Auf diesem können sie stundenlang herumbeißen. Meine Tochter tat meist nichts anderes mehr, als auf ihren süßen Händchen und einem Beißring um ihr Leben zu kauen. Zumindest kam es mir so vor.

Ab und an kann es beim Zahnen auch zu einer erhöhten Temperatur oder Durchfall kommen. Bei unseren Kindern gingen die ersten drei Zähne, die in der Regel zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat einschießen, mit stark erhöhter Temperatur und wirklich schlechter Laune einher. Es war wirklich kein Freudenfest für alle Beteiligten.

Jedoch wurde es mit jedem weiteren Zahn zunehmend besser. Mit etwa drei Jahren haben die meisten Kinder alle Zähne und die Eltern können sich bis zum Eintritt der Kinderkrankheiten entspannt zurück lehnen. Ihr seht, meinen Humor habe ich über all die schlaflosen Nächte nicht verloren. Wer Kinder hat, weiß: Es ist immer irgendwas. Wobei mir das Zahnen bei den Kleinen schon immer sehr nahe gegangen ist. Ich musste beobachten, dass es ihnen wirklich weh tut. Dabei ist es nicht das herausstechen der Zähne, was so schmerzhaft ist, sondern das Einschießen ins Zahnfleisch. Oftmals sieht man also überhaupt nicht die Ursache, wenn die Kinder von ihren Zähne am meisten geplagt werden.

Was kann beim Zahnen helfen?

Wenn es ganz besonders schlimm bei uns war, gab es ab dem Alter von einem Jahr die Möglichkeit Weleda Fieber- und Zahnungszäpfchen zu verabreichen. Diese sind auf homöopathischer Basis und haben bei uns immer gut geholfen.

Für den Tag gab es immer einen gekühlten Beißring oder eine kalte Möhre. In der Regel essen die meisten Babys beim ersten Zahn bereits Beikost oder sind Teil des Familientisches in Form von Baby Led Weaning oder besser bekannt als BLW. Sie wissen also bereits, wie sie mit einer Möhre umzugehen haben. Kühler Apfelmus oder Joghurt kann ebenfalls eine kühle Linderung erzielen.

Zusätzlich kann eine Veilchenwurzel helfen. Ihr sagt man nach, dass sie eine abschwellende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung besitzt. Die Wurzel muss jeden Abend abgekocht werden, damit sich durch die ständige Feuchtigkeit und den Speichel des Kindes keine zusätzlichen Bakterien bilden können.

Kamillentee und Salbeitee (ab 1 Jahr) können ebenfalls Beschwerden lindern.

Zahnungsöl, zum Beispiel von Ingeborg Stadelmann aus der Bahnhofsapotheke ist auch ein beliebter Tipp. Mit dem Öl wird das Zahnfleisch von außen massiert und kann auf diese Weise die Beschwerden lindern. Einige Eltern schwören auf Osanit. Kleine homöopathische Kügelchen aus der Apotheke.

Einzig und allein vom Zahnungsgel, erhältlich in Drogerien würde ich abraten, da der enthaltene Betäubungswirkstoff schon ein wirklich intensives Medikament ist. Ich bekam irgendwann mal den Tipp in einem Babykurs mit auf den Weg gegeben und wollte es zunächst nicht glauben. Zu Hause schaute ich gleich auf die Verpackung. Da haute es mich fast vom Hocker, welcher Wirkstoff in dem Gel enthalten ist.

Was muss ich noch ab dem ersten Zahn beachten?

Ab dem ersten Zahn muss mit der Zahnpflege begonnen werden. Hierfür eignet sich eine fluoridierte Kinderzahnpasta. Die Kleinen dürfen bei uns immer vorputzen und wir putzen nach. So werden sie nach und nach an die eigene Zahnpflege herangeführt.

Das sind meine Tipps, die wir in der akuten Phase immer herangezogen haben, um es den Kindern leichter zu machen. Wie war das bei Euch? Oder steckt ihr gerade in diesem Umbruch des Größer Werdens? Eins beginnt mit dem ersten Zahn sehr offensichtlich: Ein neuer Meilenstein.