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Haushalt mit Kindern

In der Regel bleibt der Großteil der Hausarbeit doch an den Müttern hängen. Übrigens laut Statistik einer renommierten Familienzeitschrift selbst dann, wenn beide Elternteile arbeiten. Ich kann euch leider kein Geheimrezept verraten, wie ihr die Hausarbeit in eine Nichtigkeit verwandelt. Einige Tipps habe ich jedoch für euch zusammen getragen, die mir den Ablauf erleichtern und den inneren Schweinehund motivieren.

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Zunächst gilt es einige Grundfragen zu klären. Wie lassen sich die Aufgaben zwischen beiden Elternteilen aufteilen? Welches Level an Sauberkeit und Ordnung soll überhaupt erreicht werden? Welche Aufgaben lassen sich mit den Kindern gemeinsam erledigen? Die Antworten klingen je nach Familiensituation oder persönlichen Vorstellungen ganz unterschiedlich. Ich spare mir an dieser Stelle das Thema „Vorbildfunktion“, denn ich denke jede Mutter, die diesen Artikel liest, hat ohnehin schon genug Ziele und Aufgaben auf ihren Schultern.

Derzeit betreue ich meine beiden Kinder ganztags zu Hause. Nur eines macht noch regelmäßig seinen Mittagsschlaf. Will ich den Abend mit meinem Partner verbringen, statt der Badezimmer Reinigung, muss ich die Hausarbeit mit den Kindern gemeinsam schaffen. Jeden Tag erledige ich Aufgaben im Haushalt, bei denen die große Tochter ein paar Handgriffe mitmachen kann. Socken sortieren, das Flusensieb vom Trockner reinigen, Treppenstufen wischen oder ihre eigenen Teller auf der Spülmaschine räumen. Ihre Spielsachen räumt sie als Ritual jeden Abend weg. Jacke oder Schuhe räumt sie ebenfalls selbst weg. Nicht immer, aber immer öfter.

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Routinen helfen, alles in kleine Häppchen aufzuteilen. Eine tägliche Routine, wie z.B. die abendliche Katzenwäsche der Küche oder die Esstisch Reinigung nach dem Mittagessen, helfen. So kommen gar keine zu großen Krisengebiete im Familienhaushalt auf. Selbst den Kindern geben diese Wiederholungen eine zeitliche Orientierung im Tag. Natürlich gibt es Tage und Wochen, an denen Routinen durchbrochen werden. Spontane Verabredungen oder tolle Spielideen mit den Kindern.

Lasst die Zeit für euch arbeiten. Ich sortiere lieber abends in Ruhe die Schmutzwäsche. Morgens, wenn die Kinder dabei sind, herrscht zu viel Trubel. Ich stelle abends den Timer auf meiner Waschmaschine. Sie ist fertig, wenn wir gefrühstückt haben. So brauche ich dann nur noch den Trockner oder den Wäscheständer zu befüllen. Ein weiterer Tipp, um Aufgaben voran zu treiben, ist die 10 Minuten Regel. Wäsche einräumen? Post sortieren? Staub wischen? Lasst euer Kind den Timer auf eurem Handy starten und gebt das Versprechen ab „Wenn er klingelt, spielen wir was Tolles!“. In den 10 Minuten startet ihr mit eurer Aufgabe. Ich habe die Erfahrung gemacht, in dieser Zeit doch mehr zu schaffen, als vermutet. Selbst wenn die Aufgabe nicht beendet wurde, habt ihr zumindest den Anfang geschafft. Der ist bekanntlich am schwierigsten.