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Familienbett oder Gitterbettchen - was ist besser für Babys und Kleinkinder?

Die Nächte und der Schlaf der Kinder- zwei DER Themen in den ersten Lebensmonaten und Jahren. Es gibt Verfechterinnen, die das gemeinsames Bett mit ihren Kindern, bevorzugen. Anders herum gibt es natürlich auch viele die der Meinung sind, dass Kinder möglichst bald in ihrem eigenen Bett schlafen sollten. Da sich die Kinder sonst an die Nähe der Eltern gewöhnen und damit verlernen, allein in einem Bett zu schlafen.

Es geht darum, eine eigene, individuelle Lösung zu finden, die sich stimmig und gut anfühlt!

Beide Möglichkeiten können für ein Kind (und seine Familien) eine gute Lösung sein. Statt sich also zu fragen, ob das Kind im Familienbett oder lieber im eigenen Bett schlafen soll, sollte die aktuelle Situation einmal genauer unter die Lupe genommen werden. Theoretische Überlegungen im Vorfeld, also zum Beispiel während der Schwangerschaft, sind wertvoll und angemessen, dennoch zeigt sich die Situation dann mit Kind doch ganz anders. Es lohnt sich, folgende Fragen zu stellen:

Die wesentlichen Fragen, wenn es um das Thema Schlaf geht:

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1. Ist die Situation so, dass für niemanden ein Sicherheitsrisiko besteht? (Es haben alle genug Platz, keiner kann aus dem Bett fallen und die Kinder können nicht in großen Ritzen liegen.)

2. Wird das kindliche Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit erfüllt und ist das Kind optimal versorgt? (Zur Beantwortung der Frage ist es notwendig zu prüfen, wie hoch die Bedürfnisse des Kindes sind. Nicht ohne Grund heißt es, dass wir ihnen "Wurzeln und Flügel" mitgeben dürfen. Die Bedürfnisse nach Nähe und Geborgenheit können sich zum Beispiel im Laufe des ersten Jahres stark verändern.)

3. Ist die Situation so, dass sie möglichst allen Beteiligten die beste Qualität an Schlaf bietet? (Wenn beispielsweise einer der Erwachsenen sagt: „Unser Familienbett ist zwar super, aber ich kann neben diesem unruhigen Kind einfach nicht schlafen!“, muss diese Frage mit Nein beantwortet werden.)

Wenn alle drei Fragen mit Ja beantworten werden können, gibt es objektiv betrachtet keinen zwingenden Grund etwas zu verändern. Natürlich kann man es trotzdem nach Lust und Laune (aller Beteiligten!) tun.

Zahlen und Fakten überwiegen nicht gegenüber den individuellen Umständen und Wünschen!
 

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Folgende häufig vorgetragene Beweggründe für eine bestimmte Schlafsituation sind nicht überzeugend:

  • Tabellen oder Experten geben vor, ein Kind sei in einem bestimmten Alter pauschal bereit und in der Lage eine andere Schlafbegleitung, Schlafumgebung oder Schlafsituation zu haben,
  • „alle” Familien rings herum machen es „so und so”,
  • ein Kind muss zu einer bestimmten Zeit etwas lernen (z.B. alleine einschlafen).

Unser Schlaf und damit verbundene Bedürfnisse und Wünsche sind verschieden. Ebenso sind auch die Entwicklung und vor allem das Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit sehr unterschiedlich. Es gibt Familien, da schlafen die Kinder schon frühzeitig (also mit einigen Monaten) im  (Gitter-)bettchen im eigenen Zimmer. Offensichtlich schlafen alle Beteiligten gut und die Bedürfnisse werden ausreichend erfüllt. Und es gibt Familien, da schlafen die Kinder mit den Eltern zusammen im Bett, bis sie von sich aus sagen, dass sie es nicht mehr möchten. Offensichtlich schlafen alle Beteiligten gut und sicher. Warum nun sollte das eine besser sein als das andere?