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Die ersten 100 Tage als berufstätige Mutter

Mittlerweile bin ich schon wieder eine Weile zurück im Job. Bin jetzt also eine berufstätige Mutter. In Teilzeit gehe ich 20 Stunden an vier Tagen in der Woche arbeiten. Ich habe meine alten Aufgaben zurück, kann mit Gleitzeit und im Homeoffice arbeiten. Welche Punkte mir dabei wichtig und hilfreich erscheinen, möchte ich heute in diesem Blogpost exklusiv mit Euch teilen. Hierbei sei nochmal darauf hingewiesen, dass natürlich jede Job- und Familienkonstellation unterschiedlich ist. Was für mich und meine Situation passend ist, muss nicht für jede berufstätige Mutter passend sein.

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Oberste Priorität hat aus meiner Sicht, das kompetente Arbeiten. Sprich, Du solltest möglichst zügig deine alten Kompetenzen einbringen, auffrischen und neue Kompetenzen erlernen. In meinem Fall waren es einige neue Software Tools, in die ich mich einarbeiten musste. Sobald Ihr Euch sicher fühlt, in dem was Ihr macht, findet Ihr auch mehr Selbstvertrauen und mehr innere Ruhe. Diese braucht Ihr für weitere Felder, die Euch nun begleiten.

Es folgen nämlich die Kontakte, die nun im Arbeitsleben wieder auf Euch warten. Ich weiß aus meiner Community, dass viele Mütter es genießen, sich endlich wieder mit anderen Erwachsenen über Fachthemen unterhalten zu können. Versucht, ein gutes Gleichgewicht zu finden, zwischen gemeinsamen Pausen, Kontakte knüpfen und konstruktivem Austausch. Je nach dem sind viele neue Kollegen in Eurem Team, die Ihr erst kennen lernen müsst. In meinem Fall gibt es allerdings eine eingrenzende Ressource, nämlich den Faktor Zeit.

Die Zeit solltet Ihr jetzt immer klar im Blick halten. Unabdingbar dafür sind Routinen und Abläufe. Ich starte schon am Sonntag mit meiner Routine für die Woche. Der Morgen ist durch getaktet und in seinem Ablauf optimiert. Mir gibt das Sicherheit. Selbst mit Gleitzeit, möchte ich gewisse Uhrzeiten nicht überschreiten. Schließlich weißt Du nie, was auf Deinem Arbeitsweg für Stolpersteine warten. Im Büro gilt es ebenfalls, die Arbeitszeit gut aufzuteilen. Termine für Meetings müssen möglichst innerhalb der Arbeitsstunden festgelegt werden. Den Feierabend habe ich bislang immer recht pünktlich eingehalten. Es ist mir wichtig und muss ich möchte das auch nach außen spiegeln, dass es dabei keinen Spielraum gibt.

Innerhalb meiner Community kam auch die Frage auf, ob ich gedanklich die Arbeit mit nach Hause nehmen würde. Da kann ich mich glücklich schätzen, dass das bei mir nicht der Fall ist. Die Trennung zwischen Arbeitszeit und Familienzeit finde ich enorm wichtig. Gerade, wenn die Grenzen durch mobiles Arbeiten und Diensthandys verschwimmen, sehe ich Risiken. Dabei geht es mir nicht nur um den Eindruck, den die Kinder dadurch von uns als Vorbilder erhalten. Es geht mir auch um das persönliche Stresslevel, dem man sich aussetzt, wenn man stetig informiert sein will.

So komme ich schon zum letzten Bereich, der mir als berufstätige Mutter aufgefallen ist: Ausgleich suchen. Ich war in meinen fünf Jahren Elternzeit nie sonderlich sportlich. Ich wusste immer, dass ich mir das irgendwann zurück hole. Jetzt ist dieser Zeitpunkt. Da ich  nur begrenzte Möglichkeiten habe, setze ich auf Übungsleiter, die mir per Handy Anweisungen für 10 bis 15 Minuten Workouts geben. Ist kurz, reicht aber für einen ordentlichen Muskelkater.