Zuletzt gemerkte Beiträge
Anmeldung erforderlich Sie haben bereits einen Zugang?
Zur Anmeldung

Sie sind neu hier?
Registrierung starten
Inhalte merken Klicken Sie auf das Pin-Symbol, um sich Rezepte oder Tipps zu merken.
Sie finden die gemerkten Inhalte dann hier.

MEIN
ALDI INSPIRIERT

Sie sind angemeldet als

Mit den unten stehenden Links können Sie Ihre Profileinstellungen bearbeiten oder sich abmelden.

Einstellungen Abmelden
Login
Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort an und klicken auf den Button „Login“, um sich einzuloggen.
Beitrag auf die Merkliste setzen
Beitrag von der Merkliste entfernen

Der Weihnachtsmann und seine Helfer

758887981

Jedes Kind hofft, Christkind und Co. einmal zu sehen, wenn sie Geschenke in Stiefel stecken, mit dem Rentierschlitten auf dem Hausdach landen oder durch den Weihnachtshimmel schweben. Wir verraten Ihnen, was hinter der Weihnachtstradition von Nikolaus, Weihnachtsmann und Christkind steckt und erklären, warum auch Sternsinger an Weihnachten umherziehen und Lieder singen.

745711561

Am 6. Dezember kommt der Nikolaus

„Lustig, lustig, trallerallera – bald ist Nikolausabend da“: Dieses Weihnachtslied kennt beinahe jedes Kind. Aber wer steckt eigentlich hinter dem Nikolaus? Jedes Jahr am 6. Dezember wird der heilige Bischof Nikolaus von Myra gefeiert, der in der heutigen Türkei gelebt hat. Viele Geschichten und Legenden ranken sich um den Bischof, der wegen seines ausgeprägten Gerechtigkeitssinns und seiner Nächstenliebe besonders beliebt gewesen sein soll.

Er starb am 6. Dezember 345. Nach seinem Tod wurde er heiliggesprochen. In Erinnerung an seine guten Taten wird er jedes Jahr am 6. Dezember geehrt. Knecht Ruprecht ist der Gehilfe des heiligen Nikolaus, der am Vorabend des 6. Dezembers zusammen mit dem Nikolaus Kinder zu Hause besucht. Er ist meist dunkel gekleidet und hat eine Rute dabei. So erschreckt der finstere Knecht Ruprecht die „unartigen Kinder“. Aber dank dem Nikolaus gibt es am Ende dennoch Geschenke.

Besagter Nikolaus ist also der Grund dafür, dass am 5. Dezember abends viele Kinder ihre Schuhe blitzblank putzen und vor dem Schlafengehen vor die Haustür stellen. In der Hoffnung, sie am nächsten Morgen mit Überraschungen und Süßigkeiten gefüllt zu finden. Und dann heißt es wie jedes Jahr: „Der Nikolaus war da.“

Christkind, Weihnachtsmann und Co. – wer bringt die Geschenke?

Die Frage, wer die Weihnachtsgeschenke bringt, kann Eltern leicht in Verlegenheit bringen. Wer sich in seinem Freundes- und Bekanntenkreis umhört, wird vermutlich viele unterschiedliche Versionen zu hören bekommen. Denn oftmals gehen die Meinungen darüber, wer der Überbringer der Weihnachtspräsente ist, weit auseinander. Höchste Zeit, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Christkind und Weihnachtsmann

Das Christkind ist eine „Erfindung“ von Martin Luther, dem die Heiligenverehrung nicht sympathisch war. Er ersetzte den Nikolaus durch das Christkind, das am Heiligabend Geschenke verteilt. Das Christkind wurde dann im Laufe der Zeit vom Weihnachtsmann verdrängt. Der Weihnachtsmann ist eine Symbolfigur, die eigentlich die Eigenschaften von Nikolaus und Knecht Ruprecht in sich vereint. Den „braven“ Kindern bringt er in der Nacht zum 25. Dezember Geschenke – den „bösen“ lediglich eine Rute. Bereits im 19. Jahrhundert wird der Weihnachtsmann als dicklicher und freundlicher alter Mann mit langem weißem Rauschebart und roter, mit weißem Pelz besetzter Kutte dargestellt. Seit 1931 wurde diese Darstellung des Weihnachtsmanns international für Werbezwecke genutzt. Darum haben Kinder auf der ganzen Welt eine vergleichbare Vorstellung davon, wie der Weihnachtsmann aussieht.

Sternsinger – unterwegs für Kinder in Not

Die Sternsinger sind weltweit die größte Initiative von Kindern für Kinder in Not. Es gibt sie bereits seit dem 16. Jahrhundert. Damals zogen Schulkinder mit ihrem Lehrer von Haus zu Haus. Sie sangen den dort lebenden Menschen von der Geburt und dem Leben Christi vor. Dafür erhielten sie kleine Geschenke, wie zum Beispiel Nüsse oder Äpfel.

Heute beteiligen sich in Deutschland etwa 12.000 Pfarrgemeinden an dem Sternsingen. Etwa 500.000 Kinder und Jugendliche ziehen dabei als Heilige Drei Könige gekleidet mit einem Stern von Haus zu Haus und sammeln Spenden für Not leidende Kinder. Zum Dank für die Spenden wird das Haus des Spenders gesegnet. Dazu schreiben die Sternsinger die Buchstaben C, M und B sowie die Jahreszahl an die Tür. Die Buchstaben C, M und B stehen für die lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“, was „Christus segne dieses Haus“ bedeutet.