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(D)eine Tasche für die Klinik oder das Geburtshaus

Wenn du deine Geburt an einem anderen Ort als dem eigenen Zuhause, also in einem Geburtshaus oder einer Klinik planst, kannst du dir schon einige Wochen vor dem errechneten Termin überlegen und bereitlegen, was du gerne mitnehmen möchtest. 

Was du unbedingt dabei haben solltest:

Deine Papiere: Der Mutterpass und die Versichertenkarte sind dabei das Wichtigste. Du brauchst sie direkt im Kreißsaal. Doch auch die Dokumente, die für die Geburtsmeldung im Standesamt notwendig sind, solltest du dabei haben. Informiere dich im Vorfeld, was du dafür brauchst. Meist ist es ein Personalausweis, eine Geburtsurkunde von dir und dem Vater, ggf. Eheurkunde und andere.

Mach es dir gemütlich!

Das Hormon Oxytocin beeinflusst den Geburtsverlauf wesentlich. Oft wird es auch als das Kuschelhormon bezeichnet - es wird vor allem dann ausgeschüttet, wenn wir uns körperlich und seelisch gut, geborgen und beschützt fühlen. Um gute, wirksame Wehen zu haben, braucht dein Körper Oxytocin. Und du wiederum brauchst diese Wehen, damit du bald dein Kind in den Armen halten kannst. Es ist deswegen wichtig und klug, alles dafür zu tun, dass dein Körper richtig schön mit dem Kuschelhormon durchflutet wird. Was du dazu beitragen kannst: Kuscheln! Je wohler du dich fühlst, je sicherer und geborgener, um so besser! Überlege also, was dir dabei helfen kann, genau das herbeizuführen. Jede Frau braucht dazu etwas anderes, hier kommen ein paar Vorschläge für dich:

Kuschelkleidung: Insbesondere eine bequeme Hose ist wichtig, damit du dich in jeder Position wohl fühlen kannst. Aber auch der Rest deines Outfits sollte sich gut anfühlen. Ein weites, altes Shirt deines Partners/deiner Partnerin vielleicht oder aber auch ein neues, wunderschönes Nachthemd oder dein Lieblingshoodie sind geeignet. Denn die Geburt besteht nicht nur aus den paar Minuten, in denen es heiß hergeht und dein Kind geboren wird (und in denen die meisten Frauen nur noch wenig Kleidung tragen), sondern aus, statistisch gesehen, vielen Stunden Geburtsarbeit, in denen man sehr gut noch seine eigene Lieblingskleidung tragen kann.

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Bequeme Schuhe und warme Socken: Schuhe, in die du schnell rein- und rausschlüpfen kannst, sind gut geeignet. Vielleicht möchtest du zwischendurch einen kleinen Spaziergang machen oder du wechselst noch einmal den Raum. Gut, wenn du dann nicht erst die Sneaker schnüren musst. Im Geburtszimmer oder Kreißsaal kann es nützlich sein, warme Socken anzuziehen.

Snacks und Getränke: Gesunde Snacks sind gut und wertvoll - Hunger unter der Geburt braucht kein Mensch. Aber was noch viel wichtiger ist: dein Soulfood. Das, was dich richtig glücklich macht. Gibt es so etwas, das du dir nach einem anstrengenden Tag auf dem Sofa oder in der Badewanne gönnst? Richtig leckere Pralinen, Popcorn oder eine Tüte Chips? Steck es unbedingt ein! Wasser wird es vor Ort geben, aber vielleicht magst du ein Paar Beutel deines Lieblingstees oder deine Lieblingsbrause einstecken?

Musik: Wir lassen uns leicht von Musik berühren. So werden unsere Stimmung und unser Wohlbefinden stark von Musik beeinflusst. Stelle darum gern deine eigene Wohlfühlmusik zusammen, steck Kopfhörer oder Boxen ein.

Smartphone: Dies hast du wahrscheinlich sowieso dabei, denke aber auch an das Ladegerät. Ich empfehle dir, dein Telefon während der Geburt abzuschalten und offline zu gehen - dies hilft dir wahrscheinlich, dich leichter auf die Geburt einzulassen und im Hier und Jetzt zu sein. Die Welt dreht sich sicher auch ohne dein Zutun weiter und du darfst diese intensiven Stunden für dich nutzen und mit deiner Aufmerksamkeit bei dir und deinem Kind sein.

Kuschelkissen und Handtücher: Natürlich gibt es am Geburtsort sowohl Kissen und Decken als auch Handtücher. Vielleicht magst du das eine oder andere trotzdem mitnehmen: das eigene Kissen ist ja oft das bequemste und die eigenen Handtücher fühlen sich vielleicht auch nach mehr Geborgenheit an als die, die es vor Ort gibt.

Kulturbeutel: Wie schon weiter oben erwähnt - es geht hier nicht nur um die wenigen Minuten, bevor dein Kind das Licht der Welt erblickt, sondern um all die Stunden Geburtsarbeit. In dieser Zeit hast du vielleicht den Wunsch, dich zwischendurch einmal etwas frisch zu machen Ganz sicher hast du dieses Bedürfnis nach der Geburt. Packe alles ein, was du dazu brauchst: Zahnbürste, Haarbürste, Waschlappen (sehr geeignet!), Lieblingsseife, Deo. Ob du dich schminken magst oder nicht, ist natürlich vollkommen dir überlassen.

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Wohlfühlaccessoires: Ein schöner, natürlicher Raumduft kann sich gut anfühlen und eine Massage mit einem schönen Öl ist sicher auch eine gute Idee. Ein Foto zum Aufstellen von deinem großen Kind/deinen großen Kindern oder dem Haustier können dem Raum etwas Persönliches von dir geben und dir vielleicht ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Packe ein, was dir helfen wird, dich zu entspannen.

Partner/Partnerin: Als Begleitung für die Geburt wünsche ich dir jemanden, der Ruhe und Zuversicht ausstrahlt und in dessen/deren Gegenwart du dich fallen lassen kannst. Klar, der werdende Vater hat auch ein gewisses Recht, aber manchmal macht es durchaus Sinn, sich zu fragen, ob noch eine weitere oder andere Person dich bei der Geburt unterstützen kann. Wen auch immer du mitnimmst, sorgt dafür, dass er/sie sich auch wohlfühlen kann. Die Stunden im Kreißsaal oder Geburtsraum muss er/sie nicht in Straßenschuhen und zwickenden Hosen verbringen. Auch um das leibliche Wohl sollte er/sie sich unter der Geburt kümmern und in deiner Tasche sollten auch dafür genügend Snacks vorhanden sein.