Zuletzt gemerkte Beiträge
Anmeldung erforderlich Sie haben bereits einen Zugang?
Zur Anmeldung

Sie sind neu hier?
Registrierung starten
Inhalte merken Klicken Sie auf das Pin-Symbol, um sich Rezepte oder Tipps zu merken.
Sie finden die gemerkten Inhalte dann hier.

MEIN
ALDI INSPIRIERT

Sie sind angemeldet als

Mit den unten stehenden Links können Sie Ihre Profileinstellungen bearbeiten oder sich abmelden.

Einstellungen Abmelden
Login
Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort an und klicken auf den Button „Login“, um sich einzuloggen.
Beitrag auf die Merkliste setzen
Beitrag von der Merkliste entfernen

Das bisschen Haushalt – den Haushalt organisieren

Gerade als Mama von drei Kindern habe ich mit der Zeit gelernt, dass es man viel managen muss und vor allem diszipliniert sein und am Ball bleiben muss, wenn man nicht im Chaos versinken oder im Schmutz untergehen möchte. Natürlich ist es ein sehr subjektives Empfinden, in welchem Umfeld man sich wohlfühlt. Ich mag es gerne ordentlich und sauber und habe mir eine Putzroutine angeeignet. 

ALDI inspiriert_Haushalt organisieren_1.jpg

Ich starte jeden Tag mit den gleichen Abläufen. Die Spülmaschine räume ich jeden Morgen als erstes aus und stelle die erste Waschmaschine an, bevor die Kinder wach sind. Während meines Referendariats hatte ich den Spitznamen „Orgi“ – ich war bekannt dafür alles im Blick zu haben und stets organisiert zu sein, aber ich war tatsächlich nicht immer gut strukturiert. Im Studium musste ich zwangsläufig aus meinen Fehlern lernen. Nachdem ich fast hundert Euro Strafe zahlen musste, weil ich einen Abgabetermin in der Bibliothek vergessen hatte, lernte ich wie wichtig es ist, Aufgaben, Termine, Fristen im Blick zu haben und pflege seitdem einen Wochenkalender.

Für den ein oder anderen mag es vielleicht ein wenig spießig klingen, aber neben den Routinen pflege ich mittlerweile einen Wochenplan. Einmal in der Woche nehme ich mir die Zeit, überlege was ansteht und teile mir die Aufgaben tageweise ein. Ich checke anstehende Vorhaben, Hobbies der Kinder, Arzttermine etc. und strukturiere dann den Putz- und Essensplan. Man verliert auf diese Weise nicht den Überblick, weiß, was ansteht und erleichtert sich so – meiner Erfahrung nach – den Alltag. Die Zeiten, in denen ich immer alles im Kopf hatte, sind definitiv vorbei. Ich bin mittlerweile zu einer richtigen Familienmanagerin geworden und mein Wochenplan ist für mich unabkömmlich. 

Tipps für die Arbeit mit dem Wochenplan

  •  Ein Farbsystem hilft für einen optimalen Überblick über die Aufgaben
  • Regelmäßige Planung
  • Prioritäten setzen
  • Feste Zeitfenster für Aufgaben einplanen 
ALDI inspiriert_Haushalt organisieren_2.jpg

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll ist, neben den alltäglich anfallenden Aufgaben immer ein bisschen Zeit für eine spezielle Aufgabe einzuplanen. Hier ist meine Devise: Weniger ist mehr. Übereifrig sein frustriert auf Dauer nur, da sowieso jeden Tag Dinge wie Essen kochen, Geschirr sowie Wäsche anfallen und da es bereits ein hohes Maß an Disziplin erfordert, wenn man dem gerecht werden möchte. Damit man sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht im Alltagsstress verzettelt, ist für mich eine Planung unabdingbar und eine unglaublich große Hilfe.

Seit längerer Zeit betreibe ich schon das Meal Planning. Planen erfordert zwar immer ein gewisses Maß an Disziplin und kostet Zeit, aber im Alltag erleichtert es einem enorm viel. Dieses ständige Überlegen „was koche ich heute“ und das planlose Herumirren durch den Supermarkt hat so bei uns ein Ende gefunden.

Im Internet findet man diverse Familienwochenplaner kostenlos zum Download. Natürlich kann man sich einen selbst erstellen – so handhabe ich es seit einiger Zeit. Ich habe mir diesen einlaminiert und an den Kühlschrank gepinnt, so dass er jede Woche aufs Neue beschriftet werden kann. Ansonsten findet man im Handel etliche Kalender und Wochenplaner in zig Varianten und Ausführungen. 

ALDI inspiriert_Haushalt organisieren_3.jpg

Derzeit befinde ich mich noch in Elternzeit, aber ich versuche auch jetzt schon im Blick zu haben, wie sich das Familienleben zwangsläufig ändern wird, wenn ich wieder berufstätig bin, denn dann wird die Familienzeit knapper und die möchte ich dann selbstverständlich so effizient wie möglich nutzen und genießen. Der Haushalt erledigt sich nicht von alleine, das ist klar, aber mit ein wenig Organisation macht man sich das Leben ein wenig leichter und droht auch nicht an endlosen To-Do-Listen zu ersticken.

Ich wünsche Euch munteres Planen und ich finde, man kann in Sachen Haushalt mal gut Fünfe gerade sein lassen!

In diesem Sinne, bis bald!

Eure Sarah