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Alle Jahre wieder

Ich pflege diesen Brauch schon seit meiner Kindheit und freue mich nach wie vor über jede Weihnachtskarte, die ich bekomme. Natürlich gibt es hierzu unterschiedliche Meinungen. Viele finden diesen Brauch unnötig und sehen es als pure Geldverschwendung an, Geld für eine Briefmarke und eine Karte auszugeben und schicken stattdessen lieber Grüße via Smartphone, aber für mich gehört die Weihnachtskarte wie der geschmückte Tannenbaum und die selbstgebackenen Plätzchen jedes Jahr auf’s Neue schlichtweg dazu. Die schönsten Karten bewahre ich in einer kleinen Box auf und jedes Jahr kommt mindestens eine Karte hinzu.

Nun bin ich Mama einer zweijährigen Tochter und eines zehn Wochen alten Babymädchens und ja, auch ich komme – wie sicher viele von euch – eher selten in die Stadt. Ich bekomme schon Schweißausbrüche, wenn ich nur daran denke mit den beiden Kindern diverse Schreibwarengeschäfte unsicher machen zu müssen und mich mit Kinderwagen und Kleinkind im Gepäck durch das vorweihnachtliche Getümmel kämpfen zu müssen. Ich war immer ein Fan von originellen bis kitschig angehauchten Weihnachtskarten. Natürlich könnte ich auch welche im Internet bestellen, aber ich habe mich dieses Jahr ganz bewusst dazu entschieden, die Weihnachtskarten einfach selber zu machen und zwar mit meinen beiden (!) kleinen Kindern!

Unmöglich?! Nein, ganz und gar nicht. Besonders meine älteste Tochter möchte auch außerhalb von Spielgruppe oder Musikschule beschäftigt sein. Deshalb habe ich sie mitmachen lassen und ich muss sagen, wir hatten wirklich eine Menge Spaß. Zunächst dachte ich an eine Karte mit einem schönem Familienbild, aber als ich mich an die Laune meiner großen Tochter Lotta am Tag des letzten Shootings erinnerte, habe ich mich lieber für eine selbst gebastelte Karte entschieden.

Was man für die selbstgemachten Fingerabdruck-Weihnachtskarten benötigt:

  • farbige Klappkarten im Format A6
  • farbige Umschläge im Format C6
  • weißes Papier
  • Schere
  • Wachsmalstifte
  • schwarzer Fineliner
  • Klebestift
  • farbige Stempelkissen
  • diverse (Weihnachts-)Stempel
  • Washi Tape Dekoband

Wenn man alle Sachen bereit gelegt hat, kann es schon los gehen. Ich habe im ersten Schritt weißes Papier passend für die Karten zugeschnitten, so dass man die Fingerabdrücke erst einmal auf Papier ausprobieren konnte und man nicht sofort die Karte wegwerfen muss, falls der ein oder andere Fingerabdruck nichts geworden ist (was natürlich durchaus passieren kann, wenn ein Kleinkind mit Stempelkissen hantiert). Anschließend haben wir einfach das weiße Papier mit den Fingerabdrücken und den daraus entstanden Rentieren, Engeln oder Tannenbäumen auf die Karten geklebt.

aldi-inspiriert-familie-kinder-sarah-friedrich-alle-jahre-wieder-fingerabdruck.jpg

Ich habe meine Tochter erst einmal in Ruhe herum probieren lassen. Sie fand es sehr spannend mit ihren Fingern auf das Stempelkissen zu fassen und ihre Fingerabdrücke auf dem Papier zu hinterlassen und diese dort zu sehen. Sie schien sehr verblüfft, als sie sah, dass man im Nu lustige Figuren aus den Fingerabdrücken zaubern konnte. Natürlich kann sie noch nicht mit einem Fineliner umgehen, aber sie hat mit Wachsmalstiften z. B. die Nase vom Rentier gemalt und mit Washi Tape und diversen Weihnachtsstempeln die Briefumschläge dekoriert.

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Wir aßen dabei gemütlich Plätzchen und hörten die gängigen Kinderweihnachtshits. Irgendwann schaute mich meine große Tochter Lotta an und sagte auffordert: „Carla auch!“ Ich überlegte kurz, dann dachte ich schließlich „warum eigentlich nicht?!“ und so hat auch unsere Jüngste mitgemacht. Lotta quietschte vergnügt, als sie sah wie aus Carlas Fingerabdruck auch ein Rentier wurde.

Ich muss sagen, es war ein toller Nachmittag mit meinen Mädels. Wir haben viel geschafft und das Thema Weihnachtskarten konnte ich von meiner vorweihnachtlichen To-Do-Liste streichen. Die Karten sind herrlich perfekt unperfekt geworden, mit viel Liebe und Freude entstanden und wir hoffen, dass wir dem ein oder anderen mit den Karten an Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht zaubern können.

Eure Sarah

Mein Tipp

Man kann solche Karten mit älteren Kindern auch wunderbar mit Fingerfarben gestalten! Für jüngere Kreativköpfe ist allerdings die Stempelkissenvariante ideal, da diese meist weniger „Spuren“ hinterlässt!