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Achtsamkeit im Alltag – Mein Weg

Man befindet sich in einem Trott, To do-Listen werden abgehakt, man flitzt von A nach B und liegt abends k.o. und irgendwie ein bisschen unzufrieden im Bett.

Der Alltag ist an einem vorbei gezogen, ohne dass man ihn richtig bewusst erlebt hat. Viele Dinge hat man vielleicht gar nicht richtig wahrgenommen, Stress stand im Mittelpunkt, und die Stimmung, die befindet sich dann ganz schnell mal am Siedepunkt. 

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Bei all der Hektik und Schnelllebigkeit verliert man hin und wieder ein ganzes Stück Lebensqualität. Das ist mir schon das ein oder andere Mal deutlich klar geworden. Deswegen versuche ich seit einiger Zeit ganz bewusst im Hier und Jetzt zu leben. Ich versuche mich darin (und ja, es gelingt mir nicht immer) unseren Alltag bewusst zu erleben und im Moment zu leben. Ich sehe hin, spüre in mich hinein und gönne mir mehr Pausen zum innehalten. 

All dem, was ich im Alltag mache, möchte ich meine Aufmerksamkeit schenken. Dazu gehört auch, dass ich versuche mein Multi Tasking Talent etwas zu unterbinden und generell Social Media bewusster zu konsumieren. Denn beides sind Punkte, welche ordentlich Energie rauben und dazu führen, dass man zwar physisch anwesend ist, aber mit dem Kopf meist ganz woanders. Ein Lachen des Kindes, eine besonders schöne Blume, oder auch der Geschmack von einer frischen Erdbeere – Kleinigkeiten, welche man gar nicht mehr bewusst wahrnimmt. Dabei sind es doch oft genau diese Dinge, welche uns besonders glücklich machen. 

Das liest sich wahrscheinlich alles ziemlich einfach, ist es für mich jedoch nicht. Denn eigentlich bin ich eine Person, die am liebsten zig Dinge gleichzeitig macht. Die sich selten Pausen gönnt, vielleicht manchmal zu wenig an sich selber denkt (Stichwort Selbstfürsorge) und hin und wieder einfach zu pessimistisch und negativ gestimmt ist.

Man sagt ja, Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung. So auch bei mir. Nachdem Stress-Symptome deutlich spür- und erkennbar waren, habe ich gemerkt, dass ich etwas ändern muss. Und will. Ich fing an, mich mit dem Thema Achtsamkeit im Alltag zu befassen und habe mit kleinen Challenges begonnen. So habe ich mir beispielsweise vorgenommen, Schokolade und andere Süßigkeiten nur noch ganz bewusst zu essen. Sie richtig zu schmecken und nicht zwischen Windelwechsel, Kita-Brot-schmieren und Telefonat in den Mund zu schieben.

Und falls es mal wieder stressig zugeht und es in meinem Kopf nur so schwirrt,  habe ich für mich „Methoden“ entwickelt, um aus dem Strudel rauszuspringen. Ich widme mich beispielsweise ganz bewusst meiner Atmung -  „ich atme ein“ … „ich atme aus“. Dabei versuche ich den Atem auf seinem ganzen Weg zu begleiten und mich nicht ablenken zu lassen. Gerne gehe ich auch eine Runde in der Natur spazieren, oder trinke einen Kaffee/Tee ganz bewusst. Schluck für Schluck. Ganz bewusst, ohne Handy in der Hand, nicht nebenbei. Solche kurze Zwangspausen wirken manchmal wahre Wunder und bringen Entspannung in die Situation und in den gesamten Alltag.  

Am Ende einer Woche lasse ich diese zudem gerne nochmals Revue passieren und stelle mir u.a. folgende Fragen:

  • Wie geht es mir? Wie ist meine Stimmung?
  • Was habe ich diese Woche Gutes für mich getan?
  • Habe ich mich gesund ernährt und genug getrunken?
  • Habe ich ausreichend Schlaf bekommen?
  • Wie aktiv war ich? Habe ich mich genug bewegt?
  • Wie ist mein Stresslevel?
  • Hatten wir ausreichend Familienzeit?
  • Gab es genug Zeit und Raum für soziale Kontakte?
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Beim Reflektieren wird einem schnell deutlich, wie achtsam man die Woche über gelebt hat und worauf man in der kommenden Woche eventuell noch mehr Acht geben sollte.

Ich wünsche allen einen schönen Tag, mit vielen kleinen Glücksmomenten!
Frauke