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Virtuelles Wasser: So können Sie im Alltag Wasser sparen

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„Lasse beim Zähneputzen nicht das Wasser laufen!“, „Stelle die Waschmaschine nicht halb leer an!“ oder: „Gehe lieber duschen als in die Wanne!“ : Wir alle haben von klein auf gelernt, dass Wasser eine kostbare Ressource ist, die nicht verschwendet werden darf. Doch wussten Sie, dass der individuelle Wasserverbrauch bei der Wasserverschwendung gar nicht die Hauptrolle spielt?

Viel entscheidender ist der sogenannte „virtuelle“ Verbrauch. Dieser bezeichnet die Wassermenge, die bei der Produktion von Waren gebraucht wird. Denn alle Produkte und Lebensmittel benötigen bei der Herstellung große Mengen Wasser: virtuelles Wasser. So werden z. B. für eine Tasse Kaffee ca. 140 Liter Wasser und für einen Computer sogar 20.000 Liter Wasser in der Produktion verwendet. Pro Tag verbraucht jeder Deutsche im Schnitt rund 4.000 Liter virtuelles Wasser. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren „Wasserfußabdruck“ verkleinern und im Alltag virtuelles Wasser sparen können.

1. Sorgsamer Umgang mit Lebensmitteln

Für die Produktion unserer Nahrung wird viel Wasser benötigt und deshalb sollte man diese nicht grundlos wegwerfen. Aus ein paar übrig gebliebenen Nudeln, einer Handvoll Pilzen und einer halben Zwiebel lässt sich noch ein köstliches Resteessen zaubern.

Und auch Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, sind nicht automatisch ein Fall für die Tonne. Vertrauen Sie auf Ihre Sinne! Wenn der Joghurt noch gut aussieht, riecht und schmeckt, dann können Sie ihn ohne Sorge genießen. Eine Ausnahme ist hier das Verbrauchsdatum: Es gilt für sehr leicht verderbliche Lebensmittel, wie z. B. Hackfleisch, und sollte nicht überschritten werden.

2. Öfter mal vegetarisch genießen

Wenn Sie einen köstlichen Cheeseburger essen, dann stecken in dem Rindfleischpattie (ca. 150 g) rund 2250 Liter virtuelles Wasser und im Käse rund 100 Liter, in der Tomatengarnitur hingegen nur 1 Liter. Fleisch und andere tierische Produkte benötigen in ihrer Produktionskette sehr viel Wasser.

Sie müssen natürlich nicht gänzlich auf Ihr Steak verzichten, aber wer regelmäßig vegetarisch isst und viele pflanzliche Lebensmittel in seinen Speiseplan einbaut, kann jede Menge virtuelles Wasser sparen. Auch der Griff zu regionalen und saisonalen Produkten kann den Wasserverbrauch deutlich verringern.

3. Kleidung tauschen, flicken und recyceln

Nicht nur in der Nahrung, auch in unserer Kleidung versteckt sich Wasser. Besonders der Anbau von Baumwolle ist sehr wasserintensiv. So werden für die Herstellung eines T-Shirts aus Baumwolle rund 2700 Liter Wasser benötigt. Kaufen Sie also möglichst bewusst ein: Gut sitzende, typgerechte und zeitlose Kleidung überdauert länger als nur eine Saison.

Und wenn Sie das eine oder andere Stück wirklich nicht mehr anziehen möchten, freut sich sicher jemand anderes darüber. Gebrauchte Kleidung enthält kein virtuelles Wasser. Egal ob eine Kleidertauschparty mit Freunden, ein Flohmarkt oder eine Plattform im Internet: Es gibt viele Möglichkeiten, Kleidung vor der Tonne zu bewahren.

Auch kleine Schäden lassen sich häufig noch mit Nadel und Faden beheben. Gibt es keine Rettung, so taugt das alte T-Shirt in kleine Stücke zerschnitten noch wunderbar als Putzlappen oder Stoffrest für Bastelarbeiten.

4. Technische Geräte mieten oder teilen

Computer, Smartphone und Co. enthalten nicht nur viele kostbare Rohstoffe wie Edel- und Schwermetalle, sondern auch jede Menge virtuelles Wasser.

Bei Geräten, die man nur einmal oder selten braucht, kann z. B. Mieten und Teilen eine gute Alternative zur Neuanschaffung sein. Die sogenannte Sharing Economy boomt und im Internet oder per App gibt es zahlreiche Angebote wie Mitfahrdienste, Leih-, Miet- oder Buchungsplattformen. Probieren Sie es aus!  

5. Recyclingpapier verwenden

Wie schnell landet im Alltag ein kaum beschriebenes Blatt Papier im Abfall. Dabei verbraucht die Herstellung von einem DIN-A4-Blatt Papier immerhin 10 Liter virtuelles Wasser, wenn es aus Holz als Faserrohstoff hergestellt wurde.

Wer sich gleich für Recyclingpapier entscheidet, kann seinen Wasserfußabdruck deutlich verkleinern. Bei dessen Herstellung fallen lediglich 100 Milliliter pro Blatt an. Man kann seinen Papierverbrauch aber auch senken, indem man die Papierblätter doppelt beschreibt. Und die Rückseite von ausrangiertem, bedrucktem Papier ist als Schmierpapier oder Malblatt, z. B. für Ihre Kinder, immer noch gut zu gebrauchen.

 

In eigener Sache

Für ALDI SÜD ist die Ressource Wasser und eine Verringerung des Wasserverbrauchs wichtig, insbesondere innerhalb der Lieferkette. Schon heute ist ALDI SÜD mit Lieferanten bzw. Partnern aktiv und wird dies in Zukunft noch intensivieren.

Weitere Infos zur Aktion und zu Viva con Agua finden Sie auch auf unserem Unternehmensblog