Zuletzt gemerkte Beiträge
Anmeldung erforderlich Sie haben bereits einen Zugang?
Zur Anmeldung

Sie sind neu hier?
Registrierung starten
Inhalte merken Klicken Sie auf das Pin-Symbol, um sich Rezepte oder Tipps zu merken.
Sie finden die gemerkten Inhalte dann hier.

MEIN
ALDI INSPIRIERT

Sie sind angemeldet als

Mit den unten stehenden Links können Sie Ihre Profileinstellungen bearbeiten oder sich abmelden.

Einstellungen Abmelden
Login
Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort an und klicken auf den Button „Login“, um sich einzuloggen.
Beitrag auf die Merkliste setzen
Beitrag von der Merkliste entfernen

So klappt es mit dem Weihnachtsmenü

869320848

Vier Herdplatten und ein Ofen: Mehr steht meist nicht zur Verfügung, um ein weihnachtliches Menü für die ganze Familie oder den Freundeskreis zuzubereiten. Jedes Jahr aufs Neue ist die Organisation die größte Herausforderung, wenn es um das Festessen geht. Mit einer guten Planung lässt sich viel Stress vermeiden und die Gastgeberrolle entspannt angehen. Am einfachsten ist es, bestimmte Aufgaben auf die Woche vor dem Festessen zu verteilen und auch für den Weihnachtstag einen Zeitplan zum Abhaken aufzustellen.

Zwei Wochen vor dem Weihnachtsessen

Haben Sie eine bestimmte Dekoidee für die Festtafel? Dann besorgen Sie die passenden Servietten und Accessoires für das Weihnachtsessen, bevor bald das große Last-Minute-Gedränge in den Geschäften beginnt. Falls Ihr Speiseplan schon in etwa feststeht und Sie dafür ungewöhnliche Lebensmittel oder Gewürze benötigen wie zum Beispiel Trüffel oder Beifuß jetzt die richtige Zeit, diese zu besorgen. Auch die frisch gerupfte Gans vom Bauernhof bestellen Sie spätestens jetzt vor.

Jetzt ist auch der beste Zeitpunkt, um Aufgaben zu verteilen. Vielleicht bitten Sie dieses Jahr einfach mal die Schwiegermutter, das Dessert mitzubringen, und ihr Cousin könnte eine Beilage beisteuern. Wichtig ist es, abzusprechen, wer was mitbringt, damit das Menü auch gut zusammenpasst.

Eine Woche vor dem Weihnachtsessen 

Kommen Tante Birgit und Onkel Jens dieses Jahr wirklich vorbei? Die Gästeliste für das Weihnachtsessen haben Sie sicher schon Anfang Dezember erstellt, aber jetzt sollten Sie klären, mit wie vielen Essern Sie sicher rechnen können. Auch die konkrete Speisefolge und die Getränke, die Sie zu den einzelnen Gängen anbieten möchten, sollten Sie spätestens jetzt festlegen. Denn nur dann lässt sich einigermaßen sicher ausrechnen, wie viele Lebensmittel Sie in welchen Mengen für das Festessen benötigen. Ist die Einkaufsliste erstellt, können Sie alles, was nicht knackfrisch sein muss, in den nächsten Tagen in Ruhe einkaufen. 

Vergewissern Sie sich außerdem, dass sowohl ausreichend Geschirr als auch Besteck vorhanden sind. Stehen nur sechs passende Suppenschüsseln im Schrank, aber es sind acht Personen eingeladen? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten: Ein Stil-Mix aus unterschiedlichen Geschirren kann reizvoll sein oder leihen Sie sich für die Gelegenheit ein umfangreicheres Service. Wenn die Haushaltskasse es zulässt, können Sie sich jetzt auch fehlende Teile noch nachkaufen. 

Der Countdown läuft: Drei bis vier Tage vorher

Kaufen Sie spätestens jetzt alle Getränke und Lebensmittel ein, die Sie für Ihr Weihnachtsmenü benötigen. Eine Ausnahme bilden Produkte, die Sie so frisch wie möglich verarbeiten sollten, beispielsweise Muscheln oder andere Meeresfrüchte. Auch ein Probedecken der Festtafel bietet sich an – hierbei entdecken Sie vielleicht noch, dass ein Stuhl fehlt oder ein Glas angeschlagen ist. 

Am Vortag 

Bereiten Sie bereits heute die Vorspeise, die Beilagen und das Dessert vor. Dann können Sie sich morgen voll und ganz auf die Hauptspeise konzentrieren. Besonders Rotkohl schmeckt noch besser, wenn er über Nacht gut durchgezogen ist. Falls in Ihrem Wunschmenü die Nachspeise ganz frisch zubereitet werden muss, und den schwierigsten Part des Menüs darstellt, können Sie stattdessen heute vielleicht schon die Hauptspeise vorbereiten. Zum Beispiel kann ein Schmorgericht sehr gut vorgekocht und am nächsten Tag aufgewärmt serviert werden. 

Ist Ihre geplante Tischdeko sehr aufwendig? Dann ist es sinnvoll, dass Sie schon am Vorabend der Feier alles in Position bringen. So haben Sie am nächsten Tag genug Zeit fürs Kochen.

Am Morgen des Weihnachtsdinners

Kalkulieren Sie spätestens jetzt genau, wie viel Zeit Sie für welche Tätigkeit benötigen. Schälen Sie ein Kilo Kartoffeln eher in 10 oder 20 Minuten, sind Sie beim Kochen Multitasker oder bereiten Sie lieber die einzelnen Komponenten nacheinander zu? Kalkulieren Sie realistisch und rechnen Sie auch Ablenkungen wie Telefonanrufe oder Nebentätigkeiten, etwa Geschirrspülen zwischendurch, mit ein. Sie können die einzelnen Aufgaben in einer Liste festhalten. Wenn Sie diese dann abhaken, behalten Sie den Überblick.

Wenn die Gäste da sind

Falls Sie Besuch erwarten, können Sie ohne Probleme auch Ihre Gäste in die Vorbereitungen mit einspannen. Sie werden staunen, wie gern Onkel Rolf das Glas Sekt zur Begrüßung verteilt, und dass Ihr kleiner Neffe es spannend findet, den Apfelsaft aus dem Keller zu holen. Setzen Sie Ihre Gäste auch nicht zu früh an die Tafel, ein ungezwungenes Gespräch in der Küche oder auf dem Wohnzimmersofa entspannt die Atmosphäre beim Warten auf das Festmenü.

Halten Sie während des Essens die Speisen für die Menüfolge in der Küche servierbereit, aber lassen Sie, falls gewünscht, zwischen den Gängen auch Raum für längere Pausen. So können sich Ihre Gäste und auch Sie entspannen und fühlen sich nicht zum schnellen Essen und Trinken verpflichtet. Das Wichtigste aber: Atmen Sie nun einmal kräftig durch und genießen Sie den Moment mit Ihren Lieben.