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Leichte Sattmacher: 6 Kohlgemüse aus Omas Küche

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Oma weiß was gut ist und das ist Kohl auf jeden Fall. Früher galt er als Arme-Leute-Lebensmittel, heute gehört Kohl bei den vielen Menschen zum festen Bestandteil einer gesunden Küche. Kein Wunder: Kohlgemüse ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern füllt den Magen, ohne dabei auf die Hüften zu schlagen. Das Gemüse lässt sich zudem sehr vielfältig einsetzen - egal ob als Salat, Suppe oder leckere Beilage zu verschiedensten Gerichten. Dazu sollte man natürlich wissen, wie das Kohlgemüse richtig gelagert und zubereitet wird.

Spitzkohl

Sorten: Gehört zur Familie der Kopfkohlarten und ist mit dem Weißkohl verwandt.
Erntezeit: beginnt im Mai
Aussehen: zarte, bläulich-grüne, große Blätter, die locker übereinander liegen
Geschmack: Schmeckt leicht nussig und etwas süß, erinnert im Geschmack an Kohlrabi.
Herkunft: Stammt aus China und wurde vor 150 Jahren nach Europa transportiert.
Beim Kauf beachten: Die äußeren Blätter sollten grün und knackig sein.
Zubereitung: Am besten schmeckt er als Salat oder Snack. Schneiden Sie den Stunk heraus und vierteln Sie ihn. Nach der Zubereitung des Gerichts sollte Spitzkohl sofort verzehrt werden. Wollen Sie ihn blanchieren, sollte der Spitzkohl nicht länger als 10 Minuten im Topf verweilen.
Lagerung: Der Spitzkohl ist nicht lange lagerfähig, deshalb sollte er nach dem Einkauf so bald wie möglich gegessen werden. Wickeln Sie das Kohlgemüse in ein feuchtes Tuch und legen Sie es in den Kühlschrank. So hält Spitzkohl bis zu 5 Tage.
Rezepte: Der Spitzkohl wird gern für Kohlrouladen bzw. Krautwickel verwendet. Für Krautsalate, Aufläufe, Gemüseeintöpfe und Kohlsuppen eignet er sich jedoch ebenso hervorragend.
Gut zu wissen: Aufgewärmt verliert er einen Teil seiner Aromen, weshalb er für die Mikrowelle nicht geeignet ist.

 

Wirsing

Sorten: Wirsing ist mit Weiß- und Rotkohl verwandt.
Erntezeit: Das ganze Jahr über. Im Frühling und in den Sommermonaten sind die Wirsingblätter hellgrün und eher flach, ab Oktober dann dunkelgrün und stark gewellt.
Aussehen: je nach Sorte (Früh- und Winterwirsing) hell- oder dunkelgrün
Geschmack: Herbst- und Winterwirsing hat einen kräftigen, aromatischen Kohlgeschmack. Im Frühjahr und Sommer schmeckt der Wirsing etwas weniger intensiv.
Herkunft: Wirsing stammt aus dem Mittelmeerraum. Seit dem 18. Jahrhundert gibt es ihn auch in Deutschland.
Beim Kauf beachten: Lässt sich der Kohlkopf öffnen und raschelt, wenn Sie ihn schütteln? Besonders, wenn die Blätter keine Verfärbungen aufweisen und noch knackig sind, haben Sie einen guten Wirsing in der Hand.
Zubereitung: Generell sollte der Stunk vor dem Zuschneiden entfernt werden. Wirsing schmeckt am besten blanchiert, geschmort oder gedünstet. Soll der Wirsing gekocht werden, ist es sinnvoll den Deckel wegzulassen, damit er nicht bitter wird.
Lagerung: Kühl gelagert, idealerweise im Kühlschrank oder im Keller, hält Wirsing zwei Wochen. Wirsing kann auch eingefroren werden. Blanchieren Sie ihn dazu vorher in Salzwasser.
Rezepte: Die einfachste Variante ist sicherlich, den Wirsing als Beilage zu verwenden. Er eignet sich jedoch ebenso als Zutat in Eintöpfen. Die äußeren Blätter lassen sich für Gemüserouladen verwenden.
Gut zu wissen: Ein wenig Essig im Kochwasser verhindert den starken Kohlgeruch in der Küche.

 

Blumenkohl

Sorten: Blumenkohl ist ein Kreuzblütengewächs und mit Brokkoli sowie Rosenkohl verwandt.
Erntezeit: In Deutschland wird der Blumenkohl im Frühjahr, Sommer und Herbst geerntet. Die Ernte im Winter ist nur in südlichen Regionen mit wärmerem Klima wie z.B. in Spanien möglich.
Aussehen: Blumenkohl zeichnet sich durch einen weißen, elfenbeinfarbigen Blütenstand aus. Es gibt jedoch auch violetten und grünen Blumenkohl. Diese Sorten werden besonders in Frankreich und Italien gern gegessen.
Geschmack: mild
Herkunft: Blumenkohl kam mit den Kreuzfahrern nach Europa.
Beim Kauf beachten: Blumenkohl sollte beim Einkauf keine dunklen Stellen aufweisen. Die Blätter haben idealerweise eine grüne Farbe und sind groß.
Zubereitung: Die Blätter sollten vor dem Verzehr abgeschnitten und der Stunk sollte entfernt werden. Um den Blumenkohl gründlich zu reinigen empfiehlt es sich, diesen vor der Zubereitung in warmem Salzwasser zu waschen. Beim Kochen sorgt ein wenig Milch dafür, dass die Röschen ihre weiße Farbe beibehalten.
Lagerung: Im Kühlschrank bleibt der Blumenkohl drei Tage lang frisch. Soll ein Blumenkohl auch nach dieser Zeit noch essbar sein, kann man ihn kurz blanchieren. Anschließend den Blumenkohl mit kaltem Wasser abspülen und ins Eisfach legen.
Rezepte: Blumenkohl kann roh, gekocht, blanchiert, gegart, gebraten, gedünstet oder überbacken gegessen werden. Ihn 10 bis 15 Minuten zu dünsten, ist jedoch die schonendste Variante. Natürlich lässt sich der Blumenkohl auch zu einer Suppe oder einem Püree verarbeiten.
Gut zu wissen: Im Durchschnitt werden in Deutschland jährlich 2,28 Kilo Blumenkohl pro Haushalt verzehrt.

 

Weißkohl

Sorten: Weißkohl ist ein Kopfkohl.
Erntezeit: Weißkohl wird ab April geerntet und ist das gesamte Jahr über verfügbar.
Aussehen: helle bis weiße Blätter
Geschmack: Herb bis mild und sehr gut geeignet zu deftigen Speisen. Durch Schmoren wird das Kohlgemüse süßlicher im Geschmack.
Herkunft: Weißkohl stammt aus dem Mittelmeerraum, schon die alten Römer liebten das vielseitige Gemüse.
Beim Kauf beachten: Die Blätter sollten frisch und ohne Verfärbungen sein.
Zubereitung: Den Stunk von den Blättern entfernen und die Weißkohlblätter waschen.
Lagerung: Im Kühlschrank hält der Weißkohl, eingewickelt in ein feuchtes Tuch, 10 Tage. Im Keller bleibt er im Winter sogar bis zu 2 Monate lang genießbar.
Rezepte: Gehobelt ergibt Weißkohl einen leichten Krautsalat. Das Kohlgemüse kann jedoch auch gekocht oder zu Sauerkraut fermentiert werden.
Gut zu wissen: 90 Prozent des in Deutschland angebotenen Weißkohls stammt aus regionalem Anbau. Lediglich 10 Prozent des hierzulande erhältlichen Weißkohls kommt aus anderen Ländern wie Russland oder Polen.

 

Rosenkohl

Sorten: Das Kohlgemüse ist ein junges Gemüse und gehört zu den Kreuzblütlern.
Erntezeit: von September bis Dezember
Aussehen: dicht übereinander liegende kleine Blätter
Geschmack: aromatisch, herzhaft und sehr fein
Herkunft: Der Rosenkohl wurde zuerst im 19. Jahrhundert in Belgien kultiviert.
Beim Kauf beachten: Faule oder dunkle Flecken sollte der Rosenkohl nicht aufweisen.
Zubereitung: Strunk und die äußeren Blätter entfernen. Danach sollte der Stiel kreuzweise eingeschnitten werden, um die Garzeit zu verkürzen. Die Röschen kann man auch blanchiern. Danach können sie in der Pfanne mit Öl oder Butter gebraten oder gekocht werden. Vorgegart in wenig Wasser lässt sich Rosenkohl auch einfrieren.
Lagerung: Rosenkohl wird am besten an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahrt. Sogar Frost bis -10 Grad macht dem Kohlgemüse nichts aus. Ganz im Gegenteil: Der Rosenkohl wird dann so sogar aromatischer im Geschmack. In der Sonne hingegen sollte Rosenkohl nicht liegen, dann wird er schnell schlecht und ungenießbar.
Rezepte: Das Kohlgemüse wird gern als Beilage für verschiedenste herzhafte Gerichte verwendet. Er eignet sich auch als Zutat in Quiches, Aufläufen, Eintöpfen oder Suppen.
Gut zu wissen: Rosenkohl wird noch immer mit der Hand gepflückt.
Nährwerte pro 100g: Energie: 43 kcal, Eiweiß: 3.38 g, Fett: 0.30 g, Kohlehydrate: 8.95 g, Ballaststoffe: 3.8 g

 

Rotkraut

Sorten: Rotkohl gehört zu den Kreuzblütengewächsen und ist eng mit Weißkohl verwandt.
Erntezeit: Sie beginnt Anfang Mai und endet im Dezember. Rotkohl ist das ganze Jahr über verfügbar.
Aussehen: Rotkohl hat einen festeren Kopf als Weißkohl. Ob die Blätter blau oder rot sind, hängt vom pH-Wert des Bodens ab. Je mehr Essig beim Kochen hinzugegeben wird, desto rötlicher erscheint das Rotkraut. Wird der Rotkohl dagegen gesüßt, erscheint er eher bläulich, weshalb er auch Blaukraut genannt wird.
Geschmack: Rotkohl hat einen süß-sauren bis pikanten Geschmack.
Herkunft: Er kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Kleinasien.
Beim Kauf beachten: Die äußeren Blätter sollten noch fest, knackig und frisch sein. Die saftig roten Blätter glänzen idealerweise an den Spitzen. Wenn der Kopf dazu noch fest ist, kann der Kohlkopf problemlos mitgenommen werden.
Zubereitung: die Kopfblätter abschneiden und in Folie einwickeln
Lagerung: Im Kühlschrank hält sich Rotkraut, in einer Folie eingewickelt, bis zu 14 Tage. Im Keller kann Winter-Rotkohl bei Temperaturen um die 0 Grad bis zu einem halben Jahr gelagert werden.
Rezepte: Meist wird Rotkohl gekocht oder gedünstet. Er wird sehr oft zu Tiefkühlware und Konserven verarbeitet und ist besonders als Beilage für Fleischgerichte wie z.B. Gänsebraten mit Klößen oder anderen Bratengerichten beliebt. Geraspelt lässt er sich auch roh als Salat essen.
Gut zu wissen: Rotkraut wird in Norddeutschland meist Rotkohl genannt, während er in Mittel- und Südwestdeutschland sowie in der Schweiz als Rotkraut bekannt ist. In Süddeutschland und Österreich heißt er dagegen häufig Blaukraut.