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La Dolce Vita

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Butter, Mandeln, Eier und leckere Gewürze – Italien zeigt sich von seiner süßen Seite.

Italien ist das Land, in dem Zitronen- und Mandelbäume gedeihen. Kein Wunder, dass sich dort eine Kultur für süßes Gebäck entwickelt hat. Jede Region besitzt ihre eigenen Spezialitäten: Die Lombardei etwa ist bekannt für ihre luftigen Amarettini, winzige Makronen aus Eischnee, Zucker und Mandeln, die auch bei uns häufig zum Kaffee gereicht werden. Aus Genua kommen die Canestrelli, mürbe Butterkekse in Blütenform. Und in Sizilien gibt es kein Fest ohne Cannoli, frittierte Teigröllchen, die mit einer süßen Creme gefüllt sind. Die Toskana wiederum ist berühmt für ihr Mandelgebäck, wie die soften Ricciarelli aus Siena zum Beispiel oder die Cantuccini aus der Gegend um Florenz. Diese knusprigen Kekse mit ganzen Mandeln, in Italien heißen sie auch Biscotti di Prato, werden zweimal gebacken („bis cotto“). Nach dem Essen genießt man die Cantuccini gerne anstelle eines Desserts zu einem Gläschen Vin Santo. Eingetunkt in den bernsteinfarbenen Dessertwein werden sie wunderbar weich. Bei uns wird das feine Mandelgebäck längst als süße Ergänzung zum Kaffee geschätzt.