Jeder Tropfen ein Genuss

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Gibt es ein festlicheres Getränk als Champagner? Und was wäre ein Festmahl ohne guten Wein? Ein kleiner Überblick.

Champagner

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Er gilt als das festlichste aller Getränke: der Champagner. Den Namen dürfen ausschließlich Schaumweine tragen, die in der französischen Region Champagne aus den in Handlese gewonnenen Traubensorten Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir gekeltert wurden. Die „méthode champenoise“ – die für Champagner typische Flaschengärung – ist das aufwendigste Verfahren, um Schaumwein herzustellen. Ihm verdankt der Champagner u. a. seine feine Perlage – die Perlenbildung im Wein. Er schmeckt solo, als Aperitif, aber auch zu Fisch und Geflügel.

Crémant

Auch der edle Schaumwein Crémant wird durch Flaschengärung gewonnen. Anders als beim Champagner sind aber weder das Anbaugebiet noch die Rebsorten vorgeschrieben. Jede Region bringt eigene Geschmacksnuancen hervor. Besonders beliebt sind die Crémants aus dem Loiretal. Fruchtige Aromen und eine leicht mineralische Note machen den Crémant de Loire zum idealen Aperitif und eleganten Begleiter von Vorspeisen und Fischgerichten.

Rotwein

Saftige rote Trauben sind die Grundlage für jeden Rotwein. Doch kaum ein Getränk besitzt eine solche Fülle an unterschiedlichen Aromen. Je nach Traube, Anbaugebiet und Lagerung entwickeln Rotweine fruchtige, erdige, würzige, aber auch florale Düfte und Aromen. Ein Chianti Classico Riserva aus der italienischen Toskana etwa bildet während seiner Lagerzeit von mindestens zwei Jahren Noten von Schokolade und dunklen Beeren sowie erdige Töne aus.

Weißwein

Pfirsich, Stachelbeere, Kräuter, Mineralien – die Aromen eines guten Weißweins sind höchst vielfältig und das Ergebnis zahlreicher Faktoren: Das Anbaugebiet, der Boden, auf dem die Weinstöcke wachsen, die Rebsorte und die Lagerzeit verleihen jedem Weißwein seinen ganz individuellen Charakter. Ein Grauer Burgunder aus Baden z. B. besitzt feine Aromen von Birne, Aprikose und Honigmelone. Er ist der ideale Begleiter für edle Fischgerichte, helles Fleisch, Aufläufe und Gemüsegerichte.

Wissenswertes über Wein

Verschlussfrage
Naturkork gilt immer noch als Qualitätsmerkmal beim Wein. Doch es ist wohl eher der typische Plopp beim Korkenziehen, der Weintrinker begeistert. Verlässlicher, um das Aroma eines Weins zu bewahren, ist der Schraubverschluss. Kunststoffkorken eignen sich gut für einfache Weine, die nicht lange lagern sollen. Glasstopfen sind elegant, aber auch sie besitzen keine besseren Eigenschaften als der Drehverschluss.

Aufbewahrung
Eine einmal geöffnete Weinflasche wird am besten am selben Tag ausgetrunken. Ist dies nicht der Fall, sollte der Wein so wenig wie möglich mit Sauerstoff in Verbindung kommen und dunkel und kühl aufbewahrt werden. Tipp: Gießen Sie den Rest in eine kleine, saubere Flasche mit Schraubverschluss und stellen Sie diese in den Kühlschrank.

Trinktemperatur
Schaumweine sollten bei ca. 8 Grad serviert werden. Süße Weine sowie die meisten Weiß- und Roséweine schmecken bei einer Trinktemperatur von etwa 10 bis 12 Grad am besten. Außerdem gilt: Je leichter, jünger und fruchtiger ein Wein ist, umso weniger Wärme verträgt er. Schwere Rotweine entfalten ihr volles Aroma erst bei 15 bis 18 Grad, spritzigere Rotweine können aber auch deutlich kühler serviert werden.

 

 

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