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Fructoseunverträglichkeit

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Fructose oder auch Fruchtzucker kommt, wie der Name schon andeutet, hauptsächlich in Früchten vor, wo er für die gewünschte Süße sorgt. Aber auch in anderen Lebensmitteln kann Fructose enthalten sein. Sollten Sie also unter einer Fructoseunverträglichkeit leiden, gibt es einiges zu beachten.

Wo lässt sich Fructose finden?

In größter Konzentration ist Fructose in Früchten enthalten. Die Süße des Fruchtzuckers wird zum Beispiel aber auch in Fertig- und Halbfertigprodukten benutzt. Kohl- oder Blähgemüse wie z. B. Spargel, Schwarzwurzeln, Pastinaken, Chicorée, Bohnen, Lauch oder Zwiebeln können bei einer Fructoseunverträglichkeit ebenfalls Verdauungsprobleme verursachen. In einigen Backwaren lässt sich ebenfalls Fruchtzucker finden.

Welche Symptome können auftreten?

Als Hauptsymptome treten Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall ungefähr nach 30–90 Minuten nach der Aufnahme von Fruchtzucker auf. Weitere Symptome können zum Beispiel auch Übelkeit, Völlegefühl oder Verstopfungen sein. Sollten Sie diese Symptome regelmäßig bei Ihnen feststellen, Suchen Sie zuallererst Ihren Arzt auf.

Wie wird eine Fructoseunverträglichkeit festgestellt?

Sollte Ihr Arzt den Verdacht auf eine Fructoseunverträglichkeit äußern, kann die Unverträglichkeit durch einen sogenannten H2-Atemtest festgestellt werden. Dabei wird dem Patienten eine bestimmte Menge Fructose, in Wasser aufgelöst, zum Trinken gegeben. Danach wird in regelmäßigen Abständen gemessen, ob der Wasserstoffgehalt im Atem ansteigt. Steigt der Wert im Atem über einen bestimmten Normwert, geht man von einer Fructoseunverträglichkeit aus.

Worauf sollten Sie verzichten?

Auf folgende Lebensmittel sollten Sie bei einer Fructoseunverträglichkeit verzichten:

  • Obst, Fruchtsäfte, Marmeladen, Honig
  • Industriell gefertigte Backwaren (Torten, Muffins, Kuchen, weiche Keksarten)
  • Süß schmeckende Nahrungsmittel in Fertig- oder Halbfertigprodukten
  • Light-Produkte oder kalorienreduzierte Produkte
  • Produkte mit der Packungsaufschrift Fructose-Glukosesirup oder FOS

Wenn Sie eine Fructoseunverträglichkeit haben, sollten Sie beim Einkauf die Packungsangaben gut studieren, um Beschwerden zu vermeiden. Ansonsten gilt das Prinzip des Testens und Ausprobierens. Manchmal verträgt der eine etwas besser als der andere. Lassen Sie es sich trotzdem schmecken und achten Sie auf Ihr Wohlbefinden!