Fleischlos genießen

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Immer mehr Menschen verzichten auf Fleisch. Der Vegetarierbund Deutschland (VEBU) geht von derzeit rund sieben Millionen Vegetariern und rund 900.000 Veganern in Deutschland aus. Dank einer neuen Kennzeichnung wird der Einkauf für sie nun deutlich einfacher.

Einkaufshilfe

Nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, ob ein Produkt tierische Bestandteile enthält. Der Grund können einzelne Aromen oder Zwischenschritte in der Herstellung sein – wie etwa die Klärung mit Gelatine. Für Vegetarier und Veganer ist das entscheidend beim Einkauf. Aber nicht nur für sie. Auch wer als sogenannter „Flexitarier“ nur wenig tierische Produkte essen möchte oder sich an bestimmte Ernährungsvorschriften halten muss, hat es durch das V-Label deutlich einfacher: Anhand der vom VEBU vergebenen Kennzeichnung lässt sich bereits mit einem Blick auf die Verpackung erkennen, dass ein Produkt rein vegetarisch oder vegan ist.

„Das Siegel gibt es europaweit, die Kriterien sind klar definiert und bindend“, sagt Ralf Schmidt vom VEBU, der die Zertifizierung in Deutschland koordiniert. „Ein Vorteil ist die Unabhängigkeit und der Wiedererkennungswert des Labels“, sagt Schmidt.

Die Produktpalette ist bereits groß und wächst stetig. Ob Veggie-Burger oder Gulasch, Aufschnitt oder Süßigkeiten – viele Produkte tragen bereits das kleine gelbgrüne Label.

Das V-Label

Das Siegel wird vom Vegetarierbund Deutschland (VEBU) vergeben, der Mitglied im Dachverband der European Vegetarian Union ist. Das Label kennzeichnet europaweit Lebensmittel, die entweder vegetarisch sind, also kein Fleisch, aber Ei und Milch enthalten, oder vegane Produkte ganz ohne tierische Bestandteile. Hersteller, die ein Produkt zertifizieren lassen wollen, müssen alle verwendeten Zutaten genau aufschlüsseln und Stichprobentests zustimmen.