Fleischkunde - eine Fleischsorten-Übersicht

Welche Fleischsorte bietet welche Vorteile und warum? Und welche der Fleischsorten bereitet man wie am besten zu, damit das gute Stück schön saftig bleibt? Ob Huhn, Rind, Schwein oder Pute – hier erfahren Sie alles Wichtige über die gängigen Fleischsorten in der Übersicht.

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SCHWEIN

Das Schwein liefert nicht nur die Bestandteile für Thüringer und Nürnberger Bratwürste. Zu den Grillklassikern zählt ebenso das Nackensteak, das sich unter den Fleischsorten besonders zum Marinieren eignet. Durch seine Marmorierung verträgt es auch starke Hitze, ohne auszutrocknen. Schweinefilet ist geschmacksärmer als Rind- und Lammfleisch, weshalb es sich sehr gut mit anderen Speisen kombinieren lässt – zum Beispiel am Spieß.

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RIND

Viele Teile vom Rind sind ideal zum Grillen geeignet. Das kann ein zartes Filet sein, aber auch ein Entrecote aus der Lende, das über einen breiten Fettrand verfügt. Das Rumpsteak aus dem hinteren Teil der Hüfte bringt eine typische Marmorierung mit, die das Fleisch saftig macht, das T-Bone-Steak hat einen Knochen, der den Entrecote-Teil vom Filetstück trennt. Nach dem Grillen sollte man das Fleisch noch für wenige Minuten ruhen lassen. Dann bleibt der Fleischsaft im Steak.

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PUTE

Die zarte Putenbrust bietet einen leichten Fleischgenuss im Vergleich mit anderen Fleischsorten. Da sie besonders fettarm und eiweißreich ist, wissen sie auch ernährungsbewusste Grillfreunde zu schätzen. Um zu verhindern, dass das Fleisch zu trocken gerät, sollte man ihm jedoch eine Marinade auf Ölbasis gönnen. Saftig gelingt die Putenbrust auch als Spieß mit Tomaten, Ananas oder Pfirsichhälften. Wer es ein wenig deftiger mag: Das Mittelstück der Putenkeule samt Haut ist gegrillt ein echter Leckerbissen, allerdings auch deutlich fetter als die schiere Brust.

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HÄHNCHEN

Weißes Geflügelfleisch ist meist in wenigen Minuten durchgegart und servierfertig. Allerdings führt der geringe Fettanteil dazu, dass das Hähnchen schneller trocken wird als andere Fleischsorten. Es ist daher ratsam, den Rost höher zu hängen als etwa bei einer Bratwurst. So wird zudem verhindert, dass Fettspritzer, die in die Glut gelangen, Flammen auslösen, die das Fleisch verbrennen. Vom Hähnchen bieten sich Filets und Schenkel an. Aber auch ein ganzes Hähnchen eignet sich zum Grillen am Spieß. Das Fleisch lässt sich gut marinieren.

UNSER TIPP!

Wer unterschiedliche Fleischsorten und -stücke grillt, sorgt nicht nur für Abwechslung auf dem Teller: Legt man das Grillgut, das am schnellsten gart, zuerst auf den Grill, vermeidet man aufkommenden Unmut, wenn es mal länger dauert.