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Erdbeeren und Spargel: Das Traumpaar des Frühjahrs

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Sie sind die Frühlingsboten schlechthin: Erdbeeren und Spargel. Kaum ein Gemüse oder Obst markiert das Ende der kalten Jahreszeit besser als das süße, rote Obst und das edle Liliengewächs. Woher sie stammen, wie Sie sie putzen, lagern und zubereiten, erklären wir hier.

Die Saison beginnt

Erdbeeren oder Spargel: Was kommt früher? Die klare Antwort: Den Anfang macht Jahr für Jahr der Spargel. Bereits Mitte April werden die ersten Stangen geerntet. Doch vor allem im Mai und Juni gibt es bei vielen Menschen regelmäßig Spargel zu essen. „Bis Johanni nicht vergessen, sieben Wochen Spargel essen!“, heißt es dazu im Volksmund. Denn traditionell endet die Saison am 24. Juni, dem Johannistag, der mancherorts auch als ‚Spargelsilvester‘ bekannt ist. Den Rest des Jahres brauchen die Pflanzen zur Regeneration. Bekommen sie diese Ruhezeit nicht, kann das im folgenden Jahr zu hohen Ernteverlusten führen. Wann hingegen die Erdbeerzeit beginnt und endet, entscheidet allein das Wetter. Doch spätestens Mitte Mai können in der Regel die ersten Früchte aus Deutschland gekostet werden.

Schon im antiken Rom wurde Asparagus officinalis – so der botanische Name des Spargels – gerne gegessen. Die Römer brachten der Überlieferung nach die Pflanze nach Deutschland. Kultiviert wurde jedoch zunächst vor allem der robustere und würzigere Grünspargel, der oberirdisch wächst. Erst Ende des 19. Jahrhunderts setzten sich die weißen, unter der Erde gezogenen Sorten in der Gunst der Deutschen durch. Inzwischen werden auf deutschen Feldern jedes Jahr rund 110.000 Tonnen Spargel geerntet. Noch größer ist die jährliche Erdbeerausbeute. Allein in Deutschland waren es im vergangenen Jahr über 155.000 Tonnen. Schließlich hat auch der Erdbeergenuss eine lange Tradition: Schon in der Steinzeit wurden kleine Walderdbeeren genascht. Mit der Entdeckung Nordamerikas kamen dann auch neue Arten nach Europa. Die große und fruchtig-süße Gartenerdbeere (Fragaria x ananassa), wie wir sie heute kennen, entstand zum Beispiel im 18. Jahrhundert durch eine zufällige Kreuzung der kleinen amerikanischen Scharlacherdbeere mit der großen chilenischen Erdbeere.  

Wissenswertes zu Erdbeeren und Spargel

Die Erdbeere verdankt ihren botanischen Namen Fragaria ihrem angenehmen Duft. Denn das lateinische Wort ,fragrare‘, auf dem die Bezeichnung beruht, bedeutet schlicht ,duften‘.

„Ein Pfund pro Mund“ lautet die alte Regel, wenn es um die richtige Spargelmenge geht. Ist der Spargel allerdings nur eine Beilage, reichen 200 Gramm pro Person vollkommen.

Die Erdbeere ist tatsächlich nur eine Scheinbeere. Sie gehört zu den Sammelnussfrüchten, denn die eigentlichen Früchte sind die kleinen gelben Nüsschen an ihrer Oberfläche.

Spargel wurde früher meist mit der Hand gegessen. Denn er enthält Schwefelverbindungen, die mit Silberbesteck zu übelschmeckendem Schwefelsulfit reagieren.

Erdbeer-Wissen

Warenkunde

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Sorten
An die kleine Ur-Erdbeere aus der Steinzeit erinnern die heutigen Sorten kaum noch. Mehr als 1000 verschiedene Arten gibt es – und durch Züchtungen kommen jedes Jahr weitere hinzu.

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Putztechnik
Der Stiel und die Blätter sollten erst nach dem Waschen entfernt werden, da sich sonst die Frucht mit Wasser vollsaugt.

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Lagerung
Fließtext: Am besten isst man Erdbeeren direkt am Tag des Einkaufs. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sie sich aber ein bis zwei Tage. Etwa eine Stunde vor dem Verzehr sollten sie aus dem Kühlschrank geholt werden, damit sie ihr Aroma entfalten können.

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Zubereitung
Ob in Marmeladen, mit Milch, eingezuckert oder als Kuchenbelag – Erdbeeren sind vor allem als süßes Dessert beliebt. Doch auch pikant mit Balsamico-Essig, zu würzigem Käse oder als Chutney zu Fleisch und Fisch schmecken die roten Früchte köstlich.

Spargel-Wissen

Warenkunde

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Sorten
Es lassen sich drei Hauptarten unterscheiden: der mild schmeckende weiße Bleichspargel, der etwas würzigere violette und der kräftige grüne Spargel, der seine Farbe dem Wachstum über der Erde verdankt.

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Schältechnik
Die Stange in die Handfläche und auf das Handgelenk legen. Der Spargelkopf ruht zwischen Daumen, Zeige-und Mittelfinger. Geschält wird unterhalb der Spitze von oben nach unten. Spargelenden großzügig (3 bis 5 cm) abschneiden.

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Lagerung
In ein feuchtes Tuch gewickelt kann Spargel zwei bis drei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden. Grünspargel hingegen sollte aufrecht im Wasser stehend aufbewahrt werden. Geschält und eingefroren hält sich Spargel rund sechs bis acht Monate.

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Zubereitung
Klassischerweise wird Spargel im eigenen Sud gegart. Dazu werden zunächst Schalen und Abschnitte in Wasser ausgekocht. Den Sud abseihen und die Stangen darin liegend je nach Dicke 10 bis 15 Minuten kochen. In das Spargelwasser gehören außerdem etwas Salz, Zucker und Butter.