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Der Kaiserstuhl: Rebsorten zum Niederknien

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Das Paradies liegt im Süden

Baden-Württembergs. In sattem Grün ragt der Kaiserstuhl, ein erloschener Vulkan, der vor 15 Millionen Jahren noch Feuer und Asche spie, aus der Oberrheinischen Tiefebene empor. Zwischen Freiburg und dem Rheintal erstreckt sich eine eigenwillige Mittelgebirgslandschaft: Sanfte Hügel wechseln sich mit imposanten Abhängen ab, um die Berge schlängeln sich Weinterrassen. Der Totenkopf mit annähernd 557 Metern über Normalhöhe prägt als höchste Erhebung die Region.

Mit ihren mediterranen Sommern

bietet die Gegend rund um den Kaiserstuhl perfekte Bedingungen für die Rebsorten. Gelegen im Regenschatten der Vogesen, bleibt das kleine Mittelgebirge von Niederschlägen oft verschont. So häufig wie hier scheint die Sonne in kaum einer anderen Region in Deutschland. Der fruchtbare Lössboden, der das Vulkangestein des Kaiserstuhls bedeckt, ist reich an Mineralien, speichert Wasser – und sorgt so dafür, dass der Wein aus der Region besonders spritzig gerät. Kein Wunder, dass Winzerfamilien, wie etwa die von Fritz Keller, hier seit Generationen sehr erfolgreich ihre Rebsorten anbauen.

Den Grundstein

legte Franz Keller, der Vater von Fritz Keller. Nach französischem Vorbild begann der als „Rebell vom Kaiserstuhl“ bekannte Winzer jenen Burgunder zu kultivieren, für den die Region heute bekannt und geschätzt ist. Mehr als die Hälfte der Weinflächen am Kaiserstuhl sind mit Burgunder-Rebsorten bepflanzt. Sein besonders mineralischer und gehaltvoller Charakter machte das Weinanbaugebiet in Deutschland und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Doch nicht nur die Weingüter

Hotels und Restaurants von internationalem Renommee, auch die historische Altstadt von Burgheim oder das Kaiserstühler Weinbaumuseum locken Touristen in die Region. Ob Weinkenner, Kulturliebhaber oder Naturfreund: Der Kaiserstuhl ist ein ideales Reiseziel für Genießer.

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Was für ein Aroma!

Genießen Sie das nächste Glas Wein doch einmal mit allen Sinnen: Schmecken Sie saftige Pfirsiche heraus? Oder können Sie frisch gemähtes Gras riechen? Verschiedene Rebsorten und Aromawelten zu erkunden, macht Spaß und schult Geruchs- wie Geschmackssinn.

Wie schmeckt Wein?

Kein Getränk kann so viele Geschmacksrichtungen und Düfte haben wie Wein. Vereinfachend unterscheidet man:

  •  fruchtige Aromen wie Brombeere, Kirsche, Aprikose, Pflaume oder Grapefruit
  • florale Aromen wie Orangenblüte, Veilchen oder Rose
  • erdig-mineralische Aromen wie regennasse Kiesel, Schiefer, Zeder oder Eiche

Weißburgunder fruchtig-elegant

Ein feines Aroma, das an Aprikosen und Birnen erinnert, leichte Zitrusnoten sowie mineralische Komponenten kennzeichnen das fruchtige Bukett dieses Weißburgunders der Edition Fritz Keller. Mit seiner trockenen, dezent herben Note passt dieser Wein besonders gut zu hellem Fleisch wie Geflügel, Schwein oder Kalb, Fisch und mediterranen Gerichten, die mit Olivenöl, Knoblauch und Kräutern zubereitet werden – zum Beispiel Spaghetti aglio e olio.

Rosé knackig frisch

Satte Beerenaromen dominieren das Bukett dieses Roséweins der Edition Fritz Keller, während spritzige Zitrusnoten für ein knackig-frisches Finish sorgen. Wegen seiner Frische und eleganten Säure harmoniert der Wein, der für die Edition Fritz Keller aus Spätburgunder-Rebsorten hergestellt wird, gut mit Meeresfrüchten, asiatischen und würzigen Speisen, knackigem Salat und Sommergemüse oder Pasta mit fruchtiger Tomatensauce und Basilikum. An heißen Sommernachmittagen erfrischt der Rosé aber auch ohne kulinarische Begleitung.

Wussten Sie schon?

Die Qualität eines Weins hängt nicht vom Korken ab. Lange galten Naturkorken, die den Tropfen noch in der Flasche „atmen“ lassen, unter Weinkennern als optimaler Verschluss. Mittlerweile werden Kunststoffkorken, Schraub- und andere Verschlüsse immer populärer, weil sie – anders als Naturkork – den Geschmack und Geruch eines Weins nicht beeinflussen.

Mehr Wissenswertes aus der Welt der Weine erfahren Sie im Weinmagazin in der ALDI SÜD Weinwelt.