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Brotzeit für jeden Geschmack

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Ob helles Weizenbrot, Graubrot oder Pumpernickel – Deutschland ist Weltmeister im Brotbacken.

Brot ist eines der ältesten Grundnahrungsmittel der Welt. Um es herzustellen, braucht man nicht viel: Mehl, Wasser, Salz – und Hefe oder Sauerteig als Backtriebmittel. Die darin enthaltenen Pilzkulturen sowie Milch- und Essigsäurebakterien lösen im Teig einen Gärungsprozess aus, der das Brot aufgehen lässt und lockert. Helle Weizenbrote werden mit Hefe gelockert. Durch Zugabe von Weizenvor- und Weizensauerteigen lassen sich unterschiedliche Geschmacksnoten erzielen. Roggen- und Mischbrote werden meist mit Sauerteig zubereitet. Alle weiteren Zutaten – Nüsse, Pflanzensamen, Früchte, Kartoffeln, Karotten, Kräuter, Gewürze oder Pesto – sind Geschmackssache. Aber gerade diese Vielfalt macht das Selbstverständliche zur Köstlichkeit.

Wie Brot lange frisch bleibt

Faustregel: Je dunkler das Brot, desto länger ist es haltbar. Sauerteigbrot trocknet langsamer aus als Hefebrot, Weizenbrote werden schneller altbacken als Roggenbrote.

Temperatur: Zimmertemperatur ist ideal. Im Kühlschrank aufbewahrt wird Brot schnell trocken. An heißen Sommertagen sollte man es möglichst kühl lagern und nicht direkten Sonnenstrahlen aussetzen.

Gefäß: Ein Brotkasten aus unglasierter Keramik oder Ton eignet sich besonders gut. Die offenen Poren nehmen die Feuchtigkeit aus der Luft auf und geben sie an das Brot ab. Tipp: Ein aufgeschnittener Apfel im Kasten hält Brot länger saftig.

Hygiene: Brotbehälter alle zwei Tage reinigen und von Krümeln befreien; alle zwei Wochen mit warmem Essigwasser waschen, damit sich kein Schimmel bildet, danach gründlich trocknen.

Einfrieren: Frost stoppt den Prozess des Austrocknens. Das Brot am besten in kleinen Portionen oder scheibenweise in Gefrierbeuteln einfrieren.

Auftauen: Wenn man ganze Brote mit etwas Wasser betupft im Ofen aufbackt, wird die Kruste wieder knusprig.

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Warenkunde
Große Vielfalt

Mischbrot
Die meisten Graubrote sind Mischbrote mit einem Anteil von 50 bis 89 Prozent Weizenmehl. Roggenmischbrote haben einen höheren Roggenanteil, sind herzhafter und werden meist mit Hefe und Sauerteig gebacken.

Weißbrot
Weißbrot wird zu mindestens 90 Prozent aus Weizenmehl gebacken. In der Regel kommt Hefe oder Weizensauerteig als Triebmittel in den Teig. Es schmeckt am besten frisch aus dem Ofen, wird aber schneller trocken. Aus durchgetrocknetem Weißbrot lässt sich gut Paniermehl herstellen.

Vollkornbrot
Vollkornbrot hat einen deutlich höheren Ballaststoffanteil als viele Mischbrote. Denn es besteht zu mindestens 90 Prozent aus einem Mehl, in dem ganze Getreidekörner verarbeitet wurden – grob geschrotet, aber auch fein gemahlen. Dadurch bleibt es besonders lange saftig. Der fast schwarze Pumpernickel gilt als Urahn des Vollkornbrots. Seine dunkle Farbe und das süßliche Aroma erhält er durch eine besonders lange Backzeit.

Knäckebrot
In Schweden, dem Ursprungsland des Knäckebrots, bedeutet „knäcka“ so viel wie „knacken“ oder „brechen“. Dass die häufig aus Schrot und Roggen gefertigten Trockenflachbrote so knusprig sind, liegt daran, dass sie für kurze Zeit sehr heiß gebacken und dann getrocknet werden. Um die Oberfläche beim Backen für eine bessere Hitzeeinwirkung zu vergrößern, erhält eine Brotseite die knäckebrottypischen Löcher. Diese Seite heißt auf Schwedisch „söndagssidan“ (deutsch: „Sonntagsseite“), weil es in früheren Zeiten als Luxus galt, die Vertiefungen mit Butter zu bestreichen. Mit einem Wassergehalt von meist unter 10 Prozent ist Knäckebrot besonders haltbar.