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Am Puls der Spargelzeit

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Endlich wieder Spargel auf dem Tisch! Ob weiß oder grün, gebraten, gegrillt oder ganz klassisch mit Sauce Hollandaise: Das „königliche Gemüse“ ist erstaunlich vielseitig – und schmeckt sogar im Eis.

Sorten
Weltweit gibt es etwa 220 Arten Gemüsespargel. Zu den bekanntesten zählen der würzige grüne und der in Deutschland beliebte weiße oder violette Bleichspargel.

Lagerung
Spargel wird idealerweise am Kauftag zubereitet, hält sich aber – ungeschält und in ein feuchtes Tuch gewickelt – im Kühlschrank 2 bis 3 Tage. Grünen Spargel lagert man am besten im Kühlschrank aufrecht im Wasser stehend – wie einen Strauß Blumen.

Schälen
Anders als grüner Spargel muss weißer geschält werden. Damit die Stange nicht bricht, wird sie beim Schälen auf dem Handgelenk längs abgelegt. Den Kopf zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger halten und unterhalb der Spitze von oben nach unten schälen. Die Spargel-enden um 3 bis 5 Zentimeter kürzen.

Zubereiten
Spargel kann gegrillt, gebacken und gekocht werden. Weißer Spargel wird traditionell im Sud der ausgekochten Schalen und Enden gekocht. Ins Spargelwasser gehören zudem etwas Salz, Zucker und Butter. Für die richtige Menge lautet die Faustregel „ein Pfund pro Mund“. Als Beilage reichen meist auch 200 Gramm pro Person.

Unser Tipp:

Bei weißem Spargel kommt man ums Schälen nicht herum. Doch auch die frischen Schalen und Enden lassen sich nutzen: Im Gefrierbeutel eingefroren behalten sie ihr volles Aroma. Kochen Sie dann bei Bedarf aus den Spargelresten einen geschmackvollen Sud – als Suppenansatz oder Saucenbasis. Und bleibt vom Sud noch etwas übrig, lässt sich auch dieser problemlos im Gefrierfach lagern.