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Alles Wissenswerte rund um Tomaten

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Dabei gibt es unzählige Sorten für unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten. Was macht die Tomate zum Überflieger unter den Gemüsesorten? 

Genau wie die Kartoffel hat die Tomate ihre Ursprünge in Südamerika und kam im 16. Jahrhundert nach Europa – zunächst jedoch als Zierpflanze. Die Pflanze mit ihren dekorativen, prallen Früchten erinnerte die Menschen anfangs zu sehr an die giftige Tollkirsche. Als die anfänglichen Vorbehalte aber aus der Welt waren, hat man angefangen, die Tomate auch zu essen. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts waren Tomaten in der europäischen Küche weit verbreitet. Kein Wunder, schließlich schmeckt die Tomate doch nicht nur unglaublich gut, sondern verleiht auch jedem Essen das gewisse Etwas.

Der Siegeszug der Tomate über den ganzen Globus

Denn die Tomate sticht unter den Gemüsen auf mehrere Weise heraus: Das Nachtschattengewächs gilt als sogenanntes Fruchtgemüse und schmeckt auch ziemlich süß. In Asien wird die Tomate demnach auch als Obst verwendet und gezuckert als Nachtisch gereicht. Außerdem enthält sie Glutaminsäure, einen natürlichen Geschmacksverstärker, der für ein vollmundiges Aroma sorgt. 

Heute ist die Tomate auf der ganzen Welt verbreitet. Vor allem die mediterranen Länder haben die rote Frucht in ihren Speiseplan integriert. Hier wächst die Tomate auch besonders gut, denn sie benötigt viel Sonne und warme Temperaturen. Nass werden darf die Pflanze nicht, aber zu trocken darf es auch nicht sein, das erschwert den Anbau oberhalb der Alpen ein wenig.

Schier unglaubliche Sortenvielfalt

Von den über 30.000 Sorten, die es weltweit gibt, kennen wir nur die wenigsten aus dem Supermarkt. Neben den klassischen Fleischtomaten gibt es die Salattomaten. Sie haben in ihrem Inneren wenige große Kammern mit der sogenannten Gallerte, der Flüssigkeit, in der die Kerne der Tomate schwimmen. Besonders kleine Salattomaten heißen Cocktailtomaten.

Auch was die Wuchsform angeht, unterscheidet man die Sorten: Strauchtomaten wachsen kompakter, während Stabtomaten in die Länge wachsen und eine Halterung benötigen. Bei den Rispentomaten wachsen die Tomaten in Rispen und fallen nicht so schnell ab, wenn sie reif werden. So können sie vollreif geerntet werden und halten sich länger, da das Grün noch an der Tomate bleibt.

Romatomaten sind länglich und haben viel Fruchtfleisch. Sie gelten daher als ideale Tomate für Tomatensauce. Ihre kleinen Geschwister, die Mini-Roma-Rispentomaten, sind dagegen knackig frisch und schmecken sowohl im Salat und in Schmorgerichten wie Ratatouille.

Wie lagere ich Tomaten richtig?

Tomaten sind wie die meisten Südfrüchte sehr kälteempfindlich und sollten daher nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort verlieren sie schnell ihr Aroma. Am besten lagert man sie also bei Zimmertemperatur. Wenn sie dann noch ausreichend Luftzufuhr erhalten und vor Sonne geschützt sind, halten sie sich auch gut und gerne zwei Wochen. Wichtig bei der Tomate: Sie sondert das Reifungsgas Ethylen ab, das viele andere Früchte schneller reifen, aber auch schneller verderben lässt. Tomaten sollten also, ähnlich wie Äpfel und Bananen, getrennt gelagert werden. Selbst nachreifen können unreif geerntete Tomaten durch Ethylen übrigens nicht. Während der Lagerung baut sich lediglich etwas Säure ab, weshalb die Früchte im Laufe der Zeit etwas süßer schmecken.

Wer Tomaten gerne länger aufbewahren möchte, sollte sie erst verarbeiten. Auch im Gefrierfach verlieren Tomaten ihr Aroma und ihre knackige Konsistenz. Eine selbst gekochte Sugo kann man dagegen ohne Bedenken einfrieren. Auch einkochen lässt sich die Sugo ohne Probleme. So bleiben die Tomaten besonders lange haltbar.