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Waldspaziergang im Herbst: Bunte Blätter, frische Luft

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Seine warmen Farben und milden Temperaturen machen den Herbst zur idealen Jahreszeit für einen Waldspaziergang oder Ausflug in die Natur. Gerade Deutschland ist mit seinem Waldreichtum, seinen zahlreichen Gebirgszügen und Flusstälern und einem Wanderwegenetz von über 200.000 Kilometern ein echtes Wanderparadies.

Ob jung oder alt, trainiert oder ungeübt, allein, zu zweit oder in der Gruppe – eine Landschaft zu Fuß zu entdecken, ist Entschleunigung pur: Der Körper folgt seinem eigenen Rhythmus, die Bewegungsabläufe sind harmonisch – und die Seele hält Schritt. Kaum hat man einen Wald betreten, dämpft der mit bunten Blättern bedeckte Boden die Schritte, man taucht mit allen Sinnen in die Umgebung ein und erlebt eine ungeahnte Vielfalt an Eindrücken: vom silbrig glitzernden Bach am Wegesrand bis zum Blick auf den Flusslauf am Rast- und Aussichtspunkt. Dann schmeckt der Proviant aus dem Rucksack, wie etwa handliche Bio Knusperriegel, Nüsse oder Trockenobst, gleich noch mal so gut. Und weiter geht der Waldspaziergang.

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Von der Loreley bis an den Königssee

Bewegung im Einklang mit der Natur – das ist das Gefühl, das Wandern so besonders macht. Doch eine Tagestour, ob kurzer Waldspaziergang oder Route durch hügelige Landschaften, sollte immer gut vorbereitet sein. Als Erstes steht die körperliche Verfassung auf dem Prüfstand. Sind eher fünf, zehn oder 15 Kilometer Tagespensum realistisch? Könnten steile Passagen den Kreislauf belasten? Und wie trittfest ist man eigentlich? Einsteiger und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen tun gut daran, geplante Wanderungen behutsam anzugehen. In Deutschland bietet nahezu jedes Wandergebiet Routen mit Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkten und Einkehrmöglichkeiten längs der Strecke. So können längere Pausen eingeplant werden – oder man wählt Wanderwege, die auch mit einem Kinderwagen zu bewältigen sind. Mit jeder weiteren Tagestour kann das Pensum dann ein wenig gesteigert werden.

Eine gute Wanderausrüstung ist das A und O. Ganz gleich, ob man die sportliche Herausforderung durch Berg und Tal oder einfach nur Erholung auf einem Waldspaziergang sucht: Die Grundausstattung muss stimmen. Deshalb gehören neben Proviant und Wasser oder Saftschorlen auch Wundpflaster und leichte Regenjacken in den Rucksack. Passendes Schuhwerk mit fester Sohle und Wandersocken sind ein Muss, atmungsaktive Kleidung, Funktionsunterwäsche und Mikrofaser-Shirts hilfreich. Denn obwohl Wandern zu den sanften Ausdauersportarten zählt, kann man unterwegs durchaus mal ins Schwitzen geraten. Wanderstöcke sind nicht notwendig, aber bei längeren oder steigungsreichen Touren – beispielsweise in den Alpen oder in der Sächsischen Schweiz – oft eine Hilfe. Alle Routen, die wir Ihnen auf den kommenden Seiten vorstellen, lassen sich aber auch mit der Grundausstattung bewältigen.

Unser Tipp:

Falls Sie sich für eine mehrtägige Wanderung entscheiden, sind Wanderreisenangebote sehr viel bequemer und oft auch preiswerter als selbst organisierte Touren. Das Gepäck wird vom Ausgangsort zum Zielort der Tagesetappe transportiert, die Unterkünfte und oft auch die Mahlzeiten sind eingeschlossen. Außerdem werden die Etappen von Fachleuten ausgesucht und sind oft besonders reizvoll.
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Naturpark Schwalm-Nette

Wald, See und Moor: Stille Seen, plätschernde Bäche, dichte Wälder und weite Heidemoore prägen die Landschaft des Naturparks Schwalm-Nette im deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Der rund elf Kilometer lange Galgenvenn etwa ist ein grenzüberschreitender Premiumwanderweg. Der Rundweg folgt alten Spuren des Flusses Maas und führt ins Naturschutzgebiet Schlucht. So wie die Landschaft verändert sich unterwegs auch die Tierwelt. Im Heidemoor sind Moorschnucken und Reiher zu sehen, im Kiefernwald verstecken sich Wildschweine und Marder. Der Galgenvenn ist für ungeübte Wanderer und Familien gut geeignet. Besonderes Plus: Man wandert meist auf Naturwegen.

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Elbsandsteingebirge

Dramatische Schluchten: Das Elbsandsteingebirge in der Sächsischen Schweiz gehört zu den imposantesten Naturerscheinungen Deutschlands. Der 112 Kilometer lange Malerweg, der in acht Etappen aufgeteilt ist, bietet zahlreiche steile Aufstiege, Waldspaziergänge und atemberaubend schöne Landschaften. Einer der vielen Höhepunkte: die Basteibrücke aus Sandstein, welche die 40 Meter tiefe Schlucht Mardertelle überspannt. Steilere Passagen des Malerwegs erfordern jedoch Kondition und Trittfestigkeit. Und auf einigen Etappen ist gutes Kartenmaterial empfehlenswert.

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Bayerisches Alpenvorland

Bergpanoramen: Das Allgäu und das Berchtesgadener Land sind Paradiese für Freunde anspruchsvoller Bergtouren. Aber im bayerischen Alpenvorland gibt es auch viele kurze, familienfreundliche Wanderrouten, die im Herbst begeistern. Im Allgäu bietet der ca. sieben Kilometer lange Rundweg um den Hopfensee, der auch mit Kinderwagen gut zu bewältigen ist, fantastische Ausblicke. Ebenso ist er für Menschen mit geringer Kondition geeignet: der rund vier Kilometer lange Malerwinkel-Rundweg am Königssee. Er ist zum Teil ein Waldspaziergang und führt unter anderem durch den Nationalpark Berchtesgaden, der im Herbst in allen Farben leuchtet.

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Rennsteig

Höhenweg im Grünen: Der Rennsteig im Thüringer Wald ist Deutschlands ältester Höhenwanderweg – und einer der schönsten. Der Kammweg ist knapp 170 Kilometer lang. Mit Misch- und Nadelwäldern bewachsene Höhen und tiefe Täler prägen die Landschaft des Mittelgebirges. Historische Residenzstädte, kleine Bergdörfer, Burgen und Schlösser liegen am Wegesrand. Eine besonders schöne Aussicht ins Schwarzatal und auf die Thüringer Berge bietet der zehn Kilometer lange Rundwanderweg Haube, der von Neustadt aus zum Haube-Gipfel führt. Wanderer sollten für diese Strecke eine passable Kondition mitbringen. Der Rennsteig bietet aber auch leichte Rundwege und Kindererlebnispfade.

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Rheinsteig

Majestätischer Fluss: Das Wandern entlang des majestätischen Rheins bietet einen spannenden Wechsel unterschiedlicher Kulturlandschaften. Zwischen Bonn, Koblenz und Wiesbaden führt der 320 Kilometer lange Rheinsteig rechtsrheinisch auf überwiegend schmalen Wegen und anspruchsvollen Steigen bergauf und bergab. Schmale Felspfade, weitläufige Weinberge und stille Seitentäler erwarten die Wanderer beispielsweise auf dem Rundweg Loreley-Extratour. Die Route führt auf knapp 15 Kilometer Länge auch in die direkte Nähe des Rheins. Wunderbare Ausblicke auf die Burg Katz und den Rhein belohnen für die Steigungen. Für geübte Wanderer mit guter Kondition und entsprechender Ausrüstung ist die Strecke ideal.

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Altmühltal

Schafweiden und Wacholderbüsche: Quer durch den Naturpark Altmühltal führt der 200 Kilometer lange Altmühltal-Panoramaweg, der Wanderer mit abwechslungsreichen Natur- und Kulturlandschaften überrascht. Auch auf fossile Versteinerungen trifft man im Naturpark häufig. Besonders sonnig ist der elf Kilometer lange Schmetterlingsweg, einer von vielen Rundwegen im Naturpark. Unterwegs sind frühgeschichtliche Siedlungsstätten zu entdecken und die Arnsberger Leite bietet einen faszinierenden Panoramablick: idyllische Schafweiden mit Wacholderbüschen vor stolz aufragenden Dolomitfelsen. Der Rundweg, der mit einigen leichten Steigungen aufwartet, ist für trainierte Wanderer geeignet.

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Waldspaziergang und Co: Wandern mit Kindern

Babys und Kleinkinder: Fast alle deutschen Wandergebiete bieten auch Strecken an, die sich mühelos mit dem Kinderwagen oder der Babytrage bewältigen lassen. Besonders abwechslungsreich für Familien mit Kleinkindern sind die Wanderwege in den Bayerischen Voralpen.

Rund- und Themenwege: Kinder ab drei Jahren können bis zu vier Kilometer lange Rundwege gut bewältigen. Schulkindern und Jugendlichen machen Themenwege besonders viel Spaß. Denn dort werden ihnen Aufgaben gestellt oder sie lernen an Infostationen dazu. Je nach Alter können Schmugglerpfade, Einblicke in die heimische Tierwelt, aber auch anspruchsvolle Umweltlehrpfade spannend sein.

Besonders geeignete Regionen: Der Grenzerpfad in Oberreute und der Umwelterlebnispfad Hahnenkamm sind nur zwei von vielen Erlebnispfaden in Bayern. Ebenso beliebt sind die Kindererlebnispfade in Kaltenbronn im Murgtal in Baden-Württemberg oder im Kainachtal bei Nürnberg. Auch die rund 30 Naturerlebnispfade im Arberland im Bayerischen Wald sind einen Ausflug wert.

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Wandern mit Hunden

Hundefreundliche Regionen: Das Fichtelgebirge, das Frankenjura, der Spitzingsee, der Rheingau und das Dahner Felsenland sind besonders lohnende Ziele für Wanderer mit ihren Vierbeinern. Auch auf dem acht Kilometer langen Rundweg Kanzel-Route, der vom Urwaldsteig am Edersee in Hessen abzweigt, begeistert der bunte Buchenwald Mensch und Tier.

Geeignete Routen: Auch Hunde besitzen unterschiedliche Konditionen und Vorlieben. Generell ist ein Seengebiet, eine Heidelandschaft oder ein Waldspaziergang gut geeignet. Strecken mit extremen Steigungen oder ohne Wasserstellen unterwegs sind weniger empfehlenswert.

Leinenzwang: Hundehalter sollten sich vor der Planung der Wandertour bei der örtlichen Touristeninformation über Leinenzwang sowie hundefreundliche Pensionen und Routen informieren. In deutschen Naturschutzgebieten herrscht generell Leinenzwang und besonders in Waldgebieten müssen Halter sicherstellen, dass ihre Hunde nicht dem Jagdtrieb folgen.