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So leben Sie klimafreundlicher

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Wenn viele handeln, kann das viel bewegen. Das gilt auch für den Klimaschutz. Mit einigen Änderungen im Alltag kann jeder Einzelne von uns klimafreundlicher leben. Wir zeigen Ihnen, wie viele Möglichkeiten es gibt, durch einen bewussteren Lebensstil Ihren eigenen Haushalt klimafreundlicher zu machen. Schon kleinere Umstellungen können einen großen Effekt haben, bringen dazu noch Spaß und führen zu mehr Bewegung im Alltag.

Drinnen Strom sparen hilft draußen dem Klima

Haben Sie noch alte Elektrogeräte zu Hause? Das sind häufig echte Stromfresser. Lassen Sie sich beim Neukauf über die Energieeffizienz des gewählten Geräts beraten. So ist beispielsweise ein Staubsauger mit einer hohen Wattzahl keineswegs immer saugfähiger als ein Modell mit einer niedrigeren Wattzahl, aber auf jeden Fall ist der ungewollte Stromverbrauch höher.

Auch bei der Nutzung Ihrer Haushaltsgeräte können Sie klimaschonend vorgehen. So liegt etwa die optimale Kühltemperatur des Kühlschranks bei 7 Grad, selbst wenn das Gerät weitaus stärker kühlen könnte. Planen Sie eine Mahlzeit aus der Tiefkühltruhe? Dann holen Sie das Gewünschte früh genug heraus, das erspart das Auftauen in der Mikrowelle. Erhitzen Sie das Wasser für den Tee oder die Nudeln am besten in einem Wasserkocher anstelle der Herdplatte. Und – trotz aller Sonderwaschprogramme für eine geringere Wäschemenge – führt eine halb volle Wäschetrommel zu unnötigem Wasser- und Stromverbrauch. Füllen Sie auch Ihren Geschirrspüler immer komplett, bevor Sie ihn in Gang setzen. Vielleicht verfügt Ihr Modell ja auch über ein Umweltprogramm für den Spülgang. Bei normaler Verschmutzung ist dieses eine gute Alternative zu den anderen, stromintensiveren Programmen.

Auch wer keinen stromsparenden Schnellkochtopf besitzt, kann darauf achten, dass beim Kochen nicht unnötig Strom verbraucht wird. Dafür ist es wichtig, dass Topfboden und Heizfläche die gleiche Größe besitzen. Auch den Topfdeckel nicht vergessen – dann klappt es mit dem Stromsparen beim Kochen. Und wie viele Geräte in Ihrem Haushalt stehen auf Standby-Modus? Computer und Co. verbrauchen auch im Wartezustand Strom. Am einfachsten ist die Kontrolle durch Steckdosenleisten mit Schalter, sodass Sie auf einen Schlag alle daran hängenden Geräte komplett ausschalten können.

Das Gute liegt so nah – wer seltener fliegt, schont die Umwelt

Sicher, es gibt Termine, die man sonst nicht einhalten könnte und auch Fernziele, die Sie ohne Flug nur schlecht erreichen könnten. Aber mal ehrlich: Wie oft hätten Sie eine Reise auch mit dem klimafreundlicheren Verkehrsmittel Zug antreten können? Wenn Sie Ihre Flugreisen auf ein Minimum reduzieren, tun Sie eine Menge dafür, um Ihren persönlichen CO2-Fußabdruck zu verringern.

Fahrrad, Bahn und Bus sind die Transportmittel der Wahl

Ob morgens zur Arbeit, kurz bei der Freundin vorbei oder zum Shoppen in die Stadt. Lassen sich nicht viele Wege in Ihrem Alltag auch mit einem umweltschonenderen Verkehrsmittel als dem Auto zurücklegen? Jede Strecke, die Sie nicht mit dem Auto fahren, ist ein Beitrag für den Klimaschutz – und falls Sie stattdessen zu Fuß gehen oder aufs Rad steigen, tun Sie auch noch etwas für Ihre Gesundheit.

Auch beim Autofahren können Sie etwas für Ihre Umwelt tun, indem Sie Ihren Fahrstil verändern: Wenn Sie schon bei etwa 2.000 Umdrehungen in den nächsthöheren Gang schalten, schonen Sie durch den geringeren Treibstoffverbrauch nicht nur den Geldbeutel, sondern auch das Klima. Das Gleiche gilt für Standzeiten. Sobald Sie vor einer Bahnschranke oder beim Warten vor der Haustür länger als 15 Sekunden den Motor laufen lassen müssten, lohnt sich das Abschalten: Um Sprit zu sparen und den CO2-Ausstoß zu senken. Oder haben Sie schon einmal überlegt, auf E-Mobilität umzusteigen? Das Versorgungsnetz wird immer dichter und Sie können mit besseren Modellen und Konditionen rechnen.

Klimaschonend einkaufen – so geht´s!

Schauen Sie beim nächsten Einkauf gezielt nach regionalen und saisonalen Produkten. Je kürzer die Wege des Nahrungsmittels zum Verbraucher, desto klimafreundlicher. Ebenso positiv für die persönliche Klimaschutzbilanz wirkt sich der Verzicht auf Fleisch aus. Eine vegetarische oder vegane Ernährung ist klimafreundlicher, weil dafür weniger pflanzliche Ressourcen und Wasser verbraucht werden – auch die Emissionen aus der Landwirtschaft sind geringer, wenn auf Tierhaltung verzichtet wird. Wer nicht vollständig verzichten möchte, kann zumindest den Konsum von Fleischprodukten verringern. Im besonderen Fokus steht hier das Rindfleisch, denn für die Produktion eines Kilos Rindfleisch werden 15 Kilo Futter benötigt – und Rinder stoßen das klimaschädigende Gas Methan aus. Auch wenn Sie hin und wieder auf tierische Produkte wie Milch oder Käse verzichten, unterstützen Sie eine klimaschonendere Form der Landwirtschaft.

Das Label bio ist oft auch ein Zeichen dafür, dass die Produkte nicht nur umweltverträglicher, sondern auch ressourcenschonender erzeugt wurden. So ist beispielsweise meist der Wasser- und Energieverbrauch geringer. Achten Sie auch beim Kauf von Kleidung oder Textilien auf Label wie den Blauen Engel, GOTS, Fairtrade und OCS oder CmiA, die nicht nur für eine sozial verträgliche, sondern auch für eine ressourcenschonende Verarbeitung stehen. Falls Sie Produkte aus Zellstoff wie Küchenrollen oder WC-Papier kaufen möchten, gibt es sicher eine Variante aus Recyclingpapier. Achten Sie bei Holz- und Papierprodukten, darauf, dass sie FSC®- oder PEFC-zertifiziert sind.

Plastik ade

Auch beim Einkauf können kleine Entscheidungen einen großen Unterschied machen. Transportieren Sie zum Beispiel Ihren Einkauf lieber in einem Korb oder in einem wiederverwendbaren Beutel statt in einer Plastiktüte. Das spart Ressourcen und sorgt für eine geringere Umweltbelastung. Schnell greift man beim Einkauf von losem Obst und Gemüse zur dünnen Plastiktüte. Doch bei Nahrungsmitteln, die einen natürlichen Schutz in Form einer Schale besitzen, etwa Äpfeln oder Bananen, ist eine „zweite“ Verpackung nicht nötig. Und auch wenn sich so manches Mal Plastik nicht vermeiden lässt, versuchen Sie dennoch das Material langfristig zu nutzen. Achten Sie beim Einkauf genauso wie beim Umgang mit Gegenständen in Ihrem Haushalt auf eine möglichst lange Haltbarkeit – und den Recyclingaspekt. Lässt sich etwas wiederverwenden oder reparieren? Dann tun Sie das – denn diese Wertschätzung der Dinge ist ein weiterer Baustein, um klimafreundlicher zu leben.

Erfahren Sie mehr über die "Plastic Bank" Förderung von ALDI SÜD.